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HL-live.de

Donnerstag,
der 18. April 2019






Feuerwehr übt Unfälle auf dem eHighway

Auf die Besonderheiten eines Rettungseinsatzes auf dem geplanten E-Highway zwischen Reinfeld und Lübeck haben sich am Sonnabend auf der A1 erneut rund fünfzig Feuerwehrleute der betroffenen freiwilligen Wehren Reinfeld und Bad Oldesloe sowie der Berufsfeuerwehr Lübeck vorbereitet.



Die gesamte Anlage, vergleichbar zur Technik von Straßenbahnen oder Oberleitungs-Bussen, wird von einer rund um die Uhr besetzen Leitstelle in Schwerin überwacht. Diese kontrolliert die verschiedenen Sensoren-, Schalt- und Anlagenzustände und gewährleistet die Sicherheit des Systems ggf. per Fernbedienung. Eine manuelle Abschaltung des Systems kann zudem von der Integrierten Regionalleitstelle Süd (IRLS Süd) Bad Oldesloe jederzeit angefordert werden. Eine Abschaltung des Systems beinhaltet immer das sog. Freischalten, Kurzschließen und Erden der gesamten Anlage sowie die Sicherung gegen unbefugtes Wiedereinschalten.

Die elektrischen Systeme werden durch Sensoren überwacht, die bei unzulässigen Zuständen eine Abschaltung der Anlage auslösen. Zudem wird das mechanische Kettenwerk permanent überwacht. Schwingungen außerhalb von zulässigen Parametern oder ein Riss im Kettenwerk führen ebenfalls zur sofortigen Systemabschaltung. Gleichzeitig wird immer die Leitstelle benachrichtigt, die bei Bedarf weitere Maßnahmen einleitet.

"Wir lernen qualifizierte und vor allem gefahrlose Hilfe, wenn andere unsere Hilfe brauchen", brachte Gemeindewehrführer Gerd-Heinrich Riemann die Sicherheitsunterweisung auf den Punkt. "Wenn es bei der Rettung um Sekunden oder Minuten geht, ist es wichtig, dass jemand ganz schnell bei der Stromversorgung den Stecker zieht. Wir werden von der Integrierten Regional Leitstelle Süd alarmiert. Die IRLS Süd ist angehalten sich sofort mit der E-Highway-Leitstelle in Schwerin in Verbindung setzten. Im besten Fall wird abgeschaltet, bevor wir an der Unfallstelle eintreffen. Sollte das Abschalten aus der Ferne nicht funktionieren, kann die Oberleitung auch vor Ort von den Rettungskräften spannungsfrei geschaltet werden. Das gibt uns noch mehr Sicherheit", betont Gerd-Heinrich Riemann.

Zwei Dozenten vom Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel unterweisen in insgesamt drei mehrstündigen Schulungen die Feuerwehren über die besonderen Anforderungen bei Rettungsarbeiten unter einer Stromtrasse und erläutern die Prioritäten im Feldversuch: Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, Sicherheit von Rettungskräften und Leichtigkeit des Verkehrs: "Unsere Wünsche wurden im Planungsverlauf alle berücksichtigt", sagt Gerd-Heinrich Riemann. "So hatten wir eine ständig besetzte Leitstelle für die Stromautobahn gefordert. Außerdem wollten wir selbst den Strom abschalten können, und mit Spannungsmessern ausgestattet sein. Alles wurde bisher umgesetzt, so daß es nichts zu beanstanden gibt."

Außerdem werden die zuständigen Polizeidienststellen, die Autobahnmeisterei und die Bergungsfirmen und Pannenhelfer in gesonderten Schulungen auf dem E-Highway eingewiesen.

Am Samstag wurde der Umgang mit der elektrischen Oberleitung auf der A1 geübt. Fotos: rtn

Am Samstag wurde der Umgang mit der elektrischen Oberleitung auf der A1 geübt. Fotos: rtn


Text-Nummer: 129466   Autor: rtn   vom 13.04.2019 20.18

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Kommentare zu diesem Text:

Rena schrieb am 15.04.2019 um 13.41 Uhr:
Für mich bleiben mehrere Fragen unberücksichtigt:
Ein Rettungshubschrauber wird auf diesem Teilstück nicht mehr auf der Fahrbahn landen können.
Die Leitplanken sind so hoch, dass Sie nur schwer überstiegen werden können, gerade in Pannen- oder Unfallsituationen mit Kindern oder Senioren ist das äußerst ungünstig. Personen laufen Gefahr auf der Autobahn sozusagen eingeschlossen zu sein.
Am Fahrbahnrand verunfallte LKWs werden von Kränen nicht einfach gehoben werden können. Dadurch werden bei der Bergung mehrere Fahrstreifen gesperrt werden müssen.
Auf diesem Teilstück wird vermutlich durch die Hintertür ein Tempolimit verhängt werden, was auch Einfluss auf die sich entwickelnden Stausituationen haben wird.
Für mich zeigen sich deutliche Sicherheitsmängel durch den Verbau der Hochspannungsanlage und ich halte es für erstrebenswert, dass Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste Ihren Wunschzettel an die Ingenieure noch deutlich erweitern.

Peter M. schrieb am 15.04.2019 um 17.50 Uhr:
"..Zwei Dozenten vom Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fachhochschule Kiel unterweisen in insgesamt drei mehrstündigen Schulungen die Feuerwehren über die besonderen Anforderungen bei Rettungsarbeiten unter einer Stromtrasse und erläutern die Prioritäten im Feldversuch..."

Okay, man wird also nicht mehr als Privatmann Erste Hilfe leisten können - da zu gefährlich. Dieses Projekt ist einfach nur Lächerlich. Ich frage mich wie so ein Schwachsinn tatsächlich umgesetzt werden konnte. Vielleicht erstmal vorher das Telefon/Handynetz auf den Stand von Afrika aufrüsten anstatt so einen gefährlichen Schwachsinn zu verzapfen.


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