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HL-live.de

Sonntag,
der 24. März 2019






Junge Musiker wurden in der Hochschule gefeiert

Wir feiern unsere Absolventen: Dieser Satz stand als Motto über einer wichtigen Veranstaltung der Musikhochschule am Freitagabend. Wichtig war sie insbesondere für 47 junge Damen und Herren, deren Namen vom Präsidenten verlesen wurden. Sie haben ihre Studien erfolgreich beendet, können sich nun Bachelor of Arts, Bachelor oder Master of Music nennen.



Nicht alle Absolventen waren am letzten Abend des Semesters noch in Lübeck. Junge Musiker brauchen Auftritte, Vor- und Probespieltermine, die sie unter Umständen in ferne Länder führen, sagte Präsident Rico Gubler und entschuldigte Abwesende. Am Schluss verneigten sich 19 Damen und Herren vor dem applaudierenden Publikum.

Gefeiert wurde nicht im Foyer; vielleicht privat. Gefeiert wurde allerdings ein musikalisches Begleitfest im großen Konzertsaal. Denn obwohl es der letzte Abend im Semester war, hatten sich etliche Kommilitonen bereit gefunden, ihr Können oder bereits Erlerntes unter Beweis zu stellen.

Professor Gubler betätigte sich zu Beginn als Kabarettist. Mit einer schier endlos langen Papierschlange in Händen verlas er einen Ausdruck, erstellt vom "Amt für statistische Vergangenheitsbewältigung". Da war aufgelistet und ausgewertet worden, was sich während der Studienzeit "im Durchschnitt" ereignet hatte. Gubler: "Dabei haben wir keinen Durchschnitt, sondern die musikalische Elite."

Aber immerhin: 171 Mal hätten die Absolventen zu wenig geübt, 17 Mal bei offenem Fenster, was zu 19 Beschwerden führte. 17.202 Mal sei der Ton Fis erklungen, 0,79 Mal hätte jede und jeder versucht, eine Prüfung zu verschieben, zehn Mal wegen Hochwassers gefehlt. Nun aber seien sie gut gewappnet, um mit Neugierde und Qualifikation die Welt zu erobern.

Vielfältig wie die Studiengänge war die Musik des Abends. In Anlehnung an den Vorspruch zu Brechts "Dreigroschenoper" könnte man feststellen: "Bläser bliesen, Streicher strichen, Pianisten pianierten." Eindrucksvoll die Pianistin Yuya Huang mit "Fünf Bagatellen" von Carl Vine, funkensprühend entlockte Dario Meta dem Flügel eine Fantasie von Manuel de Falla. Vier Cellisten erfreuten mit David Poppers "Polonaise op. 14", und das Quartett Levar mit dem langsamen Satz aus Franz Schuberts "Rosamunde"-Streichquartett.

Den Schlusspunkt setzten zehn Bläser, unterstützt von einem Trommler. Das MHL-Blechbläserensemble spielte unter Leitung von Matthias Krebber die Ouvertüre zu Verdis Oper "Nabucco"; besinnlich und schmetternd. Abgesehen von einem Konzert am heutigen Sonnabend in der Villa Eschenburg ruht der Konzertbetrieb nun für zwei Wochen. Ab 2. März geht es weiter. Rund 350 Veranstaltungen bietet die Hochschule jährlich und ist damit ein wichtiger Kulturträger in der Stadt und im Land.

Auch Mezzosopranistin Iris Meyer erhielt am Freitagabend ihr Diplom. Fotos: TD

Auch Mezzosopranistin Iris Meyer erhielt am Freitagabend ihr Diplom. Fotos: TD


Text-Nummer: 128107   Autor: TD   vom 16.02.2019 09.08

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