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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 24. Juli 2019






Luther leuchtet seit zehn Jahren

Am Sonnabend, 27. April 2019 lädt die Mehrgenerationen-Arbeit "Luther Leuchtet" zu einem Jubiläumsfest in und um die Lutherkirche, Moislinger Allee 96, ein. Beginn ist um 11 Uhr mit einem gemeinsamen Brunch im Gemeindehaus.

Getreu dem Konzept vom Luther Leuchtet gibt es ein Mitbring-Buffett: Brötchen, Butter, Kaffee und Co sind vor Ort. Süßes und Herzhaftes für obendrauf und nebenbei bringen die Gäste mit. Um 12 Uhr beginnt die Mehrgenerationen-Andacht mit Gospelmusik und Danksagungen in der Lutherkirche. Ab 13 Uhr startet die Schatzsuche. Nebenbei wird gegrillt und es warten Kuchen und Getränke. Gegen 14.15 Uhr steigt die Preisverleihung mit Papiermöwen-Wettfliegen und Gospelmusik. Wer dem Geburtstagskind etwas mitbringen möchte, findet auf der Internetseite des Kirchengemeinde einen Wunschzettel. www.lutherkirche-luebeck.de/aktuell.

Gesa Hollaender koordiniert "Luther leuchtet" von Beginn an und freut sich auf das große Fest. Ines Langhorst hat ein Interview mit ihr geführt.

Andacht, Feiern, Schnitzeljagd: Warum feiert "Luther Leuchtet" ausgerechnet so das runde Jubiläum?

Gesa Hollaender: Nun, es ist ein 10. Geburtstag. Da gehört eine Schatzsuche einfach dazu. Bei uns gehen am 27. April allerdings nicht nur die "Kleinen" sondern alle Generationen gemeinsam auf Schnitzeljagd in und um die Lutherkirche. Das passt zum Mehrgenerationen-Projekt "Luther Leuchtet". Mit zehn Jahren hat man als ein solches Projekt schon ordentlich etwas geschafft – das wollen wir feiern. Und wir machen das zusammen: Das Fest lebt, wie "Luther Leuchtet" insgesamt, von den Vielen, die sich engagieren.

Erklären Sie doch kurz, was sich hinter "Luther Leuchtet" verbirgt.

Gesa Hollaender: Aus dem Projekt "Luther Leuchtet" ist ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit der Kirchengemeinde Luther-Melanchthon geworden. Vor zehn Jahren wurde "Luther Leuchtet" initiiert, um Menschen jeden Alters aus dem Stadtteil St. Lorenz-Süd, jenseits der klassischen Gemeindearbeit, mit der Lutherkirche in Berührung zu bringen. Wir wollten eine offene Kirche schaffen, in der spirituelle und gemeinschaftliche Begegnung gleichermaßen möglich ist.

Sie leiten "Luther Leuchtet" von Beginn an. Wie war das am Anfang?

Gesa Hollaender: Total spannend. Als ich ankam, war alles im Umbruch: Zwei Gemeinden hatten zur Luther-Melanchthon-Gemeinde fusioniert. Das Pastoren-Team hatte sich neu zusammen gefunden, der Kirchengemeinderat war neu gewählt. Alle hatten Lust, gemeinsam etwas zu bewegen, neue Ideen umzusetzen und bestehende Gruppen zu stärken.

Außerdem kam der Umbau der Lutherkirche. Die Aktualisierung der Ausstellung über die Lübecker Märtyrer führte zur Einrichtung einer Gedenkstätte. Insgesamt ist viel passiert in den vergangenen zehn Jahren, seitdem das Projekt begann.

Sie sind von Beruf Ethnologin und für Luther leuchtet von Hamburg nach Lübeck gekommen. Warum?

Gesa Hollaender: Stimmt. Ich bin zwar kirchlich großgeworden, aber habe einen ganz anderen beruflichen Hintergrund. Dieser Blick von außen war ausdrücklich gewünscht, weil sich die Gemeindearbeit in den ganzen Stadtteil öffnen sollte. Ich frage bis heute viel nach. Und wir nehmen uns im Team immer wieder Zeit, zu diskutieren und aus Fehlern zu lernen. Die Kraft hinter dem Projekt, ist die Lust zu haben, etwas zusammen für die Gesellschaft zu machen. Das war von Anfang an spürbar und ist bis heute der Grund, warum ich für "Luther Leuchtet" brenne.

Was genau machen Sie bei "Luther leuchtet"?

Gesa Hollaender: Wir wollen ein Ort sein, an dem man sich zu Hause fühlen kann. Das macht für jeden etwas anders aus, deshalb haben sich im Laufe der Zeit viele verschiedene Gruppen und Projekte entwickelt. Von Beginn an gibt es den Luthertisch und den Chor "Lighthouse Singers". Die lebendige Adventszeit, die Mehrgenerationenfreizeit oder das Urban Gardening-Projekt bringen Menschen unterschiedlichen Alters immer wieder zusammen. Die Begleitung der Ehrenamtlichen und der FSJ-Kraft gehören dabei zu meinen zentralen Aufgaben. Verlässliche Koordination ist mir wichtig. Sie macht unsere Arbeit transparent und einladend.

Zehn Jahre Luther leuchtet: Worauf können sich die Menschen in diesem Jahr noch freuen?

Gesa Hollaender: Wir hatten bereits den Jubiläums-Luthertisch, gekocht von einem Sternekoch. Das war klasse. Und es kommt noch einiges, denn Ziel von Luther Leuchtet ist ja, dass die Menschen sich hier begegnen können. Am 27. April findet die große Jubiläumsfeier statt, zu der alle eingeladen sind. Am 22. Juni 2019 gibt es ein großes Sommerkonzert der Lighthouse Singers zusammen mit Spirit of Joy. Das Gartenprojekt wird den Leuchtturmbau auf der Wiese neben der Kirche vor zehn Jahren noch einmal in den Blick nehmen. Das sind nur ein paar Beispiele. Wer mehr wissen will, schaut einfach auf www.lutherkirche-luebeck.de vorbei oder folgt dem Projekt Luther leuchtet – Mehrgenerationenkirche für Lübeck auf facebook.

Aus dem Projekt "Luther Leuchtet" ist ein Schwerpunkt der Gemeindearbeit geworden. Wo soll es in Zukunft hingehen?

Gesa Hollaender: Ich wünsche mir, dass weiterhin so viele Menschen sich begegnen wollen, ihre Gaben und Talente einbringen wollen und füreinander etwas tun möchten. Immer mit dem Blick in die Zukunft, auf den Erhalt der Schöpfung, auch für die kommenden Generationen. Die Kirche soll ein Ort bleiben, an dem sich die Menschen wohl und zu Hause fühlen können.

Gesa Holländer leitet das Projekt Luther leuchtet. Foto: Luther leuchtet

Gesa Holländer leitet das Projekt Luther leuchtet. Foto: Luther leuchtet


Text-Nummer: 129553   Autor: Kirchenkreis LL/red.   vom 20.04.2019 15.20

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