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HL-live.de

Donnerstag,
der 18. April 2019






Feuer: Wie gut geschützt sind Lübecks Kirchen?

Am Montag geriet die berühmte Kathedrale "Notre Dame" in Paris in Brand. Eine schwierige Frage: Welche Schwerpunkte setzt die Feuerwehr bei der Brandbekämpfung? In Lübeck gibt es bereits seit 17 Jahren ein Einsatzkonzept für die historischen Altstadtkirchen.



Fünf Jahre lang haben Kirche und Feuerwehr ab dem Jahr 2001 an einem neuen Konzept gearbeitet. Gegen Feuer wirkt der neue Schutz aber nicht. Ein Großbrand ist in Lübeck aber unwahrscheinlich. Es gibt kaum elektrische Anlagen in den alten Gebäuden, die Türme bestehen inzwischen überwiegend aus Stahlbeton. Die Kirchen sind auch mit Steigleitungen für einen schnellen Löscheinsatz ausgerüstet.

Bei einem Brand in einer Altstadtkirche alarmiert die Feuerwehr möglichst viele Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren, um Kunstwerke zu retten. Seit 2006 liegen Pläne der Kirche bereit, Generalschlüssel sind vorhanden und eine Kiste enthält besondere Tücher. Die sollen die Gemälde und Altäre im Brandfall schützen. Rund 20.000 Euro hat die Kirche für die maßgeschneiderten Tücher bezahlt.

Die Lübecker Feuerwehr hat seit dem Jahr 2006 ein Konzept für Brände in den historischen Innenstadtkirchen. Fotos: VG/Archiv

Die Lübecker Feuerwehr hat seit dem Jahr 2006 ein Konzept für Brände in den historischen Innenstadtkirchen. Fotos: VG/Archiv


Text-Nummer: 129490   Autor: VG   vom 15.04.2019 22.43

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Kommentare zu diesem Text:

Lydia schrieb am 15.04.2019 um 22.57 Uhr:
Ein Großbrand ist in Lübeck unwahrscheinlich???
Das war in Notre Dame auch so und sehr was nun passiert ist. Notre Dame brennt nieder, wahrscheinlich wegen einem Funken. Kirchen brennen wie Zunder, besonders wenn sie so alt sind. Da hilft auch kein Regen. Notre Dame ist dem Untergang geweiht und die Feuerwehrleute können nichts tun.

Dettmer schrieb am 15.04.2019 um 23.43 Uhr:
Ich empfinde bei den Bildern einen extremen Respekt für jede Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann egal wo auf dieser Welt.

B.Franz schrieb am 16.04.2019 um 06.29 Uhr:
Wird dieses Konzept auch mal gemeinsam mit Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr geübt?

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 16.04.2019 um 08.04 Uhr:
Lydia, auch mein erster Gedanke galt den Lübecker Hauptkirchen. Sie vergessen aber, dass Dom, St. Marien und St. Petri im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört waren und danach neue Däche und neue Turmhelme bekommen haben. So eine alte Holzkonstruktion ist da gar nicht mehr vorhanden. Und wie sie im obigen Beitrag hätten lesen können, besteht die Konstruktion aus Stahlbeton. Beim Wiederaufbau war dies auch weithin sichtbar bevor die Helme mit Kupferplatten verkleidet wurden.
Anders mag es bei St. Jakobi und St. Ägidien sein. Die Kirchen sind glücklicherweise im Krieg nicht derart zerstört worden.

Bürger aus HL schrieb am 16.04.2019 um 08.25 Uhr:
Die Stuhl Bänke sind doch meist aus Holz. Holz brennt. Bilder in Rahmen sind meist aus Stoff mit Ölfarbe.Stoff brennt. Ölfarbe brennt. Eine Kanzel für den Pfarrer/Pastor ist meist aus Holz. Holz brennt. Schränke mit Schnitzereien aus Holz......usw. Es ist nicht alles aus Beton und wenn die Hitze andere Materialien schwächt dann ist es bestimmt übel. Rauchender ganz oben? Echt schwierig so etwas im VorwegE zu erkennen.

Andreas Asylanti schrieb am 16.04.2019 um 09.10 Uhr:
Lübecks Kirchen und Museen

Kunstschätze in Hülle und Fülle

Fast ungesichert, kaum Versicherungsschutz

Freiwillige Feuerwehren erscheinen mit Brandtüchern, Leitern und Brandsalbe bei Brand und hoffen auf Wasserdruck - Präsident Trump schlägt fliegende Wassertanks vor

Beten wir zu Gott, es möge nie passieren.

Hans-Georg Kloetzen schrieb am 16.04.2019 um 10.06 Uhr:
@Bürger aus HL: Auf Bänke, Kanzel und andere Einrichtungsgegestände kann im Ernstfall, was nie eintreten möge, relativ schnell zugegriffen werden. Ein Kirchendach oder gar Kirchturm ist sehr schwierig zu erreichen, wenn nicht gar unmöglich.

Jens schrieb am 16.04.2019 um 11.36 Uhr:
@Lydia: Die französische Feuerwehr hat übrigens "Feuer aus" gemeldet. Notre Dame steht noch.
Grâce aux pompiers!

Cat schrieb am 16.04.2019 um 12.05 Uhr:
zu Anfang muss einmal ganz deutlich gesagt werden:
es ist "nur" ein Bauwerk - es wurden KEINE Menschen verletzt!!! Somit haben alle Pariser noch mla richtig Glück gehabt.

Denkmal - ja
schützenswert - ja
aber bitte nicht um jeden Preis

Ein richtig dicken fetten Dank an alle Feuerwehren samt dazugehörigen Leuten die auch bei uns ständig im Einsatz sind


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