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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 23. Juli 2019






Lübecks Frauenbüro feierte 30. Geburtstag

Mehr als 200 Gäste feierten am Freitag das Lübecker Frauenbüro – das vor 30 Jahren nach Beschluss der Lübecker Bürgerschaft