Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de

Dienstag,
der 19. März 2019






Mehr Geld für Landesbeamte

Die Landesregierung und die Spitzenorganisationen der Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Deutschen Beamtenbundes, des Schleswig-Holsteinischen Richterverbandes und der Neuen Richtervereinigung haben sich auf Eckpunkte zur Übertragung des Tarifabschlusses für die Beschäftigten der Länder vom 2. März 2019 auf die Beamten des Landes verständigt.

Die Umsetzung der Maßnahmen steht unter Vorbehalt der parlamentarischen Beratung und Verabschiedung der entsprechenden Gesetzentwürfe.

"Das waren gute und konstruktive Gespräche mit den Gewerkschaften. Wir sind uns darin einig, den linearen Teil des Tarifabschlusses möglichst schnell auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Der strukturelle Teil wird dann im Rahmen der geplanten Besoldungsstrukturreform umgesetzt. In diesem zweiten Schritt wollen wir insbesondere die Eingangsämter stärken, um den öffentlichen Dienst für junge Menschen noch attraktiver zu machen", sagte Finanzministerin Monika Heinold.

Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, verwies auf die vereinbarte Einmalzahlung für alle aktiven Beamtinnen und Beamten im Jahr 2019: "Damit wollen wir bewusst ein Zeichen für diejenigen setzen, die tagtäglich für unser Land und seine Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind." Gemeinsam betonten Heinold und Schrödter: "Das ist ein gutes Paket zur Stärkung des öffentlichen Dienstes im Land."

Vorgesehen ist, die Tarifeinigung im Gesamtvolumen von 7,8 Prozent stufenweise auf die Besoldung und Beamtenversorgung zu übertragen. In einem ersten Schritt wird die Besoldung analog der linearen Steigerungen des Tarifergebnisses wie folgt erhöht:

- zum 1. Januar 2019 um 3,01 Prozent
- zum 1. Januar 2020 um 3,12 Prozent
- zum 1. Januar 2021 um 1,29 Prozent.

Ziel ist der zeitnahe Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens und eine Auszahlung zum August 2019.

Die strukturellen Elemente der Erhöhung der Tabellenentgelte zum TV-L (Mindestbeträge und strukturelle Erhöhung der Stufen 1) bedürfen einer gesonderten strukturellen Überprüfung für den Beamten- und Richterbereich. Aufgrund der verfassungsrechtlichen Vorgaben zur Ausgestaltung der Alimentation (Abstandsgebot) wäre insbesondere eine Übertragung der Erhöhung der Mindestbeträge rechtlich problematisch. Das hierdurch nicht unmittelbar übertragene Gesamtvolumen des Tarifabschlusses von 0,4 Prozent soll daher im Rahmen eines zweiten Gesetzgebungsverfahrens für strukturelle Verbesserungen der Besoldung und Versorgung genutzt werden.

Im ersten Schritt erhalten alle aktiven Beamtinnen und Beamten in 2019 eine Einmalzahlung von 100 Euro. Teilzeitkräfte erhalten einen entsprechend anteiligen Beitrag. Anwärterinnen und Anwärter erhalten 50 Euro. Die Auszahlung soll im Oktober 2019 erfolgen. Damit soll in 2019 einmalig die Differenz zwischen dem Gesamtvolumen des Tarifabschlusses von 3,2 Prozent und der vorgenommenen linearen Anpassung von 3,01 Prozent kompensiert werden.

Finanzministerin Monika Heinold stellte die Einigung am Mittwoch vor.

Finanzministerin Monika Heinold stellte die Einigung am Mittwoch vor.


Text-Nummer: 128672   Autor: FiMi/red.   vom 13.03.2019 10.27

Text teilen: auf facebook +++ Über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.



Kommentare zu diesem Text:

Hardin Tenger schrieb am 13.03.2019 um 15.27 Uhr:
Nicht lachen Frau Heinold, Tränen wären angebracht.
3 Jahre = 7,42% = Q 2,47%/Jahr (ohne Benefits).
Und das bei einer politisch polierten Inflationsrate von offiziell 3%/Jahr, real sind`s aber 7-10%.
Glauben Sie nicht ? Dann bitte schauen Sie sich einmal den als Preis-Index geltenden "Warenkorb" einer deutschen Familie an (beinhaltet auch die Mieten/Wohnen) !!
Von der Politik angeschmiert sind nicht nur die Beamten und Pensionären, auch die städtischen Angestellten sowie die Rentner und-und !! Aber weitaus weniger die Abgeordneten in Land und Bund (steuerfreie DIÄTEN & Co.).

Silke schrieb am 14.03.2019 um 10.24 Uhr:
Unfassbar, was hier groß gefeiert wird, ist für die Beamten wieder mal mit Abstrichen verbunden. Und richtig peinlich und eine Frechheit ist, dass die erste Auszahlung erst im August geleistet wird und die Einmalzahlung sogar erst im Oktober. Da muss man sich nicht wundern, wenn der Nachwuchs lieber in benachbarte Länder geht, die sowieso schon besser zahlen.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.