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Freitag,
der 22. März 2019






Irr-Real: Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie

Am Sonntag um 11.30 Uhr wird im Museum Behnhaus Drägerhaus die Ausstellung "Irr-Real. Carl Julius Milde, das Porträt und die Psychiatrie". Gezeigt werden Zeichnungen, die in den Jahren 1829 bis 1834 im Hamburger Krankenhaus St. Georg entstanden sind.

Ein Blick auf die Porträts dieser Ausstellung verdeutlicht gleich: Als guter Beobachter und exzellenter Zeichner hielt Carl Julius Milde Menschen in ihrer individuellen Eigenart fest. Zugleich zeichnete er ein Bild ihrer Krankheit.

Carl Julius Milde (1803–1875) ist in Lübeck kein Unbekannter. Sein passioniertes und lang-jähriges Engagement für die Kultur der Hansestadt wirkt bis heute nach. Milde war erster Konservator der Lübecker Kunst- und Naturaliensammlung und er setzte sich unter anderem mit seinem "Lübecker ABC" für den Erhalt von Baudenkmälern ein. Im Zuge seiner künstlerischen Ausbildung reiste Milde nach Italien. Die dort gezeichneten und aquarellierten Landschaften und Porträts zählen ebenso zu seinem bekannten OEuvre.

Weitgehend unbekannt ist hingegen, dass Milde auch für die Medizin als Künstler tätig war. Seine Patientenporträts entstanden im Kontext der Verwissenschaftlichung der Psychiatrie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie werden in der Ausstellung in Lübeck erstmals in den Fokus gerückt.

Die Ausstellung ist bis zum 30. Juni im Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, zu sehen.

Die Werke von Carl Julius Milde als Medizin-Künstler waren bisher weitgehend unbekannt. Foto: Museen

Die Werke von Carl Julius Milde als Medizin-Künstler waren bisher weitgehend unbekannt. Foto: Museen


Text-Nummer: 128753   Autor: Museen/red.   vom 16.03.2019 16.10

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