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HL-live.de

Sonnabend,
der 20. April 2019






Travemünder Allee: Baustelle bis Ende August

Kommende Woche beginnt der Bau des neuen Radweges zwischen Gustav-Radbruch-Platz und Eschenburgstraße an der Travemünder Allee. Das 800.000 Euro teure Bauprojekt war im Bauausschuss umstritten. Unter anderem wurden mehr Bäume gefällt, als bei der Vorstellung der Pläne angekündigt.



Der stadteinwärts führende Radweg entlang der Travemünder Allee zwischen der Eschenburgstraße und dem Gustav-Radbruch-Platz auf einer Länge von circa 650 Metern wird ab Dienstag, 23. April 2019, als Zweirichtungsradweg ausgebaut. Der vorhandene Radweg wird zu Lasten der vorhandenen Fahrbahn auf eine Breite von drei Metern zuzüglich Sicherheitstrennstreifen verbreitert und saniert. Gleichzeitig wird der Abstand der asphaltierten Radwegfläche zum vorhandenen Baumbestand in den Nebenflächen vergrößert. Die Mittelinsel verschwindet und einige Parkplätze werden gestrichen.

Der Bauausschuss lehnte die Planungen zuerst ab. Zweiwege-Radwege seien grundsätzlich gefährlich. Außerdem sei die Einmündung in der Kurve der Eschenburgstraße ein weiterer Gefahrenpunkt. Carl Howe von der GAL ist außerdem verwundert über die Bauvorbereitungen. Eigentlich sollte nur der Baum an der Eschenburgstraße gefällt werden. Er zählte in diesem Bereich drei Baumstümpfe. Es sind sogar vier gefällte Bäume, räumt die Bauverwaltung ein: eine Linde im Bereich der Mittelinsel in Höhe der Einmündung am Gertrudenkirchhof und drei Eichen in der Grünfläche zwischen der Travemünder Allee und Eschenburgstraße. Die zustätzliche Eichen seien gefällt worden, damit der neue Radweg nicht wieder durch Wurzelaufbrüche beschädigt werde.

Für die Dauer der Bauarbeiten soll die Travemünder Allee durchgehend zweispurig bleiben. Lediglich in den Sommerferien muss für eine Woche die Einmündung zum Gertudenkirchhof gesperrt werden. Zum Abschluss der Arbeiten Ende August erfolgt an einem Sonntag eine Vollsperrung.

Die Eichen wurden gefällt, damit der neue Radweg nicht wieder beschädigt wird. Fotos: VG

Die Eichen wurden gefällt, damit der neue Radweg nicht wieder beschädigt wird. Fotos: VG


Text-Nummer: 129488   Autor: VG   vom 15.04.2019 20.04

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Kommentare zu diesem Text:

Otto Schneider schrieb am 15.04.2019 um 21.39 Uhr:
In den Planungen war längst klar, dass die Eichen gefällt werden, jedoch nicht publiziert, weil das berechtigte Proteste gegeben hätte.

So wurde wieder taktiert und die Bürger nicht nur bevormundet, sondern manipuliert und erneut nicht ernst genommen.

Nicht tragbar diese Intranspaterenz!

Ebenfalls wurden heimlich "versehentlich" Bäume bei der Wasserkunstbaustelle gefällt, weil die Planer nicht wieder "Die Lindenretter" an der Wahlurne haben wollte.

Ergo wird nun nur noch heimlich gefällt.

So geht Politik und Verwaltung.

Unschön!

Sven-Erik Mahnkeit schrieb am 15.04.2019 um 22.50 Uhr:
@ Otto schneider:
Unschön ist, dass Sie ohne jedwedes Hintergrundwissen Unwahrheiten in den Raum werfen.
Dass Carl Howe sich über irgendwelche Dinge wundert, ist indes nichts Neues. Das passiert beinahe täglich.

Andreas Anders schrieb am 16.04.2019 um 03.01 Uhr:
Klasse ein Fahrradweg der fast keine Schäden aufzeigt, wird saniert.
Liegt dieses an der besseren Wohngegend?
In anderen Stadtteilen, Lübecks sind die Fahrradwege in einen katastrophalen Zustand und es wird nichts gemacht. ....

Lles,werner GRÜN-Beobachtung 7 07 Uhr schrieb am 16.04.2019 um 07.08 Uhr:
@ beide Vorkommentatoren
Richtig: Carl Howe wundert sich und zieht wie in Hameln viele zum Baumfällen mit...dringend alle Gärten beobachten deren Besitzer ein GRÜNER ist.

