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HL-live.de

Donnerstag,
der 18. April 2019






Koberg: Der nächste Versuch ist gestartet

Am Montagabend kamen 50 Granitblöcke auf dem Koberg an. Sie sind der nächste Versuch, den Platz aufzuwerten. Das ist in den vergangenen 25 Jahren nicht gelungen. Bisher ist er nur ein Fotomotiv für Touristen, die wenige Minuten bleiben.



Vor 25 Jahren gab es viele Diskussionen um den Koberg. Bushaltestelle, Parkplätze und Bäume kamen weg, es sollte ein leerer Platz entstehen, damit die umliegenden Gebäude, wie das Heiligen-Geist-Hospital und St. Jakobi voll zur Geltung kommen. 3,2 Millionen Mark hatte die Possehl-Stiftung für die Neugestaltung zur Verfügung gestellt.

In der Praxis erweis sich das neue Konzept als schwierig. Autofahrer nutzten den Platz lieber als Parkplatz. Rund um den Platz wurden unzählige Schilder "Fußgängerzone" aufgestellt. Damit war der Platz als Fotomotiv kaum noch zu gebrauchen.

Für zwei Jahre zierte ein leuchtendes Bodenkunstwerk den Platz. Es war schnell defekt und wurde wieder entfernt.

Alle Versuche, den Platz für Veranstaltungen zu nutzen scheiterten an der geringen Frequenz von Passanten. Nur der Weinsommer hielt sich einige Jahre, bevor er auf den Markt umzog. Auch mehrere Versuche, den Platz mit Außengastronomie zu beleben, wurden schnell wieder eingestellt.

Jetzt sollen zumindest die störenden Schilder weg. 50 Granitblöcke zu je 240 Kilogramm sollen dafür sorgen, dass der Bereich autofrei bleibt. Mehr Ideen gibt es nicht. Nach dem Konzept "Lübeck Übermorgen" möchte die Stadt erneut Außengastronomie ansiedeln.

Seit Montag stehen 50 Granitblöcke auf dem Koberg. Ideen für eine Nutzung des Platzes gibt es weiterhin nicht. Fotos: VG

Seit Montag stehen 50 Granitblöcke auf dem Koberg. Ideen für eine Nutzung des Platzes gibt es weiterhin nicht. Fotos: VG


Text-Nummer: 129479   Autor: VG   vom 15.04.2019 12.06

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 15.04.2019 um 12.30 Uhr:
Na endlich!!! Jetzt ist der Platz schön!! Der schönste von Allen, ich möchte hier gar nicht mehr wegsehen. Das Geld ist sehr gut angelegt! Palmen, Schatten, Springbrunnen, Liegestühle.

Ach, sie reden vom Koberg? Na, ich nicht!

Tom Mehrmann schrieb am 15.04.2019 um 12.31 Uhr:
Ja, alles tolle Ideen vom Reißbrett.
Das was wirklich nett wäre und auch Leute zum Verweilen einladen würde, wurde vor 25 Jahren vernichtet.
Ein kleiner Park mit vielen bänken, Bäumen und Sträuchern. Dazu viell. ein kleiner Kiosk, der Zeitungen, kleine Erfrischungen und Snacks verkauft. So etwas sieht man z.B. in vielen europäischen Städten in jedem Zentrum.

Weshalb dadurch der nun über den freien Platz atemberaubende Blick auf HeiligGeist und St. Jakobi gestört werden sollte, wüsste ich nicht.

Naja, so bleibt es halt bei diesem trostlosen, kahlen und im Sommer bei brütender Hitze sowie im Winter öden Platz nicht zu nutzenden Ort.

Klaus Kalb schrieb am 15.04.2019 um 13.15 Uhr:
Wenn die denn Nachts farblich verschönert werden - nehmt bitte Grün.

Rena schrieb am 15.04.2019 um 14.26 Uhr:
Bei soooo vielen Merkel-Pollern wird der Koberg ja immerhin ein hervorragendes Sicherheitskonzept sein Eigen nennen dürfen.

Cora Schuhmann schrieb am 15.04.2019 um 15.36 Uhr:
......mehr Ideen liegen nicht vor.... :-(

UNGLAUBLICH

Wie wäre es denn mit der Idee: Blumenrabatten mit bunten Blumen anstatt Steinquader???

