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Freitag,
der 22. März 2019






Weniger Fälle von Keuchhusten in Lübeck

In Lübeck ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Keuchhustenfälle im Jahr 2018 gesunken. Insgesamt wurden 23 Infektionsfälle gemeldet, in 2017 waren es noch 38. Das teilte die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

"Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, raten wir, unbedingt die empfohlenen Impfungen insbesondere bei Säuglingen und Kindern vorzunehmen. Aber auch die Auffrischungsimpfung bei Erwachsenen sollte nicht vernachlässigt werden", sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Gerade im ersten Lebensjahr stellt der Keuchhusten eine ernste gesundheitliche Bedrohung für Kinder dar. Immer wieder werden schwere Erkrankungsverläufe beobachtet. Atemnot durch angeschwollene Atemwege und Erbrechen sind häufige Begleiterscheinungen. Bei kleinen Kindern können Atempausen lebensgefährlich werden, insbesondere im Schlaf. Die Impfung gegen Keuchhusten gehört zu den Kombinationsimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ab dem dritten Lebensmonat empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten bezahlt werden. Auffrischungsimpfungen sind im Alter von fünf bis sechs Jahren sinnvoll. In Deutschland gibt es heute keine Pflichtimpfungen mehr. "Eltern sollten jedoch bedenken, dass sie durch vorbeugendes Impfen unter Umständen schwerwiegende Gesundheitsschäden von ihrem Kind abwenden können", so Wunsch.

Aber nicht nur bei Kindern ist die Impfung relevant. Auch für Erwachsene wird die Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten von der Ständigen Impfkommission empfohlen. Sie wird einmalig als Kombinationsimpfung mit der Impfung gegen Tetanus und Diphterie durchgeführt. "Zu der Impfung wird geraten, weil weder eine durchgemachte Erkrankung noch die empfohlene Grundimmunisierung im Kindesalter ein Leben lang vor der Erkrankung schützen", so Wunsch.

Keuchhusten (Pertussis) wird durch ein Bakterium mit Namen Bordetella pertussis übertragen. Die Ansteckung erfolgt über kleinste Tröpfchen, die beim Husten oder Niesen versprüht werden. Die Erkrankung ist hochansteckend und langwierig. Nach einer Inkubationszeit von ein bis zwei Wochen (maximal jedoch 20 Tagen) treten die typischen Krankheitserscheinungen auf, die in der Regel einige Wochen bis Monate andauern. Anfangs kommt es zu Schnupfen, eventuell Heiserkeit und Husten. Sofern Fieber auftritt, ist es eher niedrig. Diese grippeähnlichen Symptome dauern ein bis zwei Wochen an. Im Verlauf entstehen heftige Hustenanfälle, die der Krankheit ihren Namen geben. Diese Hustenattacken gehen häufig mit Erbrechen einher und können sehr zahlreich sein. Die Dauer dieses Erkrankungsstadiums kann vier bis sechs Wochen betragen. Dann folgen sechs bis zehn Wochen, in denen die Hustenanfälle allmählich abklingen.

Weitere Informationen über Nutzen und mögliche Nebenwirkungen von Auffrischungsimpfungen gegen Keuchhusten für Jugendliche und Erwachsene gibt die neue AOK-Faktenbox unter www.aok.de/faktenboxen im Internet.

Keuchhusten kann insbesondere für Kinder eine ernste gesundheitliche Bedrohung darstellen. Foto: AOK

Keuchhusten kann insbesondere für Kinder eine ernste gesundheitliche Bedrohung darstellen. Foto: AOK


Text-Nummer: 128697   Autor: AOK   vom 14.03.2019 11.55

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Kommentare zu diesem Text:

N. Rediensch schrieb am 14.03.2019 um 14.03 Uhr:
Säuglinge sollten überhaupt nicht geimpft werden, weil sie zum einen den Schutz der Mutter(Milch) in sich tragen und zum anderen ihre (Abwehr)Kraft für ihre Entwicklung und ihre Gesundheit (Immunsystem) dringend benötigen.

Am frühen Impfen und mit Angstmachen kann man gut verdienen.

Vertrauen auf die eigene Intuition, gerade bei Müttern ist diese stark ausgeprägt, wäre der bessere Weg.

