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Dienstag,
der 19. März 2019






Grüne unterstützen Proteste der Jugendlichen

Am Freitag, 15. März, finden weltweit wieder Protestbewegungen der Schüler und Studenten statt, so auch in Lübeck, wo ab 11 Uhr vor der MUK für eine bessere Klimapolitik und ein Umdenken der Politiker demonstriert wird. Die Bürgerschaftsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen Lübeck solidarisiert sich ausdrücklich mit den jungen Menschen.

Hierzu erklärt Andre Kleyer, Vorsitzender des Schulausschusses:

(")Wir sind die erste Generation, welche die Folgen der Klimakrise deutlich zu spüren bekommt und die letzte Generation, welche noch etwas dagegen unternehmen kann.

Die Klimakrise als reale Bedrohung ist für uns Grüne schon lange Fakt und ich bin stolz auf diejenigen, die auf der Straße für eine Umkehr im Denken unserer Gesellschaft streiken. Diese jungen Menschen sind am Ende die Leidtragenden.

Dass wir unsere Erde für die nachfolgende Generation erhalten sollten, ist grüner Grundsatz und jetzt stehen eben jene Menschen dieser Generation vor uns und erinnern uns daran. Ihr Anliegen zu ignorieren, es klein zu reden oder mit der Schulpflichtkeule zu prügeln ist falsch.

Als Vorsitzender des Schulausschusses ist es mir wichtig, Solidarität zu zeigen. Ich werde am Freitag die jungen Leute unterstützen und mit ihnen gemeinsam demonstrieren. Einträge ins Klassenbuch sehe ich als notwendige Dokumentation des zivilen Ungehorsams und in späteren Jahren werden diese Einträge die Ehrenzeugnisse der Gesellschaft sein.(")

Ausgelöst durch die 16-jährige schwedische Greta Thunberg gibt es seit mehreren Monaten umfangreiche Schüler- und Studenten-Proteste. Erstmals am 20. August 2018 verweigerte die damals 15 Jahre alte schwedische Klimaaktivistin den Unterrichtsbesuch und saß vor dem schwedischen Parlament in Stockholm. Daraus entwickelte sich eine weltweite Bewegung, welche das Ziel hat, Politiker auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen und dazu zu bringen, dass sie schnelle und konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz einleiten.

Bruno Hönel und Michelle Akyurt, Fraktionsvorsitzende, erklären:

(")Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren. Noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut und trotz der weltweiten Proteste der jungen Generation wird von der Regierung nichts unternommen, um die Klimakrise abzuwenden. Deswegen unterstützen wir es, wenn Protest an die Stelle von Schul- und Unibesuch tritt.

Die Aussage des FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner hat entschiedenen Widerspruch verdient. Klimaschutz ist nicht nur für Profis, sondern Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Aus der Wissenschaft stellen sich immer mehr Fachleute ganz klar an die Seite der Jugendlichen.

Es macht Hoffnung und Mut, wenn sich neben den engagierten jungen Menschen verantwortungsvolle Bürger aller Altersgruppen für den Klimaschutz einsetzen. Die Regierungen müssen weltweit die Appelle für mehr Klimaschutz ernst nehmen.

Wir Grüne werden die Bewegung in jeder möglichen Weise politisch unterstützen.(")

Andre Kleyer, Vorsitzender des Schulausschusses, wird an der Demonstration teilnehmen.

Andre Kleyer, Vorsitzender des Schulausschusses, wird an der Demonstration teilnehmen.


Text-Nummer: 128689   Autor: Grüne   vom 14.03.2019 08.50

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Kommentare zu diesem Text:

Paul Lunker schrieb am 14.03.2019 um 11.18 Uhr:
Die meisten Jugendlichen machen das doch nur, weil die dann nicht zur Schule brauchen. Wäre die Demo auf einem Samstag, würden es bestimmt viel weniger sein.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 14.03.2019 um 12.11 Uhr:
Weil die Schüler die Demos während der Unterrichtsstunden machen, erreichen sie viel mehr Aufmerksamkeit. Und das ist gut so!

Hardin Tenger schrieb am 14.03.2019 um 14.40 Uhr:
Sorry Herr Kleotzen, aber das erste Auto, vom Papa zum Führerschein geschenkt, wird ganz sicher kein teures e-mobil sein.
Schüler, grüne Lehramt-Fraktion und Verordnung zur Verbesserung des Weltklimas passen schon rein moralisch nicht zusammen.
Fangen die doch erst mal vor der eigenen Haustür mit einem Verbot für "Coffee To Go " Becher an.

Finn Schneider (eMail: FinnSchneider85@web.de) schrieb am 14.03.2019 um 16.00 Uhr:
Früher, also vor ca. 20 Jahren, war uns am Reformationstag freigestellt, ob wir in die Kirche oder in die Schule gehen. Von ca. 25 Schülern waren wir immer nur 3-5, die in die Schule gegangen sind.

Heute sind die meisten von denen, die in die Kirche gegangen sind, nicht mal mehr Mitglied in der Kirche.

Ich möchte den Schülern nichts unterstellen. Aber ich weiß, wie wir uns damals gefreut haben, wenn es einen Grund gibt, nicht zur Schule gehen zu müssen.

Anstatt den Freitag zu schwänzen, sollten die Lehrer und Schulen, die das ganze unterstützen doch lieber Unterricht geben, in dem das Thema Umweltschutz behandelt wird......

