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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 23. Mai 2019






In Lübecks Ämtern klappern noch die Schreibmaschinen

Es klingt wie eine später Aprilscherz, aber es ist ernst: In Lübecks Amtsstuben klappern noch mechanische Schreibmaschinen. Und das in mehreren Bereichen, wie Bürgermeister Jan Lindenau berichtet. Das soll sich zügig ändern.

Ältere Menschen werden Schreibmaschinen noch kennen. Durch Drücken auf die Tastatur wurde ein Buchstabe auf das Papier gebracht. Wenn man einen Fehler gemacht hatte, wurde der mit weißer Farbe abgedeckt. Höhepunkt der Technik war das Kohlepapier, dass für Farbabdrücke gleich auf mehreren Papierbögen sorgte. In den Büros wurde diese Technik in den 1980er Jahren durch Computer abgelöst. Bei der Lübecker Stadtverwaltung gibt es sie noch, wie der Bürgermeister auch auf erneute Nachfrage bestätigt.

Als Bürgermeister Jan Lindenau sein Amt vor einem Jahr antrat, rechnete er mit Problemen. So sorgte er für Klarheit bei den Mitarbeitern der städtischen Senioreneinrichtungen: "Es gibt kein Abwicklungskonzept, sondern ein Zukunftskonzept!" Die Bedingungen, unter denen seine Mitarbeiter arbeiten, überrascht ihn immer wieder. So entdeckte er mechanische Schreibmaschinen, die für Formulare mit Durchschlägen benutzt werden. "Die Formulare gibt es noch nicht in elektronischer Form!" Es gibt auch alte Rechenmaschinen, weil in die Eingabemaske von Programmen nur Endsummen eingetragen werden können.

Aber nicht nur bei den Geräten besteht Handlungsbedarf. So dufte der Bürgermeister jetzt eine Toilette im Verwaltungsgebäude an der Fischstraße besichtigen. "Ich kenne stinkende Schulklos, aber das habe ich noch nicht erlebt", berichtet er. Die Damentoilette befindet sich neben einem stinkenden Schacht, das Abflussrohr führt durch den halben Raum. "Da kann man zugucken, wie das in der Wand verschwindet." Und wenn eine Frau die Toilette benutzt, muss sie gleichzeitig die Tür zuhalten. Die Damentoilette ist auch der Durchgang zur Herrentoilette.

Ein weiteres Beispiel: Wenn die Mitarbeiter eines Bereichs die Teeküche nutzen wollen, müssen sie von zu Hause regelmäßig Essig mitbringen. Der Wasserhahn ist so verkalkt, dass kaum noch Wasser durchkommt.

Bürgermeister Jan Lindenau verspricht schnelle Abhilfe. Viele Mitarbeiter würden gerne mehr leisten, die Umstände hindern sie aber daran.

Die Ausstattung und der Zustand der Lübecker Ämter ist schlechter als erwartet.

Die Ausstattung und der Zustand der Lübecker Ämter ist schlechter als erwartet.


Text-Nummer: 129756   Autor: VG   vom 29.04.2019 20.45

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