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HL-live.de

Sonnabend,
der 20. April 2019






Hotel und Grünanlagen für die Kanalstraße?

Fünf große Parkplätze in bester Lage: Studenten der Technischen Hochschule haben sich mit der Kanalstraße beschäftigt. Sie schlagen eine bessere Nutzung mit Grünanlagen, Restaurants und Freizeitangeboten vor. Es sind Ideen, die zumindest eine Diskussion über den östlichen Altstadtrand eröffnen.

"Lübecks neues Ostufer" oder "Im Osten geht die Sonne auf". Unter diesem Aufgabentitel arbeiteten 14 Studierende aus dem 1. Semester des Masterstudiengangs "Städtebau und Ortsplanung" an der Technischen Hochschule Lübeck, Fachbereich Bauwesen, Fachgruppe Städtebau und Stadtentwicklung unter Leitung von Prof. Achim Laleik an der Überplanung der Parkplätze an der Kanalstraße.

Die Studierenden hatten sich in vier Gruppen zusammengeschlossen. Ihren individuellen Überplanungen des Ostufers an der Kanaltrave auf der Lübecker Altstadtinsel lagen völlig unterschiedliche Denkansätze zugrunde.

Die vier Projekttitel "1[km] Landschafts[T]raum", "Das Wasserquartier", "Quartier Hafenpromenade – Geschichte in die Zukunft denken" und "Lübeck bewegt (sich)" lassen schon erahnen, dass hier mutig über so manche Grenzen hinweg geplant wurde. "Das ist das Gute an derartigen Projekten", so Prof. Achim Laleik. Der Rahmen ist durch die Aufgabenstellung klar definiert. Die Frage nach der Finanzierbarkeit einer Umsetzung oder auch nach rechtlichen Aspekten kann dabei völlig ausgeblendet werden, da es in diesem Falle darum geht, Anregungen für eine Diskussion zum Thema zu entwickeln.

Laleik: "Es würde uns sehr freuen, wenn wir das mit diesen Arbeiten leisten könnten. Denn irgendwie ist es schon merkwürdig, dass die Autos hier eine solch privilegierte Lage am Wasser ihr Eigen nennen. Da schaut man doch mit Freude auf die Westseite der Altstadtinsel, oder?"

Prof. Achim Laleik hatte schon vor Beginn des Projektes Kontakt zum Lübeck Management aufgenommen und sich darüber ausgetauscht, ob dieser Altstadtbereich für ein derartiges Studienprojekt gut geeignet sei. Olivia Kempke, Geschäftsführerin des Lübeck Managements: "Seit Jahren schon pflegen wir den Austausch mit der TH Lübeck und begleiteten unterschiedliche Studienprojekte. Auch diesmal war es wieder eine Freude zu erleben, mit welcher Kreativität und mit welchem Engagement die jungen Studierenden an ihre Arbeiten herangingen und diese präsentierten. Sie agierten außerhalb jeder Zwänge. Man könnte sagen: Völlig losgelöst und ohne Schere im Kopf."

Die Modelle und Pläne der Arbeiten werden noch bis Ende April 2019 im Kreativraum der Firma Heinr. Hünicke in der Königstraße 101 ausgestellt und können dort während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Mehr Infos zu den Entwürfen gibt es unter www.luebeckmanagement.de

Vier Studentengruppen haben sich Gedanken um die Kanalstraße gemacht. Grafik: Lübeck Management

Vier Studentengruppen haben sich Gedanken um die Kanalstraße gemacht. Grafik: Lübeck Management


Text-Nummer: 129504   Autor: LM/red.   vom 16.04.2019 19.52

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Kommentare zu diesem Text:

ein Blinder schrieb am 16.04.2019 um 21.02 Uhr:
Ich will ja gar nix schlecht reden,doch haben sich die Damen und Herren dann auch Gedanken gemacht wo dann Ausgleichsparkplätze geschaffen werden?Ja ich weiss Auto' s und Co alles Böses Zeug,aber allein die Anwohner belegen schon Abends ein Teil der Parkplätze und am Tag auch ein gr. Teil der in der Stadt arbeiten Menschen so wie auch ich hin und wieder.Komm mir keiner mit Öffenlicher Nahverkehr,7 Uhr Dienstbeginn um 5 fährt der Bus.Wir reden hier vom HL Stadtgebiet nicht Oldesloe oder so.Ich fahre zwar grösstenteils Fahrrad aber es geht eben nicht immer und solange nicht die Grundprobleme angegangen werden ist das alles nur graue Theorie und nur für die Lübeckerinnenstadtsociety.

Tobias Möller schrieb am 16.04.2019 um 21.12 Uhr:
Was für ein sinnbefreiter Quatsch.

Schon diese wenigen und äußerst kostbaren Parkplätze sind täglich voll ausgelastet.

Diese können auf keinen Fall für etwas anderes geopfert werden.

Sinnvoller wären dort sogar noch Erweiterungen. Mehrgeschossige Parkpaletten zum Beispiel.
Nur so kann bitter nötiger Parkraum für Bewohner der Altstadt und für Besucher und Gäste geschaffen werden.