Lübecker Jung schrieb am 15.03.2019 um 01.02 Uhr:
@ N. Rediensch Aufgrund einer solchen Einstellung kommt es weiterhin zu Erkrankungen die es eigentlich bei bestehenden Schutzimpfungen nicht in der Menge geben sollte. Zudem gefährden Nichtimpfer andere Menschen! Sogar Masern sind wieder auf dem Vormarsch dank solcher beratungsresistenten Menschen wie Ihnen ! Nicht umsonst gibt die STIKO regelmäßig Empfehlungen zu Impfungen ab.

Die Muttermilch enthält also einen Schutz gegen Diphtherie,
Kinderlähmung, Keuchhusten
usw...? Merken sie selbst, oder!?

N. Rediensch schrieb am 15.03.2019 um 08.55 Uhr:
Es ist nicht einfach, sich von der Konzerndiktatur zu lösen und einfach auf Vertrauen seiner eigenen Intuition zu bauen.

Kinderkrankheiten sind wichtig für die PersönlichkeitsEntwicklung, was gerne verschwiegen wird.

Sind Kinder älter und stabiler, könnte man eine Impfung, wohl gemerkt lediglich in gefährdeten Gebieten, erwägen.

Die Menschheit ist nicht ausgestorben, als es noch keine Impfungen gab.

Die Menschheit wird an ihrer Unbelehrbarkeit, Überängstlichkeit, Unreflektiertheit und Bequemlichkeit eher aussterben.

So sieht das Klima unter den Menschen doch aus, oder?

Lübecker Jung schrieb am 15.03.2019 um 10.38 Uhr:
Man nennt sowas auch Fortschritt und Entwicklung durch Wissenschaft! Ohne Ihre „Konzerndiktatur“ würde die Sterblichkeitsrate bei Kindern viel höher liegen. Das die Menschen zudem immer älter werden scheint Ihnen auch entgangen zu sein. Wenn ich das schon höre „ früher haben wir auch keine Impfungen gebraucht“... „Früher“ wurden die Menschen auch nur 30 Jahre alt!

Diese Diskussion ist eigentlich völlig sinnlos!
Ich habe bereits an Ihrem ersten Kommentar bemerkt das bei Ihnen Hopfen und Malz verloren ist! Mich macht eine solche Einstellung furchtbar wütend!

Gordon Piehl schrieb am 15.03.2019 um 21.48 Uhr:
Habe vor paar Jahren einen Bericht im Fernsehen gesehen, dass in einem kleinen Ort in Oberbayern viele Kinder nicht geimpft sind. Die Kinder wurden nicht nur gegen Masern, Mumps oder Röteln, sondern einige schon auch gegen Tetanus nicht mehr geimpft.
Da wurde ein Kinderarzt gezeigt, wie er gerade einen wenige Wochen alten Säugling behandelte, das Keuchhusten hatte. Ergebnis war, dass das Säugling mehrere Wochen im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt werden musste. Eine lebensbedrohliche Situation! Säuglinge können nicht gegen Keuchhusten geimpft werden, aber die älteren Geschwister waren auch nicht geimpft und dadurch, hat sich das Säugling angesteckt.
Der Arzt erzählte auch, wie er letztes Jahr ein Kind mit Pneumokokken-Infektion behandeln musste. Im Ohr hat sich die Entzündung ausgebreitet und das Kind musste sich mehrere Stunden Operation, sowie mehrere Wochen Aufenthalt in einem Krankenhaus ergehen lassen. Folgeschäden waren noch nicht zu ermitteln. Das grenzt ja einer Körperverletzung!
Die WHO sieht die Impfgegner nicht umsonst als globale Bedrohung an.
Vor 40 Jahren konnte die Menschheit Poken oder Polio mit Impfungen besiegen, aber gegen Masern oder Keuchhusten stellen wir uns selbst ein Bein.

N. Rediensch schrieb am 18.03.2019 um 09.14 Uhr:
Berichte über Impfschädigungen und -Todesfälle (einer persönlich bekannt, nach einer Mehrfachimpfung!) werden kaum publiziert, obwohl diese häufiger vorkommen als seltene Krankheitskomplikationen.
Was ist hier also Körperverletzung?!

Es gibt immer zwei Seiten, die abzuwägen sind.

Ist Ihnen bereits aufgefallen, in welcher Rubrik dieser Artikel - Wirtschaft- von hl-live publiziert wurde?

Jeder mache sich sein eigenes Bild.


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