Heimlich gefällt und damit Ziel erreicht.
Radwege haben Vorfahrt !!!
So wie es einigen Lübecker Senatoren gefällt, heimlich als Senator auserkoren zu werden.

Wie sieht der Garten von ehemaligen Umwelt- und Bausenatoren aus

Max Müller schrieb am 16.04.2019 um 08.24 Uhr:
....irgendwie komisch das Ganze.

Wenn eine Lübecker Straße so marode ist, dass man dort nicht mehr richtig fahren kann, geht die Verwaltung hin und stellt, anstatt zu erneuern/reparieren eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf.

Und hier wird mal eben ein Radfahrweg für 800000,- € Euro erneuert. Und mir soll keiner erzählen, das dieser Radweg nicht nutzbar ist. Ich fahre regelmmäßig dort lang.

Manfred Vandersee schrieb am 16.04.2019 um 08.44 Uhr:
Die Travemünder Alle ist seit 2006 ein so unbedeutender Verkehrsweg in Lübeck geworden, dass es kaum vermittelbar ist, warum man dort eine knappe Million Euro versenken will. Für das viele Geld gibt es gerade in Sachen Verkehrswege insbesondere in Lübeck ERHEBLICH wichtigere Projekte, die aus Kostengründen bislang abgelehnt wurden.

Max Müller schrieb am 16.04.2019 um 09.02 Uhr:
@Sven-Erik Mahnkeit....mal ehrlich, sie glauben doch nicht wirklich selbst, dass uns Bürgern tatsächlich alle Fakten vorab zur Verfügung gestellt werden, oder?

Das ist das gleiche wie mit Sanierungen, Neubauten etc. Es wird uns Bürgern regelmäßig etwas vorgestellt, was bei genauem Hinsehen so gar nicht umsetzbar ist. Und das ist gewollt um vorab einen Aufschrei zu verhindern.

Hat man die Leute überzeugt/beruhigt und begonnen, kommen dann die großen Extras, Kostensteigerung, Umbauten etc. Dann ist aber schon so viel Geld geflossen, dass auch nicht mehr aufgehört werden kann.

Beispiele wie Flughafen Berlin, Posehlbrücke, damals Aqua-Top Travemünde und, und, und gibt es zu genüge.

Sebastian Berger schrieb am 16.04.2019 um 09.25 Uhr:
Die Politik arbeitet mit Hochdruck daran, sich abzuschaffen. Werte wie Gerechtigkeit, Offenheit, Ehrlichkeit und.s.w., ganz große Fehlanzeige. (...) und wundern sich über die geringen Wahlbeteiligungen... bundesweit...

Cat schrieb am 16.04.2019 um 12.24 Uhr:
Schon sehr wundrerlich einen intakten Radweg zu sanieren - - mmmh

Radfahrer sind nicht so schnell und hätten auch um die Bäume rum fahren können.
Da die Wurzeln den WEg kaputt machen, hätt der Radweg einfach nur angehoben werden müssen.

Bei der Kohle die dort rein fliesst, gibt es dann auch Licht auf dem RAdweg???
Auf der STr nutzt er nix, da die Autos erheblich mehr Ausbeute an Licht haben.

Vllt fällt den Lübeckern ja doch noch was unsinniges ein. Geld ist anscheinend vorhanden

Christoph schrieb am 16.04.2019 um 12.35 Uhr:
Schön dass endlich was passiert. sicher gibt es auch andere Radwege mit Sanierungsbedarf, aber irgendwo muss ja begonnen werden. Interessanterweise ließ sich hierfür auch ein Bauunternehmen finden, was beim Umbau der Kreuzung Rehderbrücke/Hüxtertorallee/Moltkestraße ja nicht der Fall zu sein scheint.

Im Übrigen wird ein Großteil der Kosten nur dadurch überhaupt anfallen, dass der Verkehrsraum neu aufgeteilt wird und die Mittelinsel verschwindet, um die Parkplätze größtmöglichst zu erhalten. Würden diese wegfallen, ließen sich Radstreifen kostengünstig markieren.

Bärbel (eMail: baerbelborchardt@gmx.net) schrieb am 17.04.2019 um 08.01 Uhr:
Es geht hier um die Radfahrer, richtig? Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Autofahrer während der Baumaßnahme nicht / wenig eingeschränkt sind. Kein Wort darüber, wo bis August die Fahrt für die Radfahrer langgeht!! Traurig!
Hätte man nicht auch den jetzigen Fußweg als Radweg nutzen können, da dieser ja breiter als der Radweg ist? Fußgänger sind doch hier größten Teils nur die Autofahrer, die hier parken.


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