Wann kommt denn von solchen Studenten der Vorschlag das Holtentor abzureißen und dort einen Radweg hinzuklatschen ?

Burkhard Pansen schrieb am 16.04.2019 um 23.12 Uhr:
Die bisherigen Kommentare lassen vermuten, dass man sich in Lübeck nur mit dem Auto fortbewegen kann. Ist die Erreichbarkeit von Zielen mit dem ÖPNV nicht gut? Dann bitte mehr investieren. Besuchen Sie zB mal Augsburg.

Tom Bombadil schrieb am 17.04.2019 um 05.31 Uhr:
Was für schöne Ideen.
Und die Fraktion der Kleinmütigen bekommt sofort Panik.

Fassungslos schrieb am 17.04.2019 um 07.23 Uhr:
Prinzipiell alles schöne Ideen. Allerdings teile ich die Bedenken meiner Vorredner. Obwohl ich so viel wie möglich zu Fuß erledige (Radfahren ist dank einiger Mitradler hier in HL einfach zu gefährlich, und der ÖPNV? Vergessen wir das Thema mal), denke auch ich das auf den Parkraum nicht wirklich verzichtet werden kann. Leider geht aus der Darstellung der Entwürfe nicht hervor, ob hier Ausgleichsflächen (Parkhäuser,...) vorgesehen wurden. Ebensowenig kann man erkennen, ob genug neuer Parkraum für die neuen Gebäude eingeplant wurde. Daran mangelt es bei Architekten und Bauherren nämlich immer. Am Ende leidet dann das Umfeld unter den zusätlichen Laternenparkern. Es gibt nun mal leider Anwendungsfälle, bei denen der eigene PKW, selbst wenn man diesen selten(er) benutzt, unverzichtbar ist. Man denke nur an Besucher von Außerhalb. Wie sollen diese sonst in die Nähe der (wünschenswerter Weise) Auto freien Innenstadt kommen?
Ich würde auch dringlichst dazu raten, auf die Bauhöhe zu achten und nicht den Blick auf Lübecks Altstadt zu versperren.

Michael Hoffmann schrieb am 17.04.2019 um 08.21 Uhr:
Statt über den Wegfall der Parkplätze zu jammern von mir folgende Idee:
Die Gebäude könnten aufgeständert werden, so daß nicht nur die Parkplätze erhalten bleiben, sondern auch der Blick aus den Gebäuden noch schöner ist.

Mmanoe schrieb am 17.04.2019 um 09.04 Uhr:
Genau, die Parkflächen erhalten und überbauen, dann wird ein Schuh draus. Ebenso den G Radbruch Platz überdeckeln und einen Park Raum darunter anlegen. Warum aber in solch toller Lage eine Tankstelle und Gewerbe räume (Neue Lübecker) stehen, dass wäre auch zu überdenken. Die NL könnte doch in einen Zweckbau ziehen und das Gebäude wird mit Sozialwohnungen / normalen Wohnungen ausgestattet.

Steffen Peters schrieb am 17.04.2019 um 09.09 Uhr:
Daß die Autolobby & deren Anhänger gleich aufschreien, war klar. Ich würde meinen Fokus aber auf einen ganz anderen Aspekt legen wollen:

"Laleik: "Es würde uns sehr freuen, wenn wir das mit diesen Arbeiten leisten könnten. Denn irgendwie ist es schon merkwürdig, dass die Autos hier eine solch privilegierte Lage am Wasser ihr Eigen nennen. Da schaut man doch mit Freude auf die Westseite der Altstadtinsel, oder?""

Der Blick auf's Wasser & das dahinter liegende Jugenstil-Viertel ist toll - wird aber durch die Molle-Schütt-Gedächtnis-Kaikante und deren Zeit-&Stillosen Gebäuden mächtig getrübt...
Die Grundidee, dass in 20-50 Jahren die Parkplätze dort durch Wohnen/Arbeiten/Freizeit ersetzt werden, teile ich aber absolut. Vor bummelig 30 Jahren war das noch Industriebrache und hat kaum einen Autoparker interessiert.

Sebastian Rabe (eMail: sr-montagebau@arcor.de) schrieb am 17.04.2019 um 09.14 Uhr:
Liebe Studenten, tolle Idee. Es gibt aber noch weitere Flächen direkt am Wasser die unwirtschaftlich genutzt werden. Das Gelände der Walli und des Solizentrums hat eine Traumlage und sollte dringend überplant werden.

