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HL-live.de

Donnerstag,
der 21. März 2019






Weißer Ring: Hauptverhandlung erst im Sommer

Im Strafverfahren gegen den früheren Chef des Weißen Rings in Lübeck stehen jetzt die Verhandlungstermine fest. Erster Prozesstag ist der 20. Juni. Mit einem Urteil in diesem Verfahren ist etwa Mitte Juli dieses Jahres zu rechnen.

Der Fall hatte bundesweiten Medienwirbel verursacht und zu erheblichen personellen Umstrukturierungen beim Weißen Ring geführt. Zunächst wurde in 29 Fällen Anzeige erstattet. Die Justizbehörden haben die Vorwürfe geprüft und nur in einem dieser 29 Fälle eine Verhandlung zugelassen; dann auch nicht vor dem Landgericht, wie zunächst beantragt, sondern vor dem Lübecker Amtsgericht. Verhandelt wird demnach nur noch eine Anklage wegen mutmaßlichem Exhibitionismus.

Überraschend für Fachleute hat das Amtsgericht vier Verhandlungstage für die gerichtliche Erörterung dieses Sachverhaltes angesetzt, beginnend mit dem 20. Juni 2019.

Dabei hatte das Gericht erhebliche Mühe mit einer Zeugin, die mittlerweile im Ausland lebt und nicht über eine ladungsfähige Anschrift verfügte. Der Kontakt ist jetzt aber offenbar hergestellt.

"Für diese spezielle Zeugin hat das Gericht allerdings ein 'aussagepsychologisches Gutachten' in Auftrag gegeben, das im Moment noch von einer Gutachterin erstellt werden muss", sagt Oliver Dedow, Anwalt des Beschuldigten. Ein solches Gutachten ist ein entscheidender Baustein in Verfahren mit Sexualdelikten. Die Gutachterin wird daher an allen Prozesstagen anwesend sein und die Glaubhaftigkeit der Aussagen der Belastungszeugin bewerten.

"Auch das ruft bei Fachleuten wiederum Verwunderung hervor, denn ein derartiges Gutachten ist, besonders in einem Amtsgerichtsverfahren, nach Ansicht von Experten ein absoluter Ausnahmefall", so Dedow. "Grund ist in diesem Fall auch nicht die Art des Delikts, sondern die Person der Zeugin, gegen die schon mehrere Ermittlungsverfahren wegen falscher Verdächtigung nach Paragraf 164 StGB anhängig gewesen sein sollen."


Text-Nummer: 128640   Autor: Harald Denckmann   vom 11.03.2019 21.07

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