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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 24. Juli 2019






Lübeck bekommt zwei Perspektiv-Schulen

20 Schulen in Schleswig-Holstein bekommen ab dem Schuljahr 2019/2020 einen besonderen Bildungsbonus. Das hat Bildungsministerin Karin Prien am Dienstag mitgeteilt. Aus Lübeck sind Heinrich-Mann-Schule und die Julius-Leber-Schule dabei.

Jede Schule erhält einen Sockelbetrag von 25.000 Euro und ein schülerbezogenes Budget. Zudem stehen Mittel für die Vernetzung im Stadtteil, ein Startpaket und ein Back Office im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Verfügung. Damit entfallen auf die PerspektivSchulen, die ab 2019 unterstützt werden, insgesamt 25,5 Millionen Euro (22,5 Millionen schülerbezogen und drei Millionen Sockelbeitrag).

Für das gesamte Programm stellt die Landesregierung im Haushaltsjahr 2019 erstmals 3,3 Millionen Euro bereit, 2020 werden acht Millionen Euro zur Verfügung stehen, 2021 dann neun Millionen Euro und ab dem Jahr 2022 bis zum Jahr 2024 sollen pro Jahr zehn Millionen Euro bereitgestellt werden.

Ministerin Prien: "Generell können die Perspektiv-Schulen die Mittel für neue Projekte, Kooperationen und Personal sowie für bereits laufende Aktivitäten der Schulen verwenden. Wir lassen den Schulen dabei eine möglichst breite Wahlmöglichkeit, um ihren Anforderungen gerecht werden zu können." Ziel sei es, bereits vorhandene Projekte und Unterstützungsleistungen zu verstärken, aber auch Neues zu ermöglichen. Dabei spielen auch die Eltern eine große Rolle.

Von der Schulaufsicht wird die Perspektiv-Schule beispielsweise gefördert durch besondere Beratungsangebote und durch Hilfe bei der Vernetzung und durch Fortbildungsangebote. Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) bietet Unterstützung im Rahmen von Programmen wie "Niemanden zurücklassen" und Schulfeedback sowie didaktisches Training oder Coachings.

Ein Partner im Projekt der Perspektiv-Schulen ist die Wübben-Stiftung. Sie werde, so die Ministerin, die Schulleitungen mit speziellen Programmen unterstützen. Geplant sei, die Schulleiterinnen und Schulleiter mit speziellen Fortbildungen und im Projektmanage-ment zu begleiten und in einem Netzwerk miteinander zu verbinden.

Bildungsministerin Karin Prien: "Schulen mit besonderen Herausforderungen verlangen und verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit und eine besondere Unterstützung. Die geben wir als ersten Flächenland überhaupt mit dem Programm der PerspektivSchu-len. Selbstverständlich werden wir diesen Prozess wissenschaftlich begleiten."

Die Heinrich-Mann-Schule und die Julius-Leber-Schule bekommen einen besonderen Förderetat.

Die Heinrich-Mann-Schule und die Julius-Leber-Schule bekommen einen besonderen Förderetat.


Text-Nummer: 129607   Autor: BiMi/red.   vom 23.04.2019 15.32

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