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HL-live.de

Donnerstag,
der 18. April 2019






Senat spricht nicht mit Fridays for Future

Am Freitag, 29. März 2019, trafen sich einige Schüler und Studenten zu einer umweltpolitischen Diskussionen mit der Stadtverwaltung. "Leider ohne Umweltsenator Ludger Hinsen", wie die Organisatoren melden.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von "Fridays for Future Lübeck" im Wortlaut:

(")Unter dem Motto Fridays for Future Lübeck meets Hansestadt Lübeck, veranstaltete FfF-Lübeck mit Unterstützung der Stadtverwaltung eine Fishbowl Diskussion im Jugendzentrum Burgtor, welches netterweise die Räumlichkeiten noch sehr kurzfristig zur Verfügung stellen konnte. Diskutiert wurde über die Themen Mobilität (mit dem Schwerpunkt Fahrradverkehr), Energieversorgung und Ernährung/Umweltbewusstsein. Zu all diesen Themen hatte FfF-Lübeck lokale Forderungen erarbeitet, die als Diskussionsgrundlage dienten. Zu diesen Forderungen zählen deutlich bessere Fahrradinfrastruktur, Bewusstseinsförderung an Schulen zum Thema Klimaschutz und Klimagerechtigkeit, die Versorgung öffentlicher Gebäude mit erneuerbarer Energie und die sofortige Verbesserung des ÖPNV.

Neben den 15 bis 20 interessierten Schülern und Studenten nahmen Vertreter des Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutzes, der Stadtplanung, der Entsorgungsbetriebe Lübeck und des Bereichs Stadtgrün und Verkehr an den sehr interessanten Diskussionsrunden teil. Leider war als einzige Entscheidungsträgerin Silke Mählenhoff (Vorsitzende des Umweltausschusses) dabei.

Während der Planung der Veranstaltung wurde auch Bausenatorin Joanna Glogau angefragt, die sich in Umwelt- und Klimafragen als falsche Ansprechpartnerin sieht, obwohl bauliche Maßnahmen reale Veränderungen in unserem Verhalten bewirken können - Stichwort autofreie Innenstadt und Fahrradschnellstraßen. Auch das Gebäudemanagement fällt in ihren Bereich, in dem zum Beispiel Heizungen ein großes Verbesserungspotential bergen. An der Teilnahme hinderte sie darüber hinaus eine interne Absprache, welche besagt, dass nur ein Senator pro Veranstaltung anwesend sein sollte. Für den größten Schülerprotest seit langem macht Frau Glogau keine Ausnahme.

Darüber hinaus hatte der Umweltsenator Ludger Hinsen seine Teilnahme zugesagt, diese aber über Umwege zwei Tage vor der Veranstaltung abgesagt. Der Grund? Ihm passt das Format der Veranstaltung nicht. Sich ernsthaft in einer zweieinhalbstündigen Debatte mit den Anliegen des riesigen Fridays for Future-Protestes zu beschäftigen entspricht also nicht dem Interesse unseres Umweltsenators. Für eine solche Veranstaltung könne Herr Hinsen lediglich 30 Minuten erübrigen. Dass dieses Zeitfenster nicht für einen ernsthaften Austausch reicht, sondern höchstenfalls für ein paar nette Pressefotos, sollte uns allen klar sein. Doch dafür lassen wir uns nicht instrumentalisieren! Zwar postuliert Hinsen, der Klimawandel sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und jeder trage die Verantwortung, einen Beitrag zu leisten; für eine solche Veranstaltung stünde er jedoch auch in Zukunft nicht zur Verfügung.

Das Diskussionsformat des 29. März beförderte den Austausch verschiedener Statusgruppen und das gegenseitige Verständnis, legte gemeinsame Handlungsspielräume und Synergieeffekte offen und zeigte, dass wir an einem Strang ziehen. Die Bewegung Fridays for Future ist an der ernsthaften Debatte über die Zukunft des Planetens, unserer Zukunft interessiert und an der notwendigen Veränderung. Als Klimagerechtigkeitsbewegung fordern wir die Entscheidungsträger dieser Stadt und jene, welche Stellen mit Hebelwirkung innehaben, auf, es ihren (zum Teil hier genannten) Kollegen gleichzutun und den Kontakt zu Bewegungen wie den FfF zu suchen, statt sich davor zu verschließen. Wir sind bereits fester Bestandteil dieser Gesellschaft und werden nicht durch Ignoranz verschwinden.(")

Die Schüler und Studenten warteten vergeblich auf ein Mitglied des Lübecker Senats. Foto: Fridays for Future Lübeck

Die Schüler und Studenten warteten vergeblich auf ein Mitglied des Lübecker Senats. Foto: Fridays for Future Lübeck


Text-Nummer: 129388   Autor: FfF Lübeck/red.   vom 09.04.2019 20.43

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Kommentare zu diesem Text:

Pascal Scherm schrieb am 09.04.2019 um 22.15 Uhr:
Die Arroganz der Politiker ist zum ko****!

