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HL-live.de

Sonntag,
der 24. März 2019






GAL: CDU bremst fahrradfreundliches Lübeck aus

"Kaum hat sich eine Mehrheit für die erneute Planung Stadtgrabenbrücke in der Bürgerschaft gefunden, kommt die CDU in der Februarsitzung mit einem Prüfantrag um die Ecke", so Antje Jansen von der GAL. "Ob die seit langem geforderte Brücke auch für den Autoverkehr geplant werden könne, will die CDU wissen."

Als "völlig absurd" kritisiert Antje Jansen (GAL) das Ansinnen der CDU. "Dieser Antrag konterkariert die langjährigen Pläne, für Radfahrer und Füßgänger endlich eine Alternative zum Lindenteller und somit mehr Sicherheit zu schaffen."

Die GAL fordert die Errichtung der bereits konzipierten Stadtgrabenbrücke mit Verbindung zum Fahrradparkhaus am Bahnhof in ihrem Kommunalwahlprogramm 2018.

"Bereits seit Jahren wird darüber geredet, den Unfallschwerpunkt Lindenteller für den Radverkehr mit einer Brücke über den Stadtgraben entschärfen zu können. Verkehrsplaner und Experten des Runden Tisches Fahrradverkehr bestätigen die Sicht", so Hans-Jürgen Schubert, Verkehrs- und Umweltexperte der GAL.

Bereits vor elf Jahren gab es Beschlüsse der Bürgerschaft zur "Umleitung" der Haushaltsmittel für den Bau der geplanten "Stadtgrabenbrücke" (rund zwei Millionen Euro) zur Sanierung von Radwegen und zur Erarbeitung eines nachhaltigen Konzeptes "Fahrradfreundliches Lübeck". Der Brückenbau scheiterte bisher an einer Mehrheit in der Bürgerschaft und zuletzt an Lübecks Selbstverpflichtung zur Haushaltskonsolidierung.

Hans-Jürgen Schubert, der sich seit vielen Jahren unermüdlich für den Bau der Brücke stark macht, erinnert daran, dass - im Zuge der Entwicklung des Areals Wertstraße - der B-Plan Fackenburger Allee/Stadtgraben in 2013 so beschlossen wurde, dass eine Rad- und Fußgängerbrücke errichtet werden kann. "Diese ist sogar im B-Plan auf Höhe der Musik- und Kongresshalle eingezeichnet", so Hans-Jürgen Schubert. "Die bereits vorhandenen Pläne auf den motorisierten Verkehr auszuweiten, wäre total daneben. Die Brücke soll doch gerade das sichere Überqueren fernab von Autos und Abgasen ermöglichen. Auch würde eine Ausweitung des Rad- und Wanderwegs entlang des Stadtgrabens von der Puppenbrücke bis hin zu dieser Stelle damit positiv näher rücken."

Die Fraktionsvorsitzende Antje Jansen legt nach: "Eine weitere Brücke für den motorisierten Verkehr, wenige hundert Meter von der Puppen- und der Marienbrücke entfernt, sehen wir als reine Steuergeldverschwendung an und würden diese ablehnen. Wir fordern die CDU auf, ihren Antrag zurückzuziehen und sich an der konsequenten Umsetzung des Konzepts für ein fahrradfreundliches Lübeck zu beteiligen."

Hans-Jürgen Schubert erinnert daran, dass die Fußgängerbrücke bereits im Bebauungsplan für die MuK verzeichnet war.

Hans-Jürgen Schubert erinnert daran, dass die Fußgängerbrücke bereits im Bebauungsplan für die MuK verzeichnet war.


Text-Nummer: 128112   Autor: GAL/red.   vom 16.02.2019 15.02

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