Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 18. August 2019






Lübeck:

Engholm Jazzgottesdienst im Radio

Am 17. März fand der Engholm-Jazz- Gottesdienst in St. Stephanus statt. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann fasst in seinen Gedanken zum Wochenende den zweiten Teil der Engholm-Rede zum Thema "Achtsamkeit" zusammen.

Den ganzen sehr gelungenen Engholm Jazz-Gottesdienst können Sie am Sonntag, 7. April, ab 14 Uhr hören im Radio Offener Kanal Lübeck auf UKW 98.8 Mhz und im Internet unter www.okluebeck.de. Hier der abschließende Teil der Engholm Rede vom 17. März über Achtsamkeit mit christlichem Höhepunkt, von mir nach Manuskript rekonstruiert:

Menschen die gelernt haben, mit sich selbst auszukommen, ihre Stärken und Schwächen zu kontrollieren, vertrauen nicht zuletzt auf ihren Verstand. Und der Verstand sagt ihnen, dass sie Zeit ihres Lebens immer abhängig sein werden von anderen Menschen, mit denen sie eine Gemeinschaft bilden, in der sie leben. Niemand kann ohne Gesellschaft leben!

Was wäre ein Manager ohne seine Mitarbeiter/innen ? Was ein Arzt ohne seine Patienten? Ein Lehrer ohne Schüler? Ein Meister ohne Handwerker und seine Kunden? Ein Pastor ohne Schäflein? Vice versa – und umgekehrt! Diese können nicht ohne jene - und jene nicht ohne diese existieren.

Der Verstand, die allen (mehr oder minder) innewohnende Vernunft, gebietet daher, daß alle mit den Mitmenschen ACHTSAM umgehen. Das heißt: Sich respektieren und achten, unabhängig von Geschlecht- Status – Herkunft – Glaube; sich helfen unterstützen, sich beistehen, besonders die Großen die Kleinen, die Starken die Schwachen; die Mächtigen die Machtlosen, die Reichen den Armen...

Je geringer die Distanzen zwischen Lebensniveaus, je größer der Respekt, die Achtung voreinander, je ausgeprägter die gegenseitige Toleranz, je selbstverständlicher das Bewußtsein des Aufeinander- Angewiesenseins – desto weniger haben Angst, Missgunst, Gleichgültigkeit, Neid, Zwist oder gar Hass eine Chance. Und desto näher rückt die "CONCORDIA DOMI", die am Holstentor verewigte Hoffnung auf die Eintracht innen.

Eine solche von mehr Aufmerksamkeit und innerem Ausgleich getragene Gesllschft wäre kein Paradies, kein Himmel auf Erden - aber wir würden ernst machen mit dem christlichen Geist der Nächstenliebe, wie auch dem humanistischen Primat der Würde aller Menschen.

Und dass die dafür notwendigen materiellen Ressourcen in unserm Gemeinwesen vorhanden sind, steht außer Frage.

Was ich mir wünschte, wären mehr Menschen, die sich für dieses Ziel engagieren; nicht nur Politiker, sondern Bürgerinnen und Bürger, Citoyen, die Vorbild sind für die Achtsamkeit im Alltag die sich tätig engagieren im Sozialen, Kirchlichen, Kulturellen, Ökologischen, die sich auflehnen gegen Ignoranz, Intoleranz, gegen Rassismus und Antisemitismus sich einsetzen für eine gerechtere Verteilung der Lebenschancen und das heißt sich der Politik zuzuwenden, statt sich abzuwenden.

Wenn tumbe Populisten über unsere Lebensumstände entscheiden sollen, muss das breite Bürgertum – insbesondere jene Teile, die vom heutigen System am meisten profitieren – sich substantiell einbringen. Mit ihm entscheidet sich die Zukunft der sozialen Demokratie! Versagt es, siechen Sozialität und Freiheit dahin!

