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HL-live.de

Sonnabend,
der 23. März 2019






Lübeck schützt sich besser vor Hochwasser

Zum Jahresanfang gab es Hochwasser in Lübeck, das erstmals seit langer Zeit auch Straßen an der Untertrave getroffen hat. Eine Ursache: Eine leere Flasche blockierte eine Rückstauklappe. Die Entsorgungsbetriebe rüsten jetzt nach. Die Kanalisation wird auf einen Pegel von bis zu zwei Meter über dem mittleren Wasserstand ausgerüstet.



Eigentlich müsste es im Bereich der "Große Altefähre" und "Petersilienstraße" bei einem Pegel von gut 1,60 Meter trocken bleiben. Doch die Straßen und eine Wohnung wurden überflutet. Bei der anschließenden Kontrolle der Rückstauklappe zur Trave, die das Eindringen von Wasser aus dem Fluss in die Kanalisation verhindern soll, entdeckten die Entsorgungsbetriebe eine leere Glasflasche, die jemand in einen Abfluss geworfen hatte. Sie hatte die Klappe verklemmt.

Das soll in Zukunft nicht wieder vorkommen. Vor einem Hochwasser werden diese Klappen in Zukunft kontrolliert. Das wird einige Parkplätze in diesem Bereich kosten, da die Schächte zur Zeit oft zugeparkt sind. Hier arbeiten die Stadtverwaltung und die Entsorgungsbetriebe an einer Lösung.

Im Bereich der Beckergrube ist eine solche Rückstauklappe geplant. Die technische Lösung ist allerdings nicht ganz einfach. Mittelfristig werden auch die Bertlingstraße in Travemünde und der Priwall solche Klappen erhalten.

Änderungen gibt es auch bei dem Pumpstationen auf dem Baggersand und am Burgtor. Sie sollen bei Hochwasser kein Travewasser mehr in die Kläranlagen pumpen. Das Salz schadet den Maschinen und der biologischen Klärstufe.

Die Entsorgungsbetriebe bereiten sich auf einen Pegel von bis zu zwei Meter über dem mittleren Wasserstand vor. Höher ist das Wasser in den vergangenen 100 Jahren nie gestiegen. Und bei über zwei Metern ist nicht mehr die Kanalisation das Problem, weil das Wasser großräumig über die Ufer tritt.

Überschwemmungen durch die Kanalisation wie hier in der Petersilienstraße soll es mittelfristig nicht mehr geben. Fotos: Oliver Klink/VG

Überschwemmungen durch die Kanalisation wie hier in der Petersilienstraße soll es mittelfristig nicht mehr geben. Fotos: Oliver Klink/VG


Text-Nummer: 128078   Autor: VG   vom 14.02.2019 20.01

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