Bernd Feddern schrieb am 09.04.2019 um 22.54 Uhr:
Und was lernen Wähler, bzw. Baldwähler w/m/d daraus?
Ernsthafte Probleme interessieren Lübecks Politiker einen Dreck!
Ein "Umweltsenator", der sich für SEINEN Job jetzt und in Zukunft nicht interessiert, sollte schnellstens das Weite suchen - und tschüß!
Aber so ist "Politik" in Lübeck: erbärmlich!!!

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 10.04.2019 um 08.14 Uhr:
Ein sehr schwaches Bild, was der Herr Umweltsenator da abgegeben hat. Hatte er Angst, dass er einer Diskussion mit den jungen Menschen nicht gewachsen ist? Das Verhalten des Umweltsenators zeigt, dass die jungen Menschen auf dem richtigen Weg sind.

Andreas Asylanti schrieb am 10.04.2019 um 08.30 Uhr:
Lübecks Senatoren

Frau Hagen (parteilos) scheidet ohne Buch bald aus
Frau Weiher wollte eigentlich Landrätin in Ratzeburg werden, scheidet ohne Buch bald aus
Herr Hinsen mit Buch ohne Bock entschleunigt zu sehr -
Herr Schindler mit Buch freut sich zaudernd, wen er fragen kann

Brauchen wir noch Senatoren?

Ja, einen einzigen, den Oberbürgermeister in Personalunion als Finanzsenator mit Kämmerer.

Jörg Peters schrieb am 10.04.2019 um 08.52 Uhr:
Guten Morgen,

es zeigt einmal mehr deutlich, daß unser Senator Hunden, vollkommen fehl am Platz ist, so wie viele Politiker in Deutschland. Das ist schon ziemlich armselig für unser Land.
Ich möchte jedoch auch unsere jungen Demonstranten daran erinnern, daß kaffeebecher to go, zur Schule fahren lassen morgens und abends abholen lassen dabei dann doch eher uncool ist... Wir alle sind gefordert uns zu verändern und das geht halt mit Kleinigkeiten...

Dr.med.R.Tetzlaff-Gahrmann schrieb am 10.04.2019 um 10.18 Uhr:
Bin stolz auf unsere wache Jugend.

Der Chef der VERWALTUNG, unser junger neuer Bürgermeister Jan Lindenau muss zur Stellungnahme für alles aufgefordert werden.
PARTEI-gebundene Senatoren,-Ausschussvorsitzende, -Geschäftsführer von Fraktionen etc verstecken sich gerne als nicht zuständig...WACH BLEIBEN !! SENATOR in Lübeck ist ein gut bezahlter von der Bürgerschaft für einige Jahre gewählter politischer Beamter auf Zeit ...mit gutem Pensionsanspruch. Seine klaren Aufgabengebiete bei Bürgerschaftsbüro anfordern.. WACH BLEIBEN
Alle Ausschüsse der Stadt tagen inclus.Protokoll öffentlich,dringend Termine erfragen WACH BLEIBEN

Cora Schuhmann schrieb am 10.04.2019 um 10.25 Uhr:
Vom Volk gewählte Politiker, die sich nicht für die Politik zuständig fühlen, mehr Arroganz geht nicht !
Wen wundert es da, dass das "gemeine" Volk politikverdrossen ist und keine Lust mehr hat zur Wahl zu gehen.

Jeden Tag KASPERLETHEATER vom Feinsten :-(

Hardin Tenger schrieb am 10.04.2019 um 14.41 Uhr:
Also Leute, macht auf Demo ! Demo im Sinne der "lebenserfahrenen" 16.jährigen Greta Thunberg. Aber derlei aufbauend auf Panik und Widerstand sollte trotzdem wohlüberlegt sein.
Politik ist zwar viel, aber eben nicht alles. Bezogen auf die teils grünlich angehauchte verlogene Klimapolitik unserer Politiker würde ich sagen: Politiker sind niemals demütig, grundsätzlich aber sehr biegsam.
Nebenbei, die Cleveren unter den Demonstranten stellen keine lokal basierenden "FORDERUNGEN" an z.B. Senatoren, die geben ganz locker "ANREGUNGEN" an sich selbst überschätzende Politiker.
Übrigens, robust geführte Demos haben schon viele der alten 68. in die obersten gut verdienenden Ränge im Politcirkus gehoben.

