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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 21. Juli 2019






Städtische Investitionen werden immer teurer

Die Stadt investiert in ihre Infrastruktur, zum Beispiel in einen neuen Bahnübergang am Volksfestplatz. In Zeiten der Hochkonjunktur gibt es allerdings ein Problem. Die Baufirmen sind ausgelastet und nehmen entsprechend hohe Preise. So liegen die Kosten für den Bahnübergang gut 40 Prozent über den Planungen.



Auf dem Volksfestplatz soll ein neues Baugebiet entstehen. Vorab musste erst einmal der Bahnübergang "Am Waldsaum" erneuert werden. Der stammt aus den 1960er Jahren und entspricht schon lange nicht mehr den aktuellen Regeln. Im September beschloss die Bürgerschaft den Neubau für 520.000 Euro. Doch das Geld reichte nicht. Anfang 2018 erfolgte der Umbau, jetzt liegen alle Rechnungen vor. Es werden zusätzlich 210.000 Euro benötigt.

Der Grund für die Kostensteigerungen: Es gibt bundesweit nur drei Hersteller für die Technik von Bahnübergängen. Und die sind mit Aufträgen der Bahn ausgelastet, die im Moment ebenfalls viel investiert. Aber auch die Baufirmen haben volle Auftragsbücher und sind entsprechend teuer. Dazu kamen noch einige nicht geplante Kosten im Bereich der Gleisanlagen. Lübeck hat aber Glück: Bahnübergänge werden zu gleichen Teilen von der Kommune, der Eisenbahnunternehmen Lübeck Port Authority und dem Land finanziert. Zusammen mit Fördermitteln reduzieren sich die Mehrkosten auf nur 46.000 Euro.

Das ist allerdings nicht die einzige Maßnahme, die teurer wird. So kostet der Umbau des Anliegers 8 am Skandinavienkai 1,5 Millionen Euro - 50 Prozent mehr als geplant. Der Neubau der Josephinenbrücke kostet 30 Prozent mehr als geplant, die Promenade zwischen Ostpreußenkai und Fährplatz in Travemünde rund 50 Prozent. Die Ausschreibung für den Drehbrückenplatz musste vergangenes Jahr aufgehoben werden, der preiswerteste Bieter verlangte 60 Prozent mehr als veranschlagt.

Bei den aktuellen Investitionen in die Infrastruktur der Stadt kommt es zu erheblichen Preissteigerungen. Fotos: VG

Bei den aktuellen Investitionen in die Infrastruktur der Stadt kommt es zu erheblichen Preissteigerungen. Fotos: VG


Text-Nummer: 127613   Autor: VG   vom 27.01.2019 19.29

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