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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 18. Juli 2019






Hiller-Ohm: SPD kämpft für Lohngerechtigkeit

Trotz einiger Verbesserungen klafft immer noch eine große Lücke zwischen den Löhnen von Frauen und Männern. Der Lohnunterschied wird am Equal Pay Day sichtbar. Frauen müssen in Deutschland bis zum 18. März 2019 arbeiten, um auf den Jahreslohn 2018 von Männern zu kommen. Das ist nicht hinnehmbar und muss endlich geändert werden, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Gabriele Hiller-Ohm im Wortlaut:

(")Wie oft wollen wir den Equal Pay Day eigentlich noch im März begehen? Deutschland zählt in Europa zu den Ländern mit dem größten Unterschied zwischen Löhnen von Frauen und Männern für gleiche und gleichwertige Arbeit. Frauen haben 2018 für eine Stunde Arbeit im Schnitt 17,09 Euro brutto verdient, Männer dagegen durchschnittlich 21,60 Euro.

Die Höhe des Lohnunterschieds hängt auch vom Bundesland ab, in dem Frauen arbeiten. So ist der Gehaltsrückstand in Süddeutschland noch einmal deutlich größer als zum Beispiel in den ostdeutschen Bundesländern. Das ist ein krasser Verstoß gegen unser Grundgesetz, das Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts ausdrücklich verbietet. Die SPD setzt sich für ein wirksames Lohntransparenzgesetz ein, das Löhne und Gehälter endlich aus der Tabuzone herausholt und die Möglichkeit für Vergleiche und faire Lohnverhandlungen eröffnet. Dazu haben SPD und CDU/CSU in der großen Koalition im letzten Jahr mit dem Lohntransparenzgesetz einen ersten Aufschlag gemacht. Bisher hat dieses Gesetz jedoch nicht die nötige Schubkraft entwickelt und muss deshalb nachgebessert werden.

Mit Freiwilligkeit kommen wir nicht weiter, das haben die Erfahrungen der Vergangenheit immer wieder gezeigt wenn es darum geht, Gleichberechtigung nicht im Grundgesetz verstauben zu lassen, sondern sie endlich in unserem Alltag umzusetzen. Dazu gehört auch eine deutliche Aufwertung der typischen Frauenberufe. Warum verdient eine Altenpflegerin viel weniger als ein Automechaniker? Echte Gleichberechtigung wird es erst mit der Verwirklichung von gerechten Löhnen geben. Ich wünsche mir, dass Frauen und auch Männer Flagge zeigen und der Diskriminierung von Frauen endlich kraftvoll die rote Karte zeigen. Vor 100 Jahren erstritten mutige Frauen das Frauenwahlrecht. Jetzt ist es an der Zeit endlich gleiche Löhne für gleiche und gleichwertige Arbeit in Deutschland zwischen den Geschlechtern herzustellen.(")

Gabriele Hiller-Ohm und Ilka Bartsch setzen sich für gleichen Lohn ein. Foto: Büro HO

Gabriele Hiller-Ohm und Ilka Bartsch setzen sich für gleichen Lohn ein. Foto: Büro HO


Text-Nummer: 128775   Autor: Büro HO   vom 17.03.2019 16.46

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