Heino Haase (eMail: post@heino-haase.de) schrieb am 10.04.2019 um 14.48 Uhr:
Die Begründung der Absage keine „Staffage“ für die Schüler sein zu wollen ist an Arroganz und Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. Nur große Worte, Bäume pflanzen und Ankündigungen die nicht eingehalten werden reichen nicht für die Qualifikation zum Senator. Für das eigene Ego als Staffage den Titel Senator tragen kann die Bürger nicht zufrieden stellen.

Bernd Feddern schrieb am 10.04.2019 um 22.09 Uhr:
@Andreas Asylanti:
Ihre übermäßige Verehrung von Personen, die zum "Bürgermeister" gemacht worden sind, ist allgemein bekannt.
Einen solchen aber ständig zum "Oberbürgermeister" hoch zu stilisieren, wirkt affig, ist völlig daneben und sinnentleert!
Sie haben zwar Recht, dass wir Senatoren w/m/d wie die zur Zeit anwesenden nicht gebrauchen, den BM aber weder in Finanz-Personalunion, noch als solchen eben auch nicht!!
Menschen werden an ihren Taten gemessen, nicht an "Titeln"!
Schade um die ganze Wählerei!!

Wolfgang Wenzel schrieb am 11.04.2019 um 06.38 Uhr:
Sehr geehrter Herr Umwelt und Innensenator Hinsen,

das Sie den Schülern abgesagt haben, ist sehr daneben. Vor allem weil Sie die absage über Umwege gemacht haben, laut LN vom 10.04.19, und Sie sich nicht getraut haben direkt abzusagen.
Ich finde dieses ist schon ein "Rücktritt" als Umwelt und Innsenator wert.
Und solange der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin diese "Demos"" am Freitag für richtig halten, ist es kein Schulschwänzen. Denn anders würden die Jugendlichen nicht gehört werden.

M.Matthies schrieb am 11.04.2019 um 19.23 Uhr:
Dieser (Umwelt)Senator ist spätestens seit dieser peinlichen Aktion untragbar geworden !

-Herr Hinsen,treten Sie zurück- !

Zum einen hat er sich durch sein Verhalten selbst disqualifiziert,und zum anderen sollte doch die Politik froh sein,das jugendliche(und inzwischen auch andere) Initiative zeigen.
Oder hat Herr Hinsen vergessen was sein Job
als Senator ist?
Vieleicht sollte ansonsten der Bürgermeister ihm mal erklären was der Begriff "Umwelt" ist.

@ Heino Haase
Dem kann ich nur zustimmen,denn nur als "Baumpflanzer" und mit anderen Vorzeige-Aktionen
wird man nicht dem Posten eines Umweltsenators gerecht.

@ Andreas Asylanti
In Lübeck gibt es keinen "Oberbürgermeister" !
Aber ich muss zustimmen,das diese gesamte Senatoren-Riege sich bis jetzt nicht gerade den besten Ruf erarbeitet hat.

@Bernd Feddern
Ich lese Ihre diversen Kommentare öfters mit einen gewissen Lächeln(was positiv gemeint ist)
aber wenn Sie so dermaßen die momentane Kommunalpolitik kritisieren,warum bringen Sie sich dann nicht selbst ein und versuchen etwas zu ändern,anstatt immer nur zu mäkeln ???

Bernd Feddern schrieb am 11.04.2019 um 20.23 Uhr:
@M.Matthies w/m/d:
Danke für gewisses Lächeln! Auch ich lächle gerne!
Nur ist die derzeitige Stadtpolitik wie auch schon lange vorher leider nichts zum Lächeln - obwohl sich Manche erfolgreich zum komischen August machen!
Ich habe mich vor Zeiten des Öfteren direkt eingebracht, allerdings stets ohne Resultat = ohne Antwort, ohne Resonanz! Nur Ignoranz!!
Deshalb jetzt mein Spät-Hobby: nur noch resigniertes "Gemäkel"!!!!
Liebend gerne würde ich loben (so kennen mich meine früheren Mitarbeiter und Klienten)- jedoch finde ich leider nichts dafür...


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