Es ist ein Trauerspiel wenn ich durch die Inenstadt gehe, überall nur Steine und Poller, die Innenstadt verkommt zur Steinwüste, dabei wäre es so einfach mit geringen Mitteln etwas Farbe in die Stadt zu bringen.
Die Menschen und die Bienen würde es sehr erfreuen, da bin ich mir sicher!

Manfred Vandersee schrieb am 15.04.2019 um 15.39 Uhr:
Der Koberg als Daueraustellung für Granitblöcke;) Hoffentlich sind die nicht eines Nachts mal auf der Straße.

Steffen Peters schrieb am 15.04.2019 um 16.01 Uhr:
Tolle Kommentare hier. Was ein Granitblock nun mit Merkel-Pollern gemeinsam hat, mögen andere beantworten.

Ich stelle eine ganz andere Frage an die Kritiker dieser Lösung:
Warum regt siche niemand über den Marktplatz auf? Der ist genauso trostlos...
In Innenstädten werden auch mal 'leere' Plätze benötigt - für Demonstrationen, Ausstellungen, Märkte, Events. Wo soll denn sowas eurer Meinung nach stattfinden? Der Koberg erfüllt funktionen, wie sie vor >25 Jahren noch durch den breiteren Schrangen (Karstadt-Haus2), den Possehlparkplatz Beckergrube (Heute bebaut), die Parkplätze in der Fisch/Alfstr. (Gründerviertel), Industriebrachen an der Kanalstr. (Heute Parkplätze/Skaterpark)erfüllt wurden.

Klar wären Grünflächen schön - die sind aber spätestens nach dem nächsten Weihnachtsmarkt unwiederruflich plattgetreten.
Solange das Auto die Innenstadt dominiert, wird es schlichtweg nicht mehr Grün geben.

NaSoWas schrieb am 15.04.2019 um 16.19 Uhr:
Ja der Platz ist richtig schön für ein Picknick man kann Busse, Zweiräder ( mit und ohne Motor), Kleinlaster und PKWs beobachten;) .

A. Sommer schrieb am 15.04.2019 um 16.22 Uhr:
Keine Ideen?? Bänke, Bäume und ein alter (nicht moderner!) Brunnen mit Wasserspiel, noch ein kleiner Kiosk, fertig! Jetzt ist das Geld wieder futsch für so einen Quatsch!

Ahim Gökdunan schrieb am 15.04.2019 um 16.40 Uhr:
"Jetzt sollen zumindest die störenden Schilder weg. 50 Granitblöcke zu je 240 Kilogramm sollen dafür sorgen, dass der Bereich autofrei bleibt. Mehr Ideen gibt es nicht."

Gute Idee. Vielleicht jetzt noch den Rest " attraktiv machen. "
Mit Accessoires in aschgrau, betongrau ,mausgrau und einem freundlich frischen steingrau.

Wenn ich an meinen letzten Besuch in Barcelona denke, muß ich sagen, daß zwei Universen aufeinander treffen. Dort ist Leben , genüsslich Speisen und Freude im öffentlichen Leben, Sitzgelegenheiten ohne Blaseneintzündung, Blumen und Kunst in der Stadt.
Aber wir haben ja unsere breiten Radwege, Fußgängerzonen in denen man von Fahrrädern umgefahren wird, Kopfsteinpflaster, geschlossene Cafe`s und unsere Betonblöcke.........traumhaft!

Sebastian Berger schrieb am 15.04.2019 um 17.20 Uhr:
Ich hatte des öfteren vorgeschlagen, arretierbar Bänke, Tische, Blumenkübel zu installieren, die bei Events schnell entfernt werden können. Man könnte sie Stapelbart designen und am Platzrand temporär deponieren, bis das Event vorbei ist. Dann werden die Outdoor-Möbel wieder arretiert und fertig. Das kann doch nicht so schwer umzusetzen sein, wenn man wirklich will. Das gleiche auf dem Markt. Es kann ja sooo einfach sein...

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 15.04.2019 um 17.20 Uhr:
Dieser Platz muss zum Leben erweckt werden, wie auch immer. Er ist nicht dazu da, ein Postkartenidyll sein oder Touristen dazu zu dienen, hübsche Fotos zu machen, die dann eh nur tot sind.

