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Sonnabend,
der 20. April 2019






Linke kritisieren fehlende Diversity bei der Stadt

Die Linke kritisiert, dass die Stadt zu wenig für Diversity bei "Trans* und Intersexualelle*menschen" tut. Die Fraktion wird unter anderem ein Beratungszentrum beantragen, sagt Fraktionsmitglied Katjana Zunft.

"Lübeck schmückt sich zwar mit schönen Worten, man unterschrieb die Charta der Vielfalt und hat sich einen Gleichstellungs- und Diversity Anhängsel an den männerdominierten Hauptausschuss gebastelt, dennoch wird die Diversity nicht öffentlich durch die Stadt gelebt oder vertreten. Gerade in Bezug auf die Geschlechteridentität hat Lübeck echt Nachholbedarf", kritisiert Katjana Zunft, Vorsitzende und Bürgerschaftsmitglied der Linken Lübeck.

Die Linke fordert eine konsequente Umsetzung der dritten Geschlechtsoption, die vom Bundestag im Dezember 2018 beschlossen wurde. Die Linke möchte, dass Lübeck sichtbar für alle Menschen steht und niemanden ausschließt oder diskriminiert.

"In den städtischen Stellenausschreibungen, Formularen und Werbung möchten wir alle Geschlechtsoptionen anbieten, so zeigen wir eine Sichtbarkeit für alle Menschen, egal welchen Geschlechts sie sind. Wir schließen sie nicht mehr aus, sondern zeigen, dass wir wirklich eine Stadt der Vielfalt sind. Das mag für die meisten unwichtig erscheinen, aber für die Menschen die ein anderes Geschlecht haben ist es ein wichtiges Signal. Gerade bei der Personalnot die auch in der Lübecker Verwaltung herrscht, könnte das ein Impuls für Bewerbende sein, die sich auf ein städtisches Stellenagebot bewerben möchten", erklärt Katjana Zunft.

Die Linke setzt sich verstärkt für trans- und intersexuelle Menschen ein. So werde Die Linke eine Beratungsstelle beantragen, in denen sich Menschen jeden Alters zu Trans- und Interthemen beraten lassen können. Bislang gibt es nur die Beratungsstelle "Na Sowas", die Jugendliche und junge Erwachsene berät. Das möchte die LINKE ändern.

"Wir brauchen ein Beratungsangebot für alle Menschen, egal welches Alter", bekräftig Katjana Zunft.

Katjana Zunft wird eine städtische Beratungsstelle zu dem Thema beantragen.

Katjana Zunft wird eine städtische Beratungsstelle zu dem Thema beantragen.


Text-Nummer: 129484   Autor: Linke/red.   vom 15.04.2019 14.52

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger schrieb am 15.04.2019 um 17.25 Uhr:
Ist es nur eine Modeerscheinung oder warum liest man in den letzten Jahren immer vom dritten Geschlecht? Wird nur jetzt darüber gesprochen oder gab es eine Geburtswelle eines dritten Geschlechtes? Warum ist das so plötzlich so wichtig? Bis vor kurzem noch würde dies nicht thematisiert. Klären Sie uns doch Mal auf.

Peter Braun schrieb am 15.04.2019 um 22.15 Uhr:
Ich finde das Thema sehr schwierig.

Einerseits ist es definitiv wichtig, auch mal Minderheitenpolitik zu machen. Wenn Betroffene offen mit dem Thema umgehen können ohne Nachteile befürchten zu müssen, ist alles richtig gelaufen.

Andererseits stellt sich hier die Frage der Verhältnismäßigkeit. Der Anteil der biologisch intersexuellen Menschen ist sehr gering. Statistisch sollte es in Lübeck etwa 300 geben. Zu Menschen mit psychologischen Geschlechtsidentitätsproblemen habe ich leider keine Statistiken gefunden.

Um meinen Kommentar abzukürzen: Minderheitenförderung und -Unterstützung finde ich super. Allerdings sollte man sich nicht zu sehr auf eine kleine Minderheit einschießen sondern Toleranz im Allgemeinen mehr fördern und andere Minderheiten nicht aus den Augen verlieren.

Manfred Vandersee schrieb am 16.04.2019 um 08.53 Uhr:
Die Linke sollte sich erst einmal Gedanken machen, wie sie die vielen Geschlechter erst einmal richtig in Worte fasst, anstatt sie lediglich mit einem Zeichensalat zu versehen, der vielleicht ein sicheres Passwort ergeben könnte. Diese Pseudo-Gleichberechtigung ist meiner Ansicht nach bislang nichts anderes als bloße Symbolpolitik. Mit dem großen Wortgeschwurbel um Geschlechter, die es möglicherweise nicht einmal gibt, ist noch gar keinem Menschen geholfen; denn es sind leere Zeichenhülsen, mehr nicht.

Wenn linke Parteien gern eine hohe Medienpräsenz erheischen wollen, dann mögen sie sich bitte an Taten messen lassen, die den Menschen nützen und nicht an bloßen Zeichenfolgen und Wortklaubereien.

Sebastian Berger schrieb am 16.04.2019 um 12.32 Uhr:
Wissen sie, woran ich bei diesem Thema gleich denken muss? Richtig: Gluten!
Man kann mittlerweile kaum noch unterscheiden zwischen tatsächlich aufkommenden Neuerungen oder künstlich hergestellt. Auf einmal redet die ganze Welt von Glutenunverträglichkeiten, die Produkte erobern die Verkaufsregale - am Ende stellt sich heraus, dass die Glutenunverträglichkeit nur <1% der Menschen zutrifft. Aber einen Riesenhype daraus machen. Klar, fast alles Trittbrettfahrer, wegen Gewinnmaximierung und so. Wir kennen das von Bio- und Lightprodukten: das sind bloß Kaufargumente, um den Verkauf wieder anzukurbeln. Jetzt kann man nicht mehr unterscheiden zwischen den Themen, die die Ernsthaftigkeit benötigen, jedoch im Sog der Geldgeilen Industrie untergeht. Und wer verdient bei diesem Thema "3. Geschlecht" mit? Wieviele Menschen betrifft das, dass die Hormone nicht zum Körper passen? Wieso mischen sich wieder Leute ein, die absolut nicht prädestiniert sind. Ärzte, Psychologen können vielleicht helfen, aber warum muss man für Minderheiten soooo einen Aufstand machen? Und was kommt morgen? Wird da schon kräftig gesucht, um ein Wahlthema zu erarbeiten? Der übertriebene Umwelthype wird auch nur gepuscht, Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen. Die tatsächlichen Verursacher, USA und Fernost (die den Müll ins Meer kippen) - bekommen höchstens ein "Na na na, das tut man nicht". Da trauen sie sich nicht ran, die Politiker. DA könnten sie beim Wähler punkten. Aber hier die schon sauberen Autos zu verteufeln, ist echt billig und unangebracht.

Angelika Bog schrieb am 18.04.2019 um 12.52 Uhr:
Die Linke will die Natur abschaffen. Sie schafft sich dabei selbst ab.


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