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Freitag,
der 22. Februar 2019






AfD zu Schülerdemos: Ernstes Anliegen, falsche Freunde

Am 17. Dezember fand in Lübeck der erste Schulstreik für Klimagerechtigkeit statt. Teilgenommen hatten mehrere Hundert Lübecker Schüler. Die AfD unterstützt das politische Anliegen der Schüler, kritisiert aber eine "politische Vereinnahmung durch Extremisten". Veranstalter der erste Demo sei die Gruppe "La Rage" gewesen.

Dazu meint die schulpolitische Sprecherin der AfD Fraktion Sonja Schroeter: "Wir nehmen die Sorgen der beteiligten Schüler, Auszubildenden und Studenten sehr ernst. Es gibt durchaus Stimmen, die einen wachsenden Einfluss des Menschen auf das Klimasystem sehen. Wenn die Proteste eine politische Debatte auch auf kommunaler Ebene vorantreiben, verdient das unsere Anerkennung und Unterstützung. Denn es geht um unser aller Zukunft!"

"Bei allem Verständnis für das Anliegen der Demonstranten: der Schulbetrieb darf nicht nachhaltig und dauerhaft gestört werden. Vielmehr rufen wir dazu auf, sich in eine Auseinandersetzung in den bestehenden parlamentarischen Gremien und Ausschüssen, wie zum Beispiel über das Stadtschülerparlament Lübeck, einzubringen", so Sonja Schroeter weiter.

Der AfD Fraktionsvorsitzende David Jenniches ergänzt: "Die Gruppe La Rage ist vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft worden. Sie verbreitet Videobilder, auf denen Vandalismus und das Herstellen von Brandsätzen als positiver Aktivismus dargestellt werden. Bilder, auf denen Maskierte Kopf- und Brusttritte trainieren. Ist das ein Hinweis an Lehrer und Eltern, was passiert, wenn sie ihre Schüler, ihre Kinder von La Rage Veranstaltungen fernhalten wollen? Und in diese Gewaltpropaganda sind dann die Bilder vom Schulstreik eingebunden. So werden die arglosen Schüler missbraucht für extremistische Propaganda. Auch bei der Demo am 18. Januar wurden Antifa Banner vorneweg getragen. Es ist politisch grob fahrlässig, wenn Lübecker Politiker die Schülerdemos zur Selbstinszenierung nutzen, und dabei die politische Vereinnahmung durch Extremisten ignorieren."

AfD-Fraktionschef sieht linksextremistische Einflüsse bei den Demos.

AfD-Fraktionschef sieht linksextremistische Einflüsse bei den Demos.


Text-Nummer: 127767   Autor: AfD/red.   vom 02.02.2019 11.10

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