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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Montag,
der 17. Juni 2019






Politik: Bund soll den Tunnel übernehmen!

Einen neuen Anlauf zur Maut im Herrentunnel: Die Bürgerschaft möchte, dass der Bund den Tunnel übernimmt und die Maut abschafft. Die Entscheidung der Bürgerschaft im Jahr 1999 für die Maut sei ein Fehler gewesen.

"Heute ist allen Bürgerschaftsmitgliedern klar, dass die Entscheidung für den Herrentunnel und seine Finanzierung, wie sie 1999 mit 39 von 49 Stimmen getroffen wurde, heute nicht mehr so getroffen würde", sagen SPD und CDU. Sie fordern den Bürgermeister auf, Gespräche mit dem Land und dem Bund zu führen, damit die Maut abgeschafft werden könnte.

Älteren Lübeckern dürfte dabei etwas auffallen: Die Gespräche gab es schon. Bereits ein Jahr nach der Eröffnung des Tunnels reiste Lübecks ehemaliger Bausenator Franz-Peter Boden ins Bundesverkehrsministerium. Eine Entlastung gab es nicht.

Im Jahr 2008 war der damalige schleswig-holsteinische Verkehrsminister Dietrich Austermann von den Protesten aus Lübeck so genervt, dass er sich beim Bund für die Abschaffung der Maut einsetzte. Aber auch das beeindruckte die Bundesregierung nicht. Sie verzichtete in der Folge lediglich auf weitere Mautstrecken im Bereich der Bundesfernstraßen.

Der Bund hatte sich mit 88 Millionen Euro an der Finanzierung des 170 Millionen Euro teuren Herrentunnels beteiligt. So viel hätte eine neue Klappbrücke gekostet. Die Bürgerschaft entschied sich damals - trotz großer Proteste aus Kücknitz - für eine Mautlösung, um das Geld für einen Tunnel zu bekommen. Die Maut muss auch die hohen Betriebskosten eines Tunnels abdecken, zum Beispiel eine rund um die Uhr besetzte Leitwarte.

Auch 14 Jahre nach der Eröffnung des Tunnels versucht Lübeck immer noch, dem Bund die Kosten zu übertragen. Foto: JW/Archiv

Auch 14 Jahre nach der Eröffnung des Tunnels versucht Lübeck immer noch, dem Bund die Kosten zu übertragen. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 129072   Autor: VG   vom 28.03.2019 15.35

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