Surffranc schrieb am 15.04.2019 um 18.01 Uhr:
Lieber einen leeren schönen Platz als ein ständig zugestellter Platz mit Billigbuden (die aber nicht billig sind) wie auf dem Marktplatz.

Ich freue mich jedesmal, wenn ich über den Koberg gehe, er ist einfach wunderschön, wahrscheinlich weil er gerade so schön leer ist.

Bitte keine Bier-, Pommes- oder Sockenstände und kein Kiosk für Trinker und auch keine Bäume die die schönen Häuserfassaden verstellen!

Das einzige was vielleicht noch fehlt, wäre das Geibel-Denkmal in der Mitte des Platzes mit einer Rundbank drumherum. Außerdem sollte man das häßliche Kunstgebilde (Beton-Häuschen) oder was das sein soll entfernen.

Horst Mahler schrieb am 15.04.2019 um 18.35 Uhr:
Zitat:
>> Sie sind der nächste Versuch, den Platz aufzuwerten. Das ist in den vergangenen 25 Jahren nicht gelungen.

Die Gastronomen, die den Platz wirklich aufgewertet und zum Verweilen eingeladen haben, wurden ja sofort wieder vertrieben. Wahrscheinlich, weil die Tische und Bänke zwei Zentimeter zu groß (oder zu klein) waren.

Die Idee, die Autos endlich wirksam fernzuhalten, finde ich aber gut. Verkehrschilder interessieren die meisten Autofahrer ja eh nicht.

Rolf R. Spekt schrieb am 15.04.2019 um 18.56 Uhr:
Der damalige Bausenator Volker Zahn sprach "vom schönsten Platz in Nordeuropa" und wollte dort Konzerte mit klassischer Gitarre abgeben. Auf die Konzerte auf diesem von pulsierendem Leben zeugenden Platz warte ich noch heute. Das runde Pflaster atmet den Geist des Mittelalters, die scharf geschnittenen Granitquader verströmen den Duft einer autohassenden Kaste der Neuzeit. Die Bürger entscheiden sich seit mehr als zwei Jahrzehnten gegen diesen Platz. Warum wohl ? Und was bringt der lübsche Erfindungsreichtum hervor ? Wie immer, wenn gar nichts mehr geht, Granit. Absolute Realsatire.

Tobias Möller schrieb am 15.04.2019 um 19.04 Uhr:
Also 240kg sind nicht einmal für einen Smart ein Hindernis.

Einen LKW werden die ganz sicher nicht stören.

Die dort rumkurvenden Rentner mit ihren Pseudogeländewagen werden die sicher öfter mal über den Platz schieben.

Fest im Boden verankerte Säulen aus Stahlbeton, die sich nicht einmal mit einem LKW umfahren lassen, wären sinnvoller gewesen.
1 Meter im Durchmesser, 3 Meter im Boden und 80 Zentimeter über den Boden in jeweils 1,2m Abstand wären eine wirkliche Absperrung gewesen.
Dazwischen gespannte Schiffsankerketten und nur noch 2-3 freie Zugänge.

In der Mitte dann Bänke, Pflanzkübel und ähnliches.

So geht sicher und optisch ansprechend.

Peter D´Alessio schrieb am 15.04.2019 um 19.07 Uhr:
Vielleicht könnte man ja mal Herrn Meese fragen ,wie man in letzter Zeit gesehen hat hat dieses Genie bestimmt eine zündende Idee . Lübeck würde zu ungeahnten Höhenflügen aufsteigen .

Horst Mahler schrieb am 15.04.2019 um 19.48 Uhr:
@Tobias Möller
Es geht ja nicht darum, Panzerangriffe abzuwehren. ;-)
Ich glaube nicht, dass es viele Autofahrer gibt, die auf der Suche nach einem Parkplatz freiwillig mit ihrem Auto 240 kg schwere Granitblöcke wegschieben.

