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HL-live.de

Dienstag,
der 19. Februar 2019






Munition im Meer: FDP wartet seit zehn Jahren auf Antwort

Bereits seit 2006 hat die frühere FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Michaela Blunk wiederholt auf die Gefahren durch vor der Küste versenkte Kampfstoffe hingewiesen. Angesichts der neuen Berichterstattung in den Medien verweist sie darauf, dass eine Anfrage an die Stadtverwaltung seit zehn Jahren nicht beantwortet wurde.

Begleitet wurde das Vorgehen von Dr. Michaela Blunk damals von investigativen Medien und Wissenschaftlern. Deshalb ist die FDP-Fraktion über die erneut vorgetragenen Ergebnisse einer weiteren Untersuchung nicht überrascht.

"Wir bezweifeln aber deren Sinnhaftigkeit, denn die Ergebnisse waren zumindest für die Ostsee längst bekannt. Wir erwarten, dass die Kampfstoffe aktuell kartiert, bewertet und - wenn sinnvoll - endlich gehoben und entsorgt werden. Tourismuszahlen und Bergungskosten sind keine seriösen Gegenargumente", so Frau Dr. Blunk.

"Außerdem fragen wir die Lübecker Verwaltung nach zehn Jahren erneut nach den Unterlagen aus dem Jahr 1961, als auf Anordnung der Hansestadt 15 Stahlgasflaschen mit flüssigem Chlor und Phosgen etwa acht Kilometer vor unserer Küste versenkt wurden. Weiterhin möchten wir wissen, ob aus dem Datenmaterial über Munitionsunfälle, das dem Hamburger Senat über Jahre aus S-H zugeleitet wurde, eine zentrale Unfallstatistik erstellt wurde", so Frau Dr. Blunk.

Die Anfrage von Dr. Michaela Blunk wurde auch nach zehn Jahren noch nicht beantwortet.

Die Anfrage von Dr. Michaela Blunk wurde auch nach zehn Jahren noch nicht beantwortet.


Text-Nummer: 127978   Autor: FDP/red.   vom 12.02.2019 08.56

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Kommentare zu diesem Text:

Holger schrieb am 12.02.2019 um 14.34 Uhr:
Geschätzte 1,6 Millionen Tonnen Kampfstoff könnten in Nord- und Ostsee schlummern. Internationale Forscher haben mehr als drei Jahre lang untersucht, welche Konsequenzen dies haben könnte. Was kam dabei heraus

Absolut richtig!
Die Gefahr der versenkten Weltkriegsmunition wird der Studie zufolge künftig immer größer. Wenn die Metallhüllen der Munition rosten, strömen schädliche Substanzen ins Meer. Diese chemischen Kampfstoffe machen Fische krank und könnten am Ende auch uns Menschen schaden, wenn wir in großen Mengen Fische und Muscheln essen.

Jedem Fisch seine Gasmaske.
Und damit an der Ostsee in den nächsten Jahren
noch was los ist haben Lübecker in Travemünde
freien eintritt.

Bernd Feddern schrieb am 12.02.2019 um 16.42 Uhr:
Diese Story zeigt einmal mehr, wie "sinnvoll" es ist, eine Anfrage an die Stadtverwaltung zu stellen! Wahrscheinlich sitzt seit 2006, bzw. seit 1961 ein Mitarbeiter w/m/d in seinem Kämmerlein und brütet über einer Stellungnahme? Und wenn er/sie /es nicht gestorben ist, ...
Ist doch bloß eine akute Gefahr für die Bürger ...

Werner O. Kramer (eMail: kramer.werner@freenet.de) schrieb am 12.02.2019 um 18.32 Uhr:
Hallo, moin moin und einen wunderschönen guten Abend Frau Blunk.
Interessant, wie wichtig das Thema für sie ist! 10 Jahre warten und nichts tun! Danke, und lassen sie sich bitte nicht durch mich stören!
Mit hanseatischen Grüßen
Werner O. Kramer

Bernd Feddern schrieb am 12.02.2019 um 20.29 Uhr:
@Werner O. Kramer:
Die Frau Blunk zu schelten, macht keinen Sinn, Herr Kramer: Wer die Stadtverwaltung kennt und nicht resigniert schweigt, gilt hier als tapfer!!!
Bedenken Sie bitte, dass auch die Medien bisher nichts unternommen haben!!
Alle anderen Parteien haben hier schamhaft weggesehen und die Lippen zusammengekniffen - also hacken Sie nicht auf Frau Blunk herum, üben Sie selber Druck auf diese "hanseatische" Stadt aus!!!
Gruß vom Urhanseaten Bernd Feddern

Werner O. Kramer (eMail: kramer.werner@freenet.de) schrieb am 13.02.2019 um 19.15 Uhr:
@Bernd Feddern:
Entschuldigen sie bitte, aber ich habe eine andere Auffassung von Politischer Arbeit im Umgang mit Anfragen! Und die Mitarbeiter w/m/d in der Verwaltung, so pauschal zu verunglimpfen, ist auch nicht mein Stil! Und was mein Politisches Engagement an geht, sollten sie sich vorher besser informieren und nicht hier so rum blubbern! Ich kann morgens sehr gut in den Spiegel sehen!

Bernd Feddern schrieb am 13.02.2019 um 22.50 Uhr:
@Werner O. Kramer:
Völlig losgelöst von jedweder Information blubbern Sie mich an?
Ich entschuldige Ihre Auffassung von politischer Arbeit im Umgang mit Anfragen, da Sie offensichtlich die Lübecker Verwaltung nicht kennen - die ich übrigens nicht verunglimpfe, sondern sage, wie es ist.
Nicht aber entschuldige ich Ihren "Stil"!
Mein Wunsch, nicht auf der Frau Blunk herumzuhacken, war ein völlig unpolitischer, aus meiner Erfahrung heraus vorgebracht!
Immerhin HAT sie etwas getan - wer sonst????

Ein Tipp: ich bin nicht politisch engagiert (da zu ehrlich bin und Rückgrad zeige), aber ich habe mehr für Menschen in Lübeck, Deutschland, Skandinavien etc. gemacht, als es z. B. jemand aus Lübecks Politik und Verwaltung je machen wird!


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