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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 22. September 2019






Lübeck:

Musikhochschule organisiert wieder ein Brahms-Festival

Mit mehreren Paukenschlägen ist am Sonnabend das 28. Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck eröffnet worden. Um 18 und 19.30 Uhr wurde zu Konzerten in den Großen Saal der Hochschule eingeladen. Ab 22 Uhr gab es ein Kontrastprogramm im Schuppen C der Nördlichen Wallhalbinsel. Das Brahms-Festival dauert bis zum 12. Mai. 30 Konzerte werden angeboten. Einige Hundert Musiker sind beteiligt.

"Präludium" - So hieß der erste Konzertteil. Auf der Bühne stand in voller Breite das Instrumentarium für die angekündigte erste Uraufführung der Festtage, einer Komposition des in Lübeck lehrenden Professors Dieter Mack. Zunächst aber unterhielten sich, in schwarzen Ledersesseln sitzend, zwei der Programm-Macher, Hochschulpräsident Rico Gubler und Professor Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts und seit Jahrzehnten Projektleiter des Brahms-Festivals.

Ausgiebig wurde in diesem Gespräch das Motto des diesjährigen Festes erörtert, nämlich "Abgründe – Lichtblicke". Abgründe gibt es in der Kunst, im Leben der Künstler wie in jedem Leben. Es gebe aber immer wieder auch Lichtblicke, die Mut machen und Hoffnung wecken können. In einem dritten Sessel nahm dann Prof. Dieter Mack Platz, der ein wenig über die zur Uraufführung anstehende Komposition "Klingende Fäden" verriet.

Beim Brahms-Festival 2019 wird nicht nur zu Abendkonzerten eingeladen. Neu ist zum Beispiel die Reihe "Brahms am Morgen", an mehreren Tagen jeweils um 8.30 Uhr in St. Jakobi. Fortgesetzt wird die Reihe der Mittagskonzerte um 12.30 Uhr auf der Behnhaus-Diele. Streichquartette von Franz Schubert stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt. Kontraste sind abends um 19.30 Uhr im Saal der Hochschule auszuloten. Und mit weiteren Programmen geht das Musikfest an weitere Orte in der Stadt.

Dieter Macks "Klingende Fäden" fesselten die Aufmerksamkeit, weil der Komponist verraten hatte, dass sich zwei Melodien in dem Werk befänden, die am Anfang aber nur in Fetzen zu hören seien, sich später immer deutlicher finden würden. Mit großer Konzentration setzten Professoren und Dozenten der Musikhochschule unter Leitung von Frank Maximilian Hube das Werk um.

Der zweite Teil des Eröffnungsabends begann mit Olivier Messiaen, einem Satz aus dem "Buch für die Orgel" aus dem Jahre 1951. Es war eine schöne Gelegenheiten, die Marcussen-Orgel im Konzertsaal der Hochschule zu hören. Franz Danksagmüller war der Interpret. Danach wurden die Klänge vertrauter.

Zwei Kompositionen von Johannes Brahms erklangen. Das war zunächst die Violinsonate Nr. 1 op. 78, hierbei in einer Fassung für Bratsche und Klavier. Das ergab die Gelegenheit, die kürzlich in den Ruhestand verabschiedete Professorin Barbara Westphal noch einmal zu hören. Ihr Partner am Klavier war Prof. Konrad Elser. Das klangschöne Klavierquartett Nr. 3 op.60 vereinte dann noch einmal Hochschulprofessoren auf dem Podium.

Ganz Mutige beziehungsweise ein anderes Publikum traf sich ab 22 Uhr im Schuppen C. "Avantgarde trifft Metal/Rock" stand als erklärendes Motto über einem musikalisch-literarisch-politischem Konzert mit Kompositionen von Tonsetzern des 20. Jahrhundert. Um Mitternacht im Dunkeln zu Fuß von der Wallhalbinsel zurückzugehen, ist allerdings kein reines Vergnügen. Natürlich kamen die meisten Teilnehmer mit dem Wagen.

Das Brahms-Festival wird am heutigen Sonntag fortgesetzt, unter anderem ab 18 Uhr in der Rotunde der MuK mit Auszügen aus Udo Zimmermanns Kammeroper "Weiße Rose" von 1986. Um 19 Uhr beginnt im Konzertsaal der MuK die Uraufführung von Dieter Macks "Ical", einem großen Werk für Chor und Orchester. Nach der Pause erklingen Werke von Claude Debussy und Maurice Ravel. Das genaue Programm der kommenden Tage ist im Internet zu finden.

Am Samstagabend wurde das 28. Brahms-Festival eröffnet. Foto: TD

Am Samstagabend wurde das 28. Brahms-Festival eröffnet. Foto: TD


Text-Nummer: 129856   Autor: TD   vom 05.05.2019 09.23

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