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HL-live.de

Donnerstag,
der 18. April 2019






Linke: Lübeck ist Schlusslicht beim Klima

Verärgert reagiert Die Linke in der Lübecker Bürgerschaft auf die Nachricht, dass führende Mitglieder der Stadtverwaltung den Dialog mit Kindern und Jugendlichen aus der Fridays For Future Bewegung verweigern. Die Linksfraktion sehe diese Verweigerung als symptomatisch für die klimapolitische Situation in Lübeck.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Lübecker Linksfraktion, im Wortlaut:

(")Die Verwaltung schweigt beschämt, weil sie ganz genau weiß, dass Lübeck im Kontext zu seiner Verantwortung eines der klimapolitischen Schlusslichter in Schleswig-Holstein ist. Während die Schüler zu hunderten auf der Straße für ihre Anliegen einstehen, ist der Verwaltung und Politik längst bewusst, dass Lübeck bereits vor Jahren notwendige Weichenstellungen in der Klima- und Energiepolitik verpasst hat.

Die Verweigerung des Dialogs mit den Schülern passt ins Bild. Auch das Engagement der Lübecker Bürgerenergie wird immer wieder blockiert, Anträge der Linken in der Bürgerschaft zu erneuerbaren Energien wurden vertagt oder abgelehnt, ein Antrag auf Maßnahmen und Ausrufung eines Klimanotstandes der Linken hatte in der Bürgerschaft keine Dringlichkeit erhalten und soll im Mai erneut verhandelt werden. Im Wirtschaftsausschuss hatte Die Linke eine Anfrage zu erneuerbaren Energien in der Lübecker Wirtschaft gestellt, diese wartet noch auf Beantwortung denn: der Verwaltung liegt gar kein Überblick darüber vor.

Laut Auskunft der Bürgerenergie liege der gesamte Anteil an erneuerbaren Energien auf Lübecker Stadtgebiet bei erschreckenden 1,2 Prozent. Zum Vergleich: der bundesdeutsche Schnitt beträgt 39 Prozent. Bereits im Februar hatten wir daher darauf hingewiesen, wie schlecht Lübeck auf die jetzige Debatte über Klimapolitik vorbereitet ist. Das Engagement der Klimaleitstelle und Bürgerenergie versandet im Verwaltungs-Nirvana, in den Radfahrplan eingestellte Mittel können mangels Personal nicht verbaut werden, eine Debatte über einen modernen und bürgerfreundlichen ÖPNV findet auch im Rahmen des anstehenden Direktvergabe-Verfahrens nicht statt. Zu all dem schweigen Politik und Verwaltung ratlos.(")

Die Linke wirft der Verwaltung vor, dass Lübeck die notwendigen Entscheidungen in der Klima- und Energiepolitik verpasst habe.

Die Linke wirft der Verwaltung vor, dass Lübeck die notwendigen Entscheidungen in der Klima- und Energiepolitik verpasst habe.


Text-Nummer: 129409   Autor: Die Linke/red.   vom 10.04.2019 13.04

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Kommentare zu diesem Text:

Lothar Möller schrieb am 10.04.2019 um 14.07 Uhr:
Lothar Möller | Am Langen Berg 7 | 23569 Lübeck
Mitglied der Lübecker Bürgerschaft | Bürger für Lübeck (BfL)

Antrag zur Bürgerschaft am 29.11.2018
Verpachtung kommunaler Dächer für Photovoltaik-Anlagen

Der Bürgermeister wird gebeten zu veranlassen, dass Gebäude der öffentlichen Hand - wie z.B. Schulen oder Verwaltungen, so ihre Dächer dazu geeignet sind - mit Solar-/Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Dies kann entweder durch die direkte Installation durch die Betreiber (direkt finanziert bzw. bezuschusst durch den Staat) oder durch die Vermietung der Dächer an Dritte geschehen (entweder durch bestimmte Mietkosten oder eine Beteiligung der Einrichtung am Gewinn).
Potentielle Investoren für die Errichtung der Photovoltaik-Anlagen finden sich meist.
Begründung:
Öffentliche Gebäude sind in der Regel mit großflächigen, geraden Dächern ausgestattet. Dies macht eine Installation von Solar-/Photovoltaik-Anlagen nicht nur deutlich einfacher, sondern birgt durch die große Fläche auch ein riesiges Potential. Bei einer direkten Installation durch die Betreiber kann die jeweilige Einrichtung große Einsparungen in puncto Energie erreichen und dabei außerdem die Umwelt schonen. Die Investition rentiert sich bereits nach wenigen Jahren und birgt ein riesiges Energiesparpotential.
Bei einer Vermietung an Dritte wird wenigstens der Anteil erneuerbarer Energien erhöht und die Einrichtung erlangt eine neue Einnahmequelle.
Die Bereitstellung von Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen ist für die Hansestadt Lübeck eine gute Gelegenheit, zum Klimaschutz beizutragen, ohne selbst investieren zu müssen. Mit dieser Maßnahme bekundet die Kommune ihren energiepolitischen Willen und kann zusätzlich einen Imagegewinn erzielen. Durch die Verpachtung an Bürgersolaranlagen wird die Signalwirkung noch erhöht.
Die Hansestadt Lübeck dokumentiert damit den grundsätzlichen Willen zum Klimaschutz und die Bereitschaft, die Dachnutzung für Photovoltaik-Anlagen in Betracht zu ziehen.


