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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 26. Mai 2019






Die Friedensbewegung ist wieder da

Über 200 Teilnehmer hat das Friedensforum am Samstag beim Ostermarsch gezählt, die Polizei kam auf 150 Demonstranten. Verglichen mit den 1980er Jahren sind das wenige, aber die Veranstalter freuen sich über den stärker werdenden Zulauf. Das Thema Rüstung werde wieder öffentlich diskutiert.



Lüder Möller vom Friedensforum Lübeck nennt viele Gründe für einen Protest: "Nachdem US-Präsident Trump den Vertrag über ein Verbot landgestützter Mittelstreckenraketen gekündigt hat, droht ein weiteres atomares Wettrüsten. Die Bundesregierung steht zur NATO-Vereinbarung von zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Rüstung. Der Militärhaushalt steigt 2019 schon auf 43,2 Milliarden Euro, bis 2024 sind 60 Milliarden Euro für Aufrüstung geplant. Bundeswehreinsätze im Ausland werden ausgeweitet." Bei einer Erhöhung der Grundrente um fünf Milliarden Euro werde aber gesagt, das sei nicht finanzierbar.


Unter den Demonstranten war auch ein Weihnachtsmann mit IG Metall-Fahne. Werner O. Kramer hatte das auffällige Kostüm gewählt. Das erfreute vor allem die Kinder. Immer wieder musste er am Rande der Demo mit Kindern Fotos machen. Dabei war das Thema für ihn überhaupt nicht witzig. Er hat kaum Hoffnung, dass die Regierung sich von den Ostermärschen beeindrucken lässt.



Die Demo zog vom Lindenplatz über die Wahm- und Königstraße zum Koberg und durch die Fußgängerzone zum Klingenberg. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

In Lübeck fand am Samstag zum vierten Mal nach dem Ende des Kalten Krieges ein Ostermarsch statt. Fotos: JW/VG

In Lübeck fand am Samstag zum vierten Mal nach dem Ende des Kalten Krieges ein Ostermarsch statt. Fotos: JW/VG


Text-Nummer: 129552   Autor: VG   vom 20.04.2019 12.50

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