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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 20. Juli 2019






Schmetterlinge als Hochstapler und Trunkenbolde

Im Museum für Natur und Umwelt wird am Dienstagabend eine Foto-Ausstellung eröffnet: "Hochstapler, Trunkenbolde, Schnüffler - verrückte Schmetterlinge". Ingo Arndt fotografiert die Insekten seit zehn Jahren und kann spannende Geschichten erzählen. Zu sehen sind die Bilder bis zum 3. November.



Museumsleiterin Dr. Susanne Füting: "Ich freue mich sehr darüber, dass es jetzt gelungen ist, die Ausstellung über Schmetterlinge nach Lübeck zu holen und noch dazu als erstem Ort. Das Insektensterben ist alarmierend. Arndt zeigt, wie einzigartig und vielfältig Schmetterlinge sind und wirbt mit seinen tollen Bildern für ihren Schutz."

Die Schmetterlinge bilden mit knapp 160.000 beschriebenen Arten, nach den Käfern, die artenreichste Insektenordnung. Sie gehören mit ihrer zerbrechlichen Schönheit zu den großen Sympathieträgern im Tierreich. Da ist zum Beispiel der Hornissen-Glasflügler oder auch Bienen-Glasflügler genannt. Der gibt als "Hochstapler" vor, Hornisse zu sein. Mit gelb-schwarzem Warnmuster und perfekt nachgeahmtem Aussehen profitiert er von der Schreckwirkung. Stechen kann der harmlose Schmetterling nicht.

Der südamerikanische Bananenfalter (Caligo memnon) liebt dagegen überreife und vergorene Bananen. Nach einem solchen "Bananen-Shake" ist der "Trunkenbold" vom Alkohol benebelt, torkelt und ist nicht mehr flugtüchtig. Außerdem zeigt die Ausstellung "Schnüffler", "Dauerläufer", "Taucher" und "Höhenrekordler" unter den Schmetterlingen und viele mehr.



Die Besucher der Ausstellung erfahren die Tricks und Kniffe wie Schmetterlinge Feinde überlisten und wie sie frostfrei den Winter überstehen. Insgesamt umfasst die Ausstellung 43 großformatige Fotografien. Um sie aufzunehmen, verbrachte Ingo Arndt zusammen mit seiner Frau Silke Arndt Monate in den unterschiedlichsten Ländern und auf mehreren Kontinenten. Viele Bilder der Ausstellung entstanden aber auch direkt vor der eigenen Haustür. Hinter jedem Foto steckt eine spannende Geschichte. Und viel Arbeit: Von 1000 Aufnahmen hat oft nur ein Bild die gewünschte Qualität.

Geplant ist auch, Schmetterlingspuppen im Museum einzuquartieren. Die Besucher können dann die Entwicklung des Insektes direkt verfolgen. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.

Ingo Arndt zeigt den Besuchern mit seinen Bildern die Welt der Schmetterlinge. Fotos: JW

Ingo Arndt zeigt den Besuchern mit seinen Bildern die Welt der Schmetterlinge. Fotos: JW


Text-Nummer: 129792   Autor: Museen/JW   vom 30.04.2019 15.53

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