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Sonntag,
der 17. Februar 2019






Gefördertes Wohnen: Unternehmen begrüßen Festhalten an Quote

Der Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) begrüßt die Absicht der Großen Koalition in Lübeck an der 30-Prozent-Quote beim geförderten Wohnungsbau festzuhalten. Der VNW vertritt in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg insgesamt 359 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 732.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen.

Andreas Breitner, Direktor des VNW, äußerte sich wie folgt:

"Die Absicht, der Großen Koalition aus SPD und CDU im Lübecker Rathaus, an der 30-Prozent-Quote festzuhalten und damit einen gegenläufigen Beschluss des Bauausschusses nicht umzusetzen, ist richtig und gut. Eine 50-Prozent-Quote hätte jede Flexibilität in der richtigen Mischung von Wohnungsneubauten gefährdet. Es gibt in Lübeck eben auch Stadtteile wie Moisling und Kücknitz, die bereits heute über eine hohe Anzahl an geförderten Wohnungen verfügen. Erhöht man diese bei jedem neuen Bauvorhaben weiter, gefährdet dies eine gute und gesunde Durchmischung von Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedener Einkommensverhältnisse.

Gerade in diesen Stadtteilen wäre es eher wünschenswert, dass durch freifinanzierte Einfamilien- und Reihenhäuser bzw. freifinanzierten Miet- und Eigentumswohnungsbau ein Ausgleich zum geförderten Wohnungsbau entsteht. Hier sind in den 70er Jahren Fehler gemacht worden, die nicht wiederholt werden sollten. Lübeck ist mit vier Wohnungsgenossenschaften und einer starken kommunalen Wohnungsgesellschaft sehr gut aufgestellt. Alle agieren seit Jahrzehnten verantwortlich im Wohnungsbau und garantieren bezahlbare Mieten. Sie brauchen dafür keine höheren Quoten, sondern gute und bezahlbare Grundstücke und ‚Beinfreiheit‘ bei der baulichen Gestaltung und Nutzung.

Die drei Lübecker VNW-Unternehmen vermieteten im vergangenen Jahr insgesamt 1447 Wohnungen neu. Im Durchschnitt liegen die Neuvertragsmieten deutlich unter acht Euro pro Quadratmeter. Damit sind diese Unternehmen Garant dafür, dass Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen sich das Wohnen in Lübeck leisten können. Sie sind Vermieter mit Werten.(")

Die Wohnungswirtschaft begrüßt die Absicht der Großen Koalition in Lübeck an der 30-Prozent-Quote festzuhalten. Foto: RB/Archiv.

Die Wohnungswirtschaft begrüßt die Absicht der Großen Koalition in Lübeck an der 30-Prozent-Quote festzuhalten. Foto: RB/Archiv.


Text-Nummer: 128039   Autor: VNW/Red.   vom 13.02.2019 11.40

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Kommentare zu diesem Text:

Andreas Skusa (eMail: andreasskusa@yahoo.de) schrieb am 13.02.2019 um 13.32 Uhr:
SPD und CDU wollen an der 30% Quote festhalten. - Die Absicht ist gut. Die Umsetzung utopisch. -

Heino Haase schrieb am 13.02.2019 um 22.21 Uhr:
Zur Klarstellung: es ging bei der 30% + 20% Regelung nur um Bauvorhaben die auf von der Stadt Lübeck gekauften oder gepachteten Flächen erfolgen. Im Übrigen besitzen die 4 Lübecker städtischen oder genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen nur ca. 25% des Lübecker Wohnungsbestandes. Lobbyarbeiter biegen sich die Fakten gern so hin wie sie den Auftraggebern nutzen.

M.Matthies schrieb am 14.02.2019 um 20.03 Uhr:
Wer erwartet hat,das sich der "Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen" für die
"30 + 20 % " Regelung ausspricht hat vergessen,
das hier ein Verband ist,der auf Profit ausgelegt ist.
Der Bedarf Lübecker Bürger ist für sie uninteressant.
Der Skandal ist,das sich die SPD vor der GroKo
noch flexibel zeigte,aber um Senatsposten willen,
zurückgerudert ist.

Bernd Feddern schrieb am 15.02.2019 um 22.27 Uhr:
@M Matthies:
Wieso Skandal?
Die Parteien zeigen doch nur, wie flexibel sie moralisch, charakterlich und bezüglich der Bürger sind: mein Vater nannte es "Wetterhahn-Politiker im Wirbelwind", w/m/d natürlich. Er sagte auch: Das Geld regiert! Ich stimme ihm absolut zu!
Von daher ist es auch völlig egal, welche Partei man wählt - es ist immer die Falsche!
Ich jedenfalls habe resigniert!


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