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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






Geburtenboom am Campus Lübeck

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sind im vergangenen Jahr 3.591 Kinder zur Welt gekommen. Damit verzeichnen die universitären Geburtskliniken in Kiel und Lübeck die meisten Geburten seit 30 Jahren. Im Vergleich zum vergangenen Jahr wurden am UKSH fast 400 Kinder mehr geboren – und das, obwohl die Geburtenrate in Schleswig-Holstein leicht rückgängig war.

Einen wahren Boom erlebte die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Campus Lübeck. Hier kamen bei 1.851 Geburten 1.929 Kinder zur Welt – ein Anstieg der Geburtenrate um mehr als 17,5 Prozent. (2017 waren es bei 1.575 Geburten 1.647 Neugeborene.) Damit ist die Klinik erneut Spitzenreiter in der Hansestadt. "Unser Umzug in das neue, hochmodere Eltern-Kind-Zentrum, die angenehme, individuelle Betreuung durch unsere Mitarbeiter in Verbindung mit der hohen Sicherheit, die wir als universitäres Geburtszentrum bieten können – dies alles sind Gründe, warum sich immer mehr Familien für eine Geburt bei uns entscheiden", sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Achim Rody. "Wir freuen uns sehr, dass wir 76 Zwillings- und einer Drillingsgeburt im vergangenen Jahr die meisten Mehrlingsgeburten der vergangenen 30 Jahre betreuen durften", sagt Dr. Verena Bossung, Oberärztin und Leiterin der Geburtshilfe in Lübeck.

Ein Grund für die hohe Zahl der Mehrlingsgeburten im Klinikum ist unter anderem, dass das UKSH als einziger Maximalversorger des Landes ein Höchstmaß an Sicherheit vor, während und nach der Geburt bieten kann. Als Perinatalzentrum der höchsten Stufe (Level 1) steht der Klinik rund um die Uhr ein erfahrenes interdisziplinäres Team zur Verfügung. Dabei stellt die Klinik die Bedürfnisse der Familie in den Vordergrund ihrer Bemühungen und sorgt gleichzeitig für ein individuelles Geburtserlebnis. Den Umzug ins Eltern-Kind-Zentrum im Juni 2017 nahm die Frauenklinik zum Anlass, die Geburtshilfe weiter zu optimieren. Die Geburtshilfe-Abteilung ist mit vier modernen Kreißsälen mit zwei angeschlossenen Gebärwannen, Wehenzimmern sowie einem eigenen Sectio-OP mit Erstversorgungsraum ausgestattet.

"Vor der Geburt erhalten Eltern eine intensive Beratung über den geeigneten Weg für die Entbindung, sowohl von einer Hebamme, als auch von einem Arzt", betont Johanna Baran, leitende Hebamme des Kreißsaals am Campus Lübeck. Sollten Maßnahmen zur Geburtserleichterung notwendig sein, wird dabei auf möglichst schonende Methoden geachtet. Das Spektrum reicht von einem warmen Entspannungsbad über Akupunktur, Homöopathie, die freie Wahl der jeweilig für eine im Geburtsverlauf passende Geburtsposition bis hin zu klassischen Schmerzmedikamenten und der Periduralanästhesie (Walking-PDA). Direkt vor dem Gebäude stehen drei Storchenparkplätze zur Verfügung, um in dringenden Fällen einen kurzen und direkten Weg in den Kreißsaal zu gewährleisten.

Eine weitere Bereicherung ist auch der neue Studiengang "Hebammenwissenschaft", der seit 2017 an der Universität zu Lübeck angeboten wird. "Unser Konzept ist bundesweit einmalig: Studierende Hebammen und Mediziner Schulter an Schulter im Hörsaal und im Kreißsaal", freut sich die Studiengangsleitung Prof. Dr. Christiane Schwarz. "Durch die Etablierung des ersten universitären Hebammenstudiengangs am Campus Lübeck, sind wir an beiden Standorten (Kiel und Lübeck), in der Lage durch den kontinuierlichen Einsatz von Studierenden im Kreißsaal fast allen Schwangeren eine 1:1-Betreuung zu ermöglichen", ergänzt Prof. Rody.

Die Zwillinge David und Viktoria erblickten im Februar 2018 im neuen Eltern-Kind-Zentrum am Campus Lübeck das Licht der Welt. Foto: UKSH

Die Zwillinge David und Viktoria erblickten im Februar 2018 im neuen Eltern-Kind-Zentrum am Campus Lübeck das Licht der Welt. Foto: UKSH


Text-Nummer: 127799   Autor: UKSH/red.   vom 04.02.2019 09.35

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