Mit freundlichen Grüßen

Lothar Möller
Mitglied der Bürgerschaft
Bürger für Lübeck (BfL)

Jean Pierre Hintze (eMail: jphintze@icloud.com) schrieb am 10.04.2019 um 14.16 Uhr:
Forderungen, Nötigungen, Erpressungen - wenn für die erträumte "Revolution" keine Mehrheiten vorhanden sind, soll Macht durch politischen und gesellschaftlichen Populismus gewonnen werden?

Macht Euch Eure Welt, wie sie Euch gefällt - aber laßt den Mehrheiten die Meinungen und fundierten Entscheidungen der Fachleute, die auf Wissenschaft, wirtschaftlicher Machbarkeit und Realismus basieren.

Und wenn nicht ständig die Schule geschwänzt wird, dann klappt auch wieder der Anschluss an den Lehrstoff, dem die Gewissheit folgt, dass Erkenntnis und Intellekt unmittelbar mit dem Studium von fachlichen Grundlagen zusammenhängt.
Der Reflex, politischen Demagogen wie dem "Rattenfänger von Hameln" zu folgen, passt nicht Recht zum Bildungsanspruch von Oberschülern.

Dr med R. Tetzlaff-Gahrmann schrieb am 10.04.2019 um 17.33 Uhr:
Unsere JUGEND::
Die nächste Generation, gut ausgebildet, zum Glück kritisch und hellwach.
Schüler wollen Ihre Zukunft mitgestalten und haben auch Fragen zu unserer Kommune.
Fragen werden von einigen städtischen SENATOREN nicht beantwortet. Auch nicht in der Zukunft ?
CAVE: Zu Klimafragen werden auch bald Probleme zu Lübecker Grund- und Trinkwasser thematisiert.
EMPFEHLE gute Vorbereitung für die nächste Diskussionsrunde mit den Protest-Schülern, gilt auch für verantwortliche, erwachsene Politiker.
Was sagt der Chef der Verwaltung, der neu nachwachsende Bürgermeister
JAN LINDENAU ?
ne

fFinn Schneider (eMail: FinnSchneider85@web.de) schrieb am 11.04.2019 um 01.05 Uhr:
Liebe Linke und liebe Gutmenschen,

was bringen erneuebare Energien, wenn meine Konsumgüter, die ich konsumiere, in Asien produziert werden, wo man sich einen Dreck ums Klima kümmert.

Diese Konsumgüter werden dann mit riesigen Schiffen nach Europa transportiert, noch mehr Treibhausgase. Dafür fliege ich aber 2 mal im Jahr in den Urlaub, noch mehr Treibhausgase. Mein Elektroschrott wird nach Nordafrika verschifft, noch mehr Treibhausgase. Dort wird er angezündet, noch mehr Treibhausgase. Kleine Kinder sammeln die restlichen Edelmetalle auf, damit sie was zu Essen bekommen.

Diese Kette könnte man ewig weit führen. Problem ist nicht meine Gasheizng oder mein Dieselmotor, sodern der alltägliche Konsum und die Globalisierung.

Wenn wir also das Klima retten wollen, dann müssen wir weniger konsumieren, verzichten und auf regionale Identität achten. Wieso spricht das keine Partei offen und ehrlich an? Kann unsere Gesellschaft mit dieser Wahrheit überhaupt umgehen?

Ach ja und wenn wir das Klima retten, wirds trotzdem wärmer und danach wieder kälter. Das ist über die Jahrtausende völlig normal, nur beschleunigen wir diesen Prozess deutlich....

Liebe HL-Live. Diesmal habe ich Links mit Quellenangaben weggelassen. Die Wahrheit scheint bei ihnen ja nicht immer gut anzukommen. Vielleicht wird mein Kommentar diesmal nicht zensiert....

Manfred Oschwald schrieb am 11.04.2019 um 09.32 Uhr:
@Finn Schneider; Genauso ist es, leider will es keiner wahrhaben. Es sprießen die Abmahnvereine wie Pilze aus dem Boden und machen ihre obskuren Geschäfte, denn mit der Wahrheit ist kein Geschäft zu machen. Spargel aus Peru, Kartoffeln aus Ägypten, Erdbeeren im Januar als Standardware, Joghurt für Norddeutschland kommt u.a. aus Bayern und Sachsen. Keinen scheint das zu interessieren. Der Gutmensch setzt sich auf sein in China produziertes E-Bike und denkt damit gesundet die Welt und deren Ökobilanz.


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