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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 26. Mai 2019






Prädikantin Maren Wienberg wird verabschiedet

Maren Wienberg wird am Sonntag, 10. März 2019 aus ihrem Amt als Prädikantin verabschiedet. Der Gottesdienst mit Pröpstin Petra Kallies in der St.-Andreas-Kirche im Lübecker Stadtteil Schlutup beginnt um 10 Uhr. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang im Kirchturm mit Grußworten und Gelegenheit zum Gespräch.

Für ihren letzten Gottesdienst in der Kirchengemeinde Schlutup hat Prädikantin Maren Wienberg eine Dialogpredigt mit Pastor Kai Schäfer geplant. Das passt zu den letzten fünf Jahren, in denen die Realschullehrerin als Prädikantin Gottesdienste gehalten hat.

"Ich habe mit Kai Schäfer einen Pastor und eine Gemeinde kennengelernt, in der Spontanität und Freiraum zu Hause sind", erinnert sich Maren Wienberg an die ersten Jahre in Schlutup zurück. Ihre Prädikantenausbildung hatte sie bereits in den 1980er Jahren absolviert. Drei Jahre lang ging es an Wochenenden neben dem Beruf und der Familie auf den Koppelsberg. Nicht immer einfach. Ihre Kinder sind zwar mittlerweile erwachsen, erinnern sie aber bis heute daran, dass sie für die Ausbildung und das Amt oft nicht da war.

Jetzt, mit 70 Jahren, will sie ganz bewusst den Fokus auf die Familie legen. Die ist mittlerweile groß, bunt und kommt gern zusammen. Die Gemeinschaft ist es auch, die Maren Wienberg in das Prädikantenamt gebracht hat. Sie liebt das Erzählen von Geschichten, das gemeinsame Feiern in der Gemeinschaft mit Jesus im Abendmahl und das Miteinander in einer lebendigen Gemeinde. Sechs Jahre lang hat sie in Tokio als Prädikantin in der deutschen evangelischen Gemeinde gearbeitet. "Der Pastor hatte neben Japan auch noch Korea zu betreuen – da hatte ich eine große Verantwortung in über den Gottesdienst hinaus", erinnert sie sich an die Jahre in Asien zurück. "Es gab außerdem eine enge Gemeinschaft mit der deutschen katholischen Gemeinde."

Das Priestertum aller Glaubenden und die Ökumene hat sie dort als selbstverständlich erlebt. Dass es in Deutschland anders ist, wusste Maren Wienberg. Deshalb hat sie ihr Prädikantenamt nach ihrer Rückkehr zunächst zurückgestellt und sich in der Weltgebetstagsarbeit des Frauenwerkes Lübeck-Lauenburg engagiert. Mit dem Umzug nach Schlutup lernte sie die Kirchengemeinde kennen. "Etwa zwei Jahre hat es gedauert, bis ich das Gespräch mit Pastor Kai Schäfer und dem Kirchengemeinderat gesucht habe."

Seit 2014 hält Maren Wienberg Gottesdienste. Bis zu 18 Sonntage im Jahr hat sie auf der Kanzel gestanden. Drei rote Bücher sind gefüllt mit Abläufen, Liedern und Predigten. Besonders gern mag sie Gottesdienste am anderen Ort, organisiert und durchgeführt im Team: im Vereinsheim des TSV Schlutup, auf dem Marktplatz oder am Grenzmuseum. Ihre Gottesdienste sind lustvoll, fröhlich und kreativ. Marien Wienbergs Predigten sind genau ausgearbeitet. Eine klare Sprache, starke Bilder – das zeichnet sie aus. Manches Mal setzt Prädikantin die Gemeinde währenddessen in Bewegung, etwa damit sie ein Kirchenfenster aus einer anderen Perspektive anschauen. "Mir ist es am wichtigsten, Menschen zum Feiern zusammenzubringen. Der Gottesdienst ist Ort und hat Zeit, gemeinsam zu feiern", fasst Maren Wienberg ihre Motivation für das Amt zusammen.

Mit einem Familiengottesdienst zum Weltgebetstag und zwei Schulgottesdiensten verabschiedet sie sich aus St. Andreas als Prädikantin. Doch das Amt wird es weiterhin in Schlutup geben – dafür hat sie gesorgt. "Eine Frau aus unserer Gemeinde macht derzeit die Ausbildung und ich freue mich sehr darüber, diesen Dienst in ihren guten Händen zu wissen." Sie selbst nimmt sich fortan nicht nur Zeit für ihre Familie sondern will sich der Musik und dem Schreiben widmen.

Mit Predigtbuch vor der Kanzel: Maren Wienberg wird als Prädikantin aus ihrem Dienst in St. Andreas verabschiedet. Foto: Ines Langhorst

Mit Predigtbuch vor der Kanzel: Maren Wienberg wird als Prädikantin aus ihrem Dienst in St. Andreas verabschiedet. Foto: Ines Langhorst


Text-Nummer: 128453   Autor: Ines Langhorst   vom 07.03.2019 11.00

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