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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 15. Juni 2019






Internationale Tagung über EU-Förderung im Ostseeraum

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein wird Ergebnisse und Nutzen der EU-Förderung im Ostseeraum in Lübeck bei der Internationalen Tagung über europäische Zusammenarbeit im Ostseeraum am Dienstag, dem 9. und Mittwoch, dem 10. April, in Lübeck präsentieren.

Es gibt viel zu tun rund um die Ostsee. Der fortschreitenden Verschmutzung der Ostsee durch Plastikmüll und Pharmazeutika muss Einhalt geboten werden. Überdüngung aus der Landwirtschaft und Phosphor aus Kläranlagen gefährden weiterhin die Wasserqualität. Die Schifffahrt ist auf der Suche nach innovativen Treibstoffen und setzt die Häfen unter Druck in Versorgungssysteme zu investieren.

Transport und Tourismus produzieren ein stetig wachsendes Verkehrsaufkommen auf der Ostsee. Aber auch Off-Shore-Windparks und Fischerei stellen Ansprüche, die gemeinsam geregelt werden müssen. Solche Herausforderungen machen nicht an nationalen Grenzen Halt. Das EU-Förderprogramm Interreg Baltic Sea Region finanziert ostseeweite Zusammenarbeit, damit die Ostseeanrainer gemeinsam Lösungen erarbeiten können, denen ein Land allein machtlos gegenüber stünde.

"Wir werden sehen, dass Zusammenarbeit der einzige Weg ist, um die Ostsee für die Menschen, die an ihr leben, sauberer und sicherer zu machen", sagt Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH). Die IB.SH ist für die Verwaltung der EU-Fördermittel des Interreg Baltic Sea Region Programms verantwortlich. Schleswig-Holsteins Ministerin für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung Sabine Sütterlin-Waack wird die Konferenz eröffnen.

"Interreg-Projekte bringen unseren Bürgerinnen und Bürgern in Schleswig-Holstein echten Nutzen", betonte die Ministerin vorab. Schleswig-Holstein engagiert sich beispielsweise in den Projekten ALLIANCE und Smart Blue Regions. Der ostseeweite Know-How-Austausch soll die Innovationskraft schleswig-holsteinischer Firmen in der marinen Biotechnologie verbessern. Über dreihundert Teilnehmer aus allen Anrainerstaaten werden in den Lübecker media docks erwartet. Die Themen reichen von Kreislaufwirtschaft über saubere Schifffahrt bis hin zu international koordinierten Rettungseinsätzen auf See.

Über dreihundert Teilnehmer aus allen Anrainerstaaten werden in den Lübecker media docks erwartet.

Über dreihundert Teilnehmer aus allen Anrainerstaaten werden in den Lübecker media docks erwartet.


Text-Nummer: 129181   Autor: IB SH   vom 03.04.2019 12.32

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