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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 18. August 2019





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Lübeck:

Handball: Lübeck-Schwartau unterliegt Hüttenberg

Der VfL Lübeck-Schwartau hat einen sichergeglaubten Sieg gegen den TV 05/07 Hüttenberg nach einer denkwürdiger zweiter Halbzeit noch aus der Hand gegeben und kassierte beim 19:21 (14:9) die dritte Heimniederlage der Saison.

Das war eine faustdicke Überraschung: Nach dem Schlusspfiff jubelten die Gäste "Auswärtssieg, Auswärtssieg!" Es war allerdings nicht die Tatsache, dass der TV Hüttenberg beide Punkte aus Lübeck mit nach Hessen nimmt, die zur Verwunderung Anlass gab. Nein, es war vielmehr die Art und Weise, in der der VfL beide Punkte verspielte.

Der Reihe nach: Der Anpfiff fand etwas verspätet statt, weil die Mannschaft von Trainer Emir Kurtagic Opfer des Ferien-Reiseverkehrs wurde und die Hansehalle erst nach neun Stunden Fahrt erreichte. Die lange Zeit im Bus schien seinem Team in den ersten 30 Minuten noch deutlich in den Knochen zu stecken. Ganz im Gegenteil dazu der VfL Lübeck-Schwartau. Der Tabellen-Sechste brannte in den ersten Minuten ein Feuerwerk ab, wollte sich für die Auswärtsniederlage in Dormagen revanchieren. Möller kompromisslos vom Kreis – Klockmann mit einer Parade – Jan Schult und Antonio Metzner – 3:0 nach 4 Minuten. Guter Start!

Besonders Schult war es, der der ersten Halbzeit seinen Stempel aufdrückte. Er erzielte sieben seiner insgesamt neun Tore in Durchgang eins. Emir Kurtagic dazu: "Jan Schult hat eine wahnsinnige erste Halbzeit gespielt. Er hat alles getroffen. Wir waren nicht einmal schlecht, haben es aber nach der langen Anfahrt nicht geschafft, die Abstände in der Abwehr gering zu halten. Wir waren einfach zu passiv und hatten auch im Tor keine Unterstützung." So lief alles auf einen klaren Erfolg der Gastgeber hinaus – in der 15 Minute führten die Schwartauer, die gut mit der offensiven 3:2:1-Deckung der Hüttenberger zu Recht kamen, erstmals mit vier Toren (8:4) und konnte bis zur Halbzeit sogar noch einen Treffer Differenz draufsetzen (14:9).

VfL-Trainer Gerrit Claasen: "Wir haben uns taktisch gut auf den Gegner eingestellt, konnten die Räume, die sich zwangsläufig in einer offensiven Deckung bieten, gut nutzen. Dazu kam, dass wir wenig Fehler gemacht haben. So ging die klare Pausenführung völlig in Ordnung."

In der Kabine schien Kurtagic die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Hüttenberger waren wie verwandelt und überrollten den VfL zu Beginn des zweiten Durchgangs. Die Angriffe wurden konsequenter gespielt, vor allem über Markus Stegefelt (insgesamt sieben Tore), und die Abwehr stand nicht nur defensiver, sondern zum Leidwesen aller VfLer auch viel besser. Kurtagic: "Die zweite Halbzeit lief für uns einfach super. Wir haben innerhalb von sechs Minuten den Ausgleich erzielt und plötzlich einen super Torwart zwischen den Pfosten gehabt. So kippst Du ein Spiel. Wir wurden immer lockerer und Schwartau hat verkrampft. Ich habe einen riesen Respekt vor dem VfL. Sie sind gerade zu Hause eine echte Spitzenmannschaft. Umso mehr bin ich auf meine Jungs stolz, hier vor diesem tollen Publikum beide Punkte gewonnen zu haben."

Beim VfL hingegen häuften sich die Fehler. Zusätzlich liefen sich Hansen und Co. zu oft in der Betonabwehr der Hüttenberger fest. Folgerichtig gelang den Hessen in der 49. Minute die erste Führung (18:19). Und da auch das Glück die Seiten gewechselt hatte (Schult an die Latte, Ottsen linker Pfosten, rechter Pfosten, raus), kamen die Ostholsteiner nicht mehr in die Nähe eines Punktgewinns. Gerrit Claasen: "All das, was wir in der ersten Halbzeit richtig gemacht haben, ist uns in den zweiten dreißig Minuten nicht mehr gelungen. Mit fünf geworfenen Toren in Halbzeit zwei kann man nicht den Anspruch erheben, ein Zweitligaspiel zu gewinnen. Zum Glück haben wir jetzt eine Woche Spielpause. Das gibt ausreichend Zeit, die Fehler schonungslos anzusprechen und hart daran zu arbeiten, sie im nächsten Spiel nicht zu wiederholen." Und Jan Schult, der Man oft the Match, resümierte: "Der 1:6-Lauf nach der Halbzeit hat uns das Genick gebrochen. Danach wollten wir das Spiel mit der Brechstange drehen. Dabei haben wir uns zu oft festgespielt oder mit Notwürfen abgeschlossen."

So endete die Partie, die zur Halbzeit schon gewonnen war, mit 19:21.

Noch einmal Gerrit Claasen: "Wir waren nach 30 Minute eindeutig auf der Siegerstraße. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir kein Mittel mehr gegen die nun viel defensivere Deckung der Hüttenberger gefunden und unser Tempospiel, mit dem wir dem Gegner die Substanz rauben wollten, nahm keine Fahrt auf. Zudem haben wir teilweise unglückliche Entscheidungen getroffen und so unseren Faden verloren. Am Ende besteht ein Spiel aus hunderten von kleinen Aktionen, die so oder so ausgehen können. Wir haben davon heute zu viele nicht für uns entscheiden können."


Text-Nummer: 129298   Autor: VfL   vom 06.04.2019 10.59

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