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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 16. Juli 2019






Buchvorstellung: Gestrandet in Lübeck

Am kommenden Donnerstag, 7. März 2019, lädt das Archiv der Hansestadt Lübeck um 11 Uhr zu einer Präsentation des Werkes "Gestrandet in Lübeck - Sozialdemokratischer und kommunistischer Widerstand während der NS-Zeit" von Ulrich Meyenborg und Reinhold Hiller.

Bei dem Buch handelt es sich um eine biographische Erinnerungen an Max Geissler und Maria Klann. Max Geissler (1906-1988) und Maria Klann (1904-1994) gehörten zu den wenigen, die in der NS-Zeit Widerstand leisteten. Sie nahmen dafür bitteres Leid, Entbehrungen, Erniedrigungen und körperliche Misshandlungen während der Verfolgung durch die braunen Schergen in Kauf. Jahrelang lagen die schriftlichen Erinnerungen von Max Geissler und Maria Klann in verschiedenen Schubladen. Es war höchste Zeit, sie "auszugraben" und einer interessierten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Auf dramatischem Weg kamen die beiden Protagonisten zu Kriegsende nach Lübeck. Max Geissler strandete nach der Haft im Konzentrationslager Sachsenhausen als Überlebender des Todesmarsches von Sachsenhausen in der Hansestadt, wo er auch politisch eine neue Heimat fand. Maria Klann wurde 1935 als kommunistische Funktionärin vom Volksgerichtshof in Berlin verurteilt und kam während der letzten chaotischen Kriegswochen nach unmenschlichen Strapazen mit einem Transport, der über 60 Tage quer durch Deutschland ging, nach Lübeck. Sie blieb in der Hansestadt, kümmerte sich wie Max Geissler um ehemalige KZ-Häftlinge. 1952 wurde sie aus der KPD ausgeschlossen und wandte sich der Sozialdemokratie zu. Ihrem schicksalhaften Leben und ihrem Einsatz für Freiheit und Demokratie soll mit diesem Buch ein Denkmal gesetzt werden.

Erschienen bei: Schmidt-Römhild, Lübeck. Ab sofort erhältlich in jedem Buchladen und beim Verlag. Die Veranstaltung findet im Archiv Hansestadt Lübeck, Mühlendamm 1-3, 23552 Lübeck, Lesesaal IV. Stock, statt.

Lübecks ehemaliger Kultursenator Ulrich Meyenborg arbeitet die Geschichte der Lübecker Sozialdemokratie auf. Foto: H.L./Archiv

Lübecks ehemaliger Kultursenator Ulrich Meyenborg arbeitet die Geschichte der Lübecker Sozialdemokratie auf. Foto: H.L./Archiv


Text-Nummer: 128464   Autor: Presseamt Lübeck   vom 04.03.2019 12.57

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