Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de

Freitag,
der 22. Februar 2019






Mehr Flüchtlinge in Lübeck in Ausbildung

Die Integration von Geflüchteten in den regionalen Ausbildungsmarkt schreitet weiter voran – das belegen aktuelle Zahlen der Handwerkskammer Lübeck.

Zum Stichtag 31. Dezember 2018 betrug die Zahl der Lehrlinge aus den fünf Asylherkunftsländern Afghanistan, Syrien, Irak, Iran und Eritrea im Kammerbezirk 670, das sind 297 mehr als ein Jahr zuvor. Besonders groß ist der Anstieg der Ausbildungsverhältnisse mit jungen Menschen aus Afghanistan. Die Lehrlingsrolle der Kammer verzeichnete am Jahresende 2018 insgesamt 312 Lehrverträge (+137 im Vergleich zum Vorjahr). Die Zahl der Lehrlinge aus Syrien stieg im gleichen Zeitraum von 116 auf 189.

Auch die Zahl der Lehrlinge mit einem eritreischen (aktuell 49), irakischen (63) oder iranischen Pass (57) hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die meisten Ausbildungsverträge gibt es in den Berufen Elektroniker (114) und Kraftfahrzeugmechatroniker (102), gefolgt von Friseur (81), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (76), Maler und Lackierer (42) sowie Bäcker (27). Darüber hinaus befinden sich derzeit rund 70 Personen aus Afghanistan, Syrien, Irak, Iran und Eritrea in einer so genannten Einstiegsqualifizierung, die auf eine Ausbildung vorbereiten soll.

"Flüchtlingen die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen ist der beste Weg zur Integration", sagt Christian Maack, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck und zuständig für Berufsbildung. "Das regionale Handwerk hat hier in den vergangenen drei Jahren einen großen gesellschaftlichen Beitrag geleistet. Viele Betriebsinhaber setzen sich häufig auch mit großem persönlichen Einsatz für die Ausbildung junger Menschen mit Fluchthintergrund ein." Dabei hätten die Betriebe mit den Geflüchteten bisher überwiegend positive Erfahrungen gemacht, so Christian Maack weiter. "Ein Selbstläufer ist die Ausbildung dennoch nicht. Der Beratungsbedarf ist hoch, vor allem vor Abschluss eines Ausbildungsvertrages oder in der Anfangszeit der Ausbildung – das registrieren wir immer wieder."

Die Handwerkskammer Lübeck bietet breite Unterstützungsangebote sowohl für die Betriebe als auch für Geflüchtete. Bereits 2011 hat sie das Projekt "Handwerk ist interkulturell" ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Flüchtlinge in den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. In den vergangenen Jahren wurde diese Initiative um weitere Projekte ergänzt. So unterstützen seit 2016 drei Willkommenslotsen (gefördert über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) die Betriebe vor Ort bei der Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen. Hinzu kommt das vom Land Schleswig-Holstein geförderte Projekt "Alle an Bord" mit regionalen Beratungsangeboten für die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn.

Die Anzahl der Lehrlinge aus fünf Asylherkunftsländern in Lübeck ist deutlich angestiegen. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv.

Die Anzahl der Lehrlinge aus fünf Asylherkunftsländern in Lübeck ist deutlich angestiegen. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv.


Text-Nummer: 127947   Autor: HWK   vom 11.02.2019 09.30

Text teilen: auf facebook +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.