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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






Wallhalbinsel: Scheitert das Groß-Projekt?

Die Nördliche Wallhalbinsel soll neu gestaltet werden. Seit Januar 2016 arbeitet die "Projektgruppe Initiative Hafenschuppen" an der Umsetzung. Jetzt könnte es scheitern. Die Stadtverwaltung äußert Bedenken und fordert von der Politik eine "Neubewertung". Es droht unter anderem eine Verlegung der "Lisa von Lübeck" nach Rostock.

Die Planungen für die Nördliche Wallhalbinsel haben eine kuriose Geschichte: Vor über zwölf Jahren hat die Bürgerschaft einer Neugestaltung zugestimmt. Ein isländischer Investor wollte für 160 Millionen Euro eine "Hafen-City" bauen. Es gab einen städtebaulichen Wettbewerb, dann kam die Bankenkrise und der Investor verschwand. Die nächste Idee: Die Stadt verkauft die Grundstücke einzeln. Die ersten Pläne waren fertig, als die Bürgerschaft nach zwei Jahren das Projekt stoppte.

Die "Bürgerinitiative rettet Lübeck" forderte den Erhalt der Hafenschuppen. Sie versammelte zahlreiche Experten und konnte mit der neuen "Projektgruppe Initiative Hafenschuppen" ein eigenes Konzept vorlegen. Im Januar 2016 entschied sich die Bürgerschaft für dieses Projekt.

Jetzt kritisiert die Verwaltung eine Abweichung vom ursprünglichen Konzept. So sei das geplante Parkhaus einem Bürogebäude gewichen. Noch gewichtiger sei aber, dass die Gesellschaft Weltkulturgut sich nicht mehr auf Nördlichen Wallhalbinsel halten könne. Der Verein droht mit Auflösung. Die "Lisa von Lübeck" würde dann nach Rostock gehen.

Der Verein und auch andere Anlieger würden ihre Räume lieber bei der Stadt pachten. Das ist zwar grundsätzlich möglich, dann müsste sich aber die Stadt an den Erschließungskosten des Areals beteiligen. Die wurden im Jahr 2015 mit sechs Millionen Euro angegeben. Die Stadt schätzt, dass sie tatsächlich inzwischen wesentlich höher liegen. Die Verwaltung spricht von einem Millionen-Risiko.

Die Verwaltung warnt vor einem Millionen-Risiko bei der geplanten Entwicklung der Nördlichen Wallhalbinsel. Foto: Karl Erhard Vögele

Die Verwaltung warnt vor einem Millionen-Risiko bei der geplanten Entwicklung der Nördlichen Wallhalbinsel. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 129986   Autor: VG   vom 08.05.2019 19.52

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