Und wenn alle Schüler das Thema ernst nehmen, werden diese auch ihr Smartphone abgeben, keine Flugreisen mehr unternehmen, Keinen Führerschein machen, sich nur bei Unternehmen bewerben, die verantwortungsvoll sind und ihren Konsum stark einschränken. Das wäre doch viel besser oder?

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 14.03.2019 um 16.08 Uhr:
Sorry Herr Tenger, aber wenn Sie mir schon antworten, schreiben Sie bitte meinen Namen richtig.
Übrigens ist es mir egal, wer welches Auto fährt und wer Kaffee trinkt. Wichtig ist, dass diese jungen Menschen aufmerksamkeit bekommen und versuchen, etwas zu bewegen. Von der Politik ist da ja nicht viel zu erwarten. Der Verkehrsminister hat ja ein Tempolimit rüde abgelehnt, vermutlich auf Druck der Auto-Lobby. Einer der Deutschen Hersteller kommt ja aus seinem Bundesland und wird ihn schon eingenordet haben.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 14.03.2019 um 18.10 Uhr:
Herr Schneider, solchenfalls wäre die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung nicht vorhanden.
Wenn Sie schon auf diverse Möglichkeiten des Verzichts hinweisen, vergessen Sie bitte nicht Ihre Garderobe und diverse technsiche Geräte in Ihrem Haushalt, die größtenteils aus Fernost kommen.

Wullenweber schrieb am 14.03.2019 um 19.57 Uhr:
Schon erstaunlich wer alles auf den fahrenden Zug aufspringt, selbst unsere Bundeskanzlerin und andere Minister in Berlin sind dabei und klatschen Beifall, dabei haben sie es doch in der Hand das zu ändern! Was vermitteln wir denn den protestierenden Schülern? Sie verstoßen gegen Gesetze und erhalten dafür auch noch Beifall, Folgen hat dieser Verstoß bisher nicht sie! Was lernen die Schüler daraus? Verstöße gegen das Gesetz sind in Ordnung solange es für einen guten Zweck ist, aber wo soll das enden, Ladendiebstahl, Köperverletzung oder schlimmeres?
NICHT DAS ICH FALSCH VERSTANDEN WERDE, WENN JEMAND DAS RECHT HAT FÜR SEINE ZUKUNFT ZU KÄMPFEN DANN SIND DAS DIESE JUGENDLICHEN!!!!
Die Schüler müssen aber auch lernen, dass Verstöße gegen geltendes Recht auch folgen haben, da tun alle Politiker gut daran das auch zu vermitteln.

Volker Runge schrieb am 14.03.2019 um 19.59 Uhr:
Die arbeitende Bevölkerung der Stadt Lübeck kann einem Leid tun, solche unsachlichen und oberflächlichen "Poltiker" ertragen zu müssen.

Finn Schneider (eMail: Finnschneider85@web.de) schrieb am 14.03.2019 um 20.50 Uhr:
Woher wissen sie, wie mein Haushalt aussieht. Sie scheinen ein Mensch zu sein, der von Vorurteilen lebt.

Unsere Gesellschaft leidet an ADHS, in ein paar Wochen geht am Freitag keiner mehr auf die Straße. Weil dann wieder ein anderes Thema Aufmerksamkeit bekommt. Entweder man ist überzeugt und ändert was oder man sagt, "Ich würde ja was ändern aber.....".

Und ich bleibe dabei. Umweltschutz ist wichtig. Aber gezielter Unterricht bringt mehr. Aufklärung ist wichtiger als Aufmerksamkeit!

Walter Koch schrieb am 14.03.2019 um 23.45 Uhr:
Hoffentlich haben alle diejenigen, die dort demonstrieren gehen, auch schon im eigenen Haushalt auf 100 Prozent Ökostrom umgestellt. Anbieter gibt es ja genug. Sogar solche, die einen Tick günstiger sind als die großen einschlägigen Stromversorger.
Damit kann übrigens jeder ganz einfach etwas beitragen. Sich hinstellen und große Töne spucken, dann aber nicht einmal vor der eigenen Haustüre kehren ist unglaubwürdig.

Schweden erzeugt übrigens immer noch fast doppelt soviel Strom aus Atomkraft wie Deutschland. Belastet das Klima erstmal auch nicht. Hat nur langfristigere Folgen.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 15.03.2019 um 08.29 Uhr:
Sehr geehrter Herr Schneider, ich hake mal hier ein "Aufklärung ist wichtiger als Aufmerksamkeit!":
Die Jugendlichen, die heute noch die Schulbank drücken, haben frühestens in 10 Jahren die Möglichkeit, für ihre Zukunft aktiv zu werden. Was nützt es, wenn weitere 10 Jahre ungenutzt verstreichen? Gar nichts, im Gegenteil, die Zukunft verschlimmert sich täglich weiter.
Aufmerksamkeit muss HEUTE erfolgen damit endlich was passiert und nicht in erst 10 Jahren, wenn vielleicht alles zu spät ist.
Aufmerksamkeit erregen die Jugendlichen durch die Aktionen am Freitag und nicht dadurch, dass sie in der Schule auf eine Zukunft vorbereitet werden, die keiner will.
Greta Thunberg wurde inzwischen zur Frau des Jahres gewählt und wurde jetzt auch für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.


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