Sebastian Namyslik schrieb am 17.04.2019 um 12.33 Uhr:
@Mmanoe
Die Tankstelle wird ja, wie auch viele andere Gebäude dort, in den nächsten Jahren verschwinden.
Nur wird dann das Kanalufer nicht jedermann zugänglich sein sondern es werden wieder Luxusbauten errichtet für die Besserverdienenden.
Die Parkplätze an der Kanalstrasse sind aber (zur Zeit zumindest)unverzichtbar. Diese werden tagsüber von Touristen genutzt. Ebenso parken dort viele die in der Stadt arbeiten und in den Abendstunden werden die Parkplätze von den Bewohnern der Altstadt genutzt.
Schon jetzt leiden die Anwohner des Falkenwiese-Viertels unter den Parkplatzsuchenden die in die Altstadt wollen. Die Falkenstrasse ist schon jetzt mehr Parplatz als Strasse und durch das neue Sportzentrum Falkenwiese wird sich die Situation weiter verschärfen.
Wenn man die Altstadtinsel möglichst autofrei bekommen möchte (bis auf Anwohner, ÖPNV, Lieferverkehr etc.) muss man aber auch für Parkplätze sorgen.
Ich erledige in Lübeck fast alles zu Fuss, aber man muss auch bedenken dass eben nicht jeder mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV in die Stadt kommt.

Ich finde den Parkplatz an der Kanalstrasse auch nicht optimal, die Fläche könnte sicher besser genutzt werden. Aber irgendwo müssen die Anwohner und die Touristen ihre Fahrzeuge ja lassen.

Sebastian Berger schrieb am 17.04.2019 um 12.59 Uhr:
Nicht zu Ende gedacht. Da sollen dann ja auch Menschen hin. Und wie wohl? Beamen? Halbgares Konzept. Von der Finanzierung ganz zu schweigen, aber das steht ja schon im Text. Dann verkauft doch die Entwürfe an Augsburg! Vielleicht noch eine Variante, die im Wasser mit Hilfe von Pontons gebaut werden.

Walter Koch schrieb am 17.04.2019 um 13.11 Uhr:
@SEbastian Rabe Wenn sie öffentlich für so etwas plädieren, dann müssen sie aufpassen daß die (...) ihnen nicht daß Auto abfackelt.

Oder um es mit den Worten eines Lübecker Gastronomen zu sagen: "Solange die sich auf der Walli aufhalten kommen sie wenigstens nicht in meinen Laden."

Sebastian Berger schrieb am 17.04.2019 um 13.35 Uhr:
@Prof. Achim Laleik
Bevor Sie ein bebautes Gelände für Ihr eigenes Interesse im Frage stellen, sorgen Sie erst einmal für eine Lösung der jetzigen Situation, vielleicht können Sie dann Ihre Pläne oder die Ihrer Studenten besser verkaufen. Es ist nicht besonders sozial, die eigenen Prioritäten anderer vorzuziehen.

Lübecker schrieb am 17.04.2019 um 13.47 Uhr:
Also mir ist es egal baut und verbaut euch doch die Innenstadt wie ihr wollt. Durch den Mangel an Parkplätzen, die auch noch Kostenpflichtig sind,
wird die Innenstadt immer unattraktiver für Geschäfte und Co.
Bald steht nicht nur die Königspassage leer.....
Dafür können dann dort mehr Museen und Souvenirläden gebaut werden dann muss man als Lübecker da auch gar nicht mehr rein. :D

Lutz Knörnschild schrieb am 17.04.2019 um 14.51 Uhr:
Jetzt, wo es dem "deutschen Michel" an sein liebstes Kind, dem eigenen Kraftfahrzeug geht, schlagen die Wellen hoch. Die Ursache für diese verheißungsvollen Spekulationen und Wege sind in vielen Bundestags.-Landtags.-und Kommunalwahlen begründet.Auch sehe ich hier das Europäische Parlament, welches Fahrzeuge für den privaten Gebrauch, nur eher einer finanziell gehobenen Klientel zugesteht...Wohnungen sind ja z.Zt.mehr als gefragt...Leider geht die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander, sodass sich nicht gerade jeder eine Wohnung mit Blick auf den Kanal auch leisten kann.

Manfred Vandersee schrieb am 17.04.2019 um 15.57 Uhr:
Leider gibt es in Lübeck noch Menschen, die von außerhalb kommen und das auch, wenn nicht schönster Sonnenschein ist und man sich tagsüber auf den schönsten Grünflächen entspannen darf. JA, es gibt sie noch, die Menschen die leider ARBEITEN müssen und nicht in der Nähe wohnen. Diese Menschen sind mitunter auf ein Auto angewiesen, damit die Träume der autofeindlich Gesinnten dann auch durch Steuergelder finanziert werden.

Cat schrieb am 17.04.2019 um 18.54 Uhr:
ich teile die Idee von Michael Hoffmann (17.04.2019 um 08.21 Uhr) mit dem Aufgeständern. Bedingt würde es auch noch ein wenig nach unten gehen und Tiefgarage werden können.
Nimmt man beides zusammen, dann wird es nicht zu hoch und der Blick ist trotzdem noch schön über die Altstadt.

Wenns denn von den Studis nen Vorschlag sein sollte, dann bitte zusammen setzen von 1[km] Landschafts[T]raum und Lübeck bewegt (sich)!
Das ganze dann ein wenig höher angelegt, dann könnten die Parkplätze als halbe tiefgarage unten drunter kommen.

:-)) überlegt es euch


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