Thomas Völker schrieb am 15.04.2019 um 20.51 Uhr:
Lübeck muss es ja echt haben. Ich Wette so ein Granitblock kostet mind. 2.000 Euro (ohne Aufstellen)

Maria Strempel schrieb am 16.04.2019 um 08.30 Uhr:
Thomas Völker, ich vermute, die Granitblöcke sind längst bezahlt und es sind die, die eigentlich an die Untertrave sollten...unser ehemaliger Bürgermeister stand ja tierisch auf grauen Granit...Da der Untertrave- Umbau ja durch den Bürgerentscheid verhindert wurde, lagen die Blöcke jetzt möglicherweise irgendwo im Weg und mussten woanders hin. Zack- auf dem Koberg war noch Platz und das graue Ding ist eh so hässlich, da fallen ein paar Klötze kaum noch ins Gewicht ;-)

Michael Stolze schrieb am 16.04.2019 um 08.52 Uhr:
Fifty new shades of grey made in Lübeck. Zumindest die Hunde werden sie mögen, weil die Bäume in der Stadt ja stetig weniger werden.

Cat schrieb am 16.04.2019 um 12.16 Uhr:
Der Blick über den Tellerrand sollte eigentlich nicht nur Bürgern sondern auch denjenigen möglich sein, die solch Sachen fabrizieren und umsetzen.

Wieso mussten alle Bäume weg??? - weil Touristen ein Fotomotiv wollten
Wieso wird die Gastronomie verscheucht?? - weil die Stadt Lübeck mehr Geld wollte oder die Tische zu gross war
Wieso steht Peak & Cloppenburg wirklich am Markt??? - weil die Kohle hatten und andere Entwürfe einfach beiseite geschoben wurden

Lübeck sollte wirklich endlich mal was tun.
Der Schrangen hätte viel besser und gemütlicher gestaltet werden können. Bäume und dann im Hintergrund ein Gebäude!!!!
Ja sieht doch viel lebendiger aus als einfach nur Betonwüste.

Schaut euch in anderen grossen Städten um und lernt endlich

Sebastian Namyslik schrieb am 16.04.2019 um 12.32 Uhr:
@Steffen Peters
"Klar wären Grünflächen schön - die sind aber spätestens nach dem nächsten Weihnachtsmarkt unwiederruflich plattgetreten.
Solange das Auto die Innenstadt dominiert, wird es schlichtweg nicht mehr Grün geben."

Seit wann gehen Autos auf den Weihnachtsmarkt? Sie erkennen selbst die Unlogik in Ihrer Argumentation?

Auch ich würde dort gern eine kleine Grünfläche sehen. Das Problem ist aber eben der Weihnachtsmarkt.
Nun soll ja der Autoverkehr am Koberg in den nächsten Jahren verschwinden. Auch das begrüsse ich. Nur dann hätte man das alte Kopfsteinpflaster dort auch belassen können. Die neue Asphaltschicht zerstört den Platz und ist nun in Kürze auch noch überflüssig. Wirklich toll geplant.

Markus S. schrieb am 16.04.2019 um 12.51 Uhr:
@Tom: "Naja, so bleibt es halt bei diesem trostlosen, kahlen und im Sommer bei brütender Hitze sowie im Winter öden Platz nicht zu nutzenden Ort."

Wie, Sie finden 50 gleichaussehende Granitblöcke nicht schön? ;-)

@Rena. Haha, ja ;)

@Ahim: Richtig, es ist alles so bunt vor lauter Grautönen ;)

Walter Koch schrieb am 16.04.2019 um 18.05 Uhr:
Grünfläche auf dem Koberg braucht man nicht. Grünflächen gibt es demnächst auf den Parkplätzen an der Kanalstraße. Glauben sie nicht? Dann schauen sie mal auf der Internetseite des Lübeck-Managements nach. Stichwort: Studienprojekt "Lübecks neues Ostufer".
Wie das sind nur Entwürfe? Wenn es Leute gibt die darüber Projektarbeiten schreiben und Entwürfe gestalten, dann folgt auch irgendwann die Umsetzung. Schön was das Lübeck Management da präsentiert. Genickschuß für den Einzelhandel würde ich das nennen.

https://www.luebeckmanagement.de/de/TH-Projekt-Arbeiten.php

marcus schrieb am 17.04.2019 um 13.47 Uhr:
einfach mal in die vergangeheit gucken und mit heute vergleichen:

https://de.wikipedia.org/wiki/ Koberg_(L%C3%BCbeck)#/media/ File:Luebeck_Heiliggeisthospital_1900.jpg

damals:
schöne aufenthaltsqualität, grün und auch kein raum zum parken.

heute:
öde steinwüste von granitblöcken geschützt.

fragt doch mal das normale volk, wie der koberg aussehen soll.
das wäre demokratie.


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