Neben der Notwendigkeit der Eintracht zwischen den Menschen tritt inzwischen ein zweiter - überlebensnotwendiger - Imperativ: Achtsamkeit und Friede mit der Natur. Der Philosoph Meyer -Abich hat vor langem den uns geläufigen Begriff "Umwelt" durch den der "Mitwelt" ersetzt: Weil "Umwelt ein hierarchisches Verhältnis insinniert: der Mensch im Mittelpunkt, die Natur drum herum." Tatsache ist: Der Mensch ist Teil des Naturzusmmenhangs; er kann ohne intakte Natur nicht existieren. Und dennoch zerstört er sie, indem er sie beliebig nutzt, belastet und plündert.....

Wir stehen - nicht erst heute - an einer Weggabelung. Entweder wir machen weiter wie bisher, folgen einer auf Expansion sich ausrichtenden Lebens– und Wirtschaftsweise, oder wir gehen den Weg fundamentaler Solidarität mit der Natur - und räumen der Sicherung der Lebensgrundlagen einen Vorrang ein vor dem Individualinteresse an Status- , Genuss – Einkommens – und Gewinnmaximierung!

"Weiter so", ist gleichbedeutend mit einem "Nach mir die Sintflut." Das kann keiner wollen- zumal nichteinmal ein neuer NOAH bereitsteht, die Überreste ins Boot der Arche zu holen. Also gilt, so wie für uns selbst, wie für usere Mitwelt: ACHTSAMKEIT!

Es gibt ohne Zweifel viele, die sich diesem Prinzip einer umfassenden Sorge und Achtsamkeit verschrieben haben. Aber es gibt EINEN, der das ACHTEN, das ACHTSAME so verkörpert hat , wie niemand sonst: JESUS! Zeit seines Lebens hat er sich unermüdlich, rastlos für die Menschheit eingesetzt; hat sie angenommen, getröstet, genährt, geheilt, vergeben, aufgerichtet, Wege gewiesen...

Und hat die Natur als Schöpfungswunder verkündet, das zu pflegen und zu bewahren den Menschen aufgegeben ist (das Säen und Ernten; die Vögel des Himmels; die Lilien; Flügel des Windes; Lebewesen im Meer und auf dem Feld; das tägliche Brot; das Wunder des Wachsens; Reben und Wein.....)

Wenn es neben der artionalen weltlichen Einsicht in die Notendigkeit neuen Denkens und Handelns einer christlichen Begründung bedarf: JESUS liefert sie auch!

Selbst er, der für andere lebte, hat auf sich geachtet. Er schlief auf dem Boot im Sturm. Er zog ich nach der Speisung der 5.000 und der Heilung Aussätziger allein auf einen Berg oder in die Wüste zurück, um neue Kraft zu schöpfen. Selbst er benötigte ein Quentchen Aufmerksamkeit mit sich selbst....

Ich weiß, dass es sich sonntäglich leichter spricht, als es im Alltag umzusetzen ist. Aber: Wenn wir uns zumindest fest vornähmen, jeden Tag, zu allen Zeiten nicht dem Zwang zu schneller, mehr, höher hinaus zu unterwerfen, sondern achtsam zu sein mit Körper, Seele und Geist; unseren Mitmenschen Mensch zu sein, von freundlicher Geste bis zur großen Hilfe, uns zu engagieren für gerechtere Lebenschancen; - und der Mitwelt ( Umwelt/ Globus ) jenen Respekt erweisen, den sie wie wir zum Überleben brauchen: dann wäre am Ende vielleicht doch nicht nur "alles eitel und ein Haschen nach Wind."

Dann wären wir mitten auf dem Weg zu einer Weisheit- von der Salomo sagt: "Wer sie am Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor der Tür." In der Hoffnung,daß wir sie dort finden und aufnehmen: Schönen Sonntag!

Heinz Rußmann fasst in seinen Gedanken zum Wochenende die Rede von Björn Engholm zum Thema Achtsamkeit zusammen.

Heinz Rußmann fasst in seinen Gedanken zum Wochenende die Rede von Björn Engholm zum Thema Achtsamkeit zusammen.


Text-Nummer: 129297   Autor: red.   vom 06.04.2019 10.48

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.