Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






ADFC nimmt Stellung: Travemünde – radlos?

Auch diese Woche wurde in Lübeck wieder viel über das Thema Radfahrer und die damit verbundenen Kontroversen diskutiert. Der Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) e.V. hat jetzt zur laufenden Diskussion über den Verkehr in Travemünde Stellung genommen.

Der ADFC, Kreisverband Lübeck, im Wortlaut:

(") Am 7. Mai berichteten die Lübecker Nachrichten über Verkehrskontrollen in Travemünde, bei denen die Polizei vor allem ordnungswidriges Verhalten von – großenteils auswärtigen – Radfahrern ins Visier nahm und mit Bußgeldern belegte. Nur zwei Tage später folgt ein Bericht über die Kontroversen zur zukünftigen Gestaltung und Widmung der Vorderreihe. Betrachtet man die Liste der geplanten Änderungen, so ergeben sich spürbare Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr in Form eines 30-Minuten-Takts der Züge mit häufigerer direkter Weiterfahrt nach Hamburg. Der individuelle Kfz-Verkehr soll durch eine zweite Zufahrt von der B 75 ins Zentrum von Travemünde attraktiver werden. Die Situation für Fußgänger soll sich durch die Umwidmung der Vorderreihe als Fußgängerzone verbessern. Und der Radverkehr? Wieder einmal Fehlanzeige. Der ADFC Lübeck möchte dazu beitragen, diese Lücke zu füllen. Schließlich leben in Travemünde und im unmittelbaren Umfeld mehr als 12.000 Bürgerinnen und Bürger, welche die Vorteile des Radfahrens großenteils gern genießen würden, wenn die Bedingungen das erlaubten.

Das gleiche gilt auch für einen großen Teil der Touristen. Schließlich sollte nicht vergessen werden, dass durch die Vorderreihe bis jetzt der Ostseeradweg führt, dessen Nutzer auch für die Geschäfte und Gastronomen in der Vorderreihe nicht uninteressant sind. Die Vorderreihe wird bereits jetzt faktisch als verkehrsberuhigter Bereich genutzt, zumindest in der Saison und an schönen Wochenenden. Nach Kenntnis des ADFC ist sie trotzdem kein Unfallschwerpunkt; die Ärgernisse bestehen offenbar eher darin, dass Radfahrer und Kfz-Fahrer sich durch die Fußgänger ausgebremst fühlen. Deshalb erscheint es naheliegend, die Tatsachen zu akzeptieren und die Vorderreihe als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Damit bleibt die Nutzbarkeit für den fahrenden Verkehr bei Schrittgeschwindigkeit erhalten, und die Fußgänger können sich weiter in ähnlicher Weise bewegen wie bisher.

Weil dieses Modell bereits jetzt funktioniert, sieht der ADFC keine Notwendigkeit aufwändiger Umbauten. Eine saisonale Fußgängerzone erscheint hingegen wenig plausibel, weil gerade in der nachfrageintensiven Zeit nach den Argumenten des Ortsratsvorsitzenden und der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft die Versorgung der ansässigen Unternehmen nicht mehr sichergestellt wäre. Der Ostseeküstenradweg könnte von der Priwallfähre zur Kaiserallee durchaus auch über die Kurgartenstraße ausgeschildert werden. Die weitere Führung bis zur Kaiserallee beschreiben die Lübecker Nachrichten völlig zu Recht als wenig logisch und ausgesprochen unübersichtlich, auch wenn sie die Einnahmen durch Bußgelder steigert. Deshalb benötigt der Radverkehr zwischen dem nördlichen Ende der Kurgartenstraße und der Kaiseralle bzw. dem Strandbahnhof eine Verbindung, welche sicher, angstfrei, und komfortabel befahrbar ist. Der ADFC ist gern bereit, an der Konzeption einer solchen Route mitzuwirken. Das gleiche gilt auch zukünftig für das bereits bestehende Angebot, zu besseren Verbindungen zwischen den Bereichen Nordmeerstraße / Nordlandring / Steenkamp und dem Zentrum von Travemünde einen Beitrag zu leisten. (")

Der ADFC möchte dazu beitragen, dass mehr Bürger die Vorteile des Radfahrens genießen können.

Der ADFC möchte dazu beitragen, dass mehr Bürger die Vorteile des Radfahrens genießen können.


Text-Nummer: 130016   Autor: ADFC   vom 10.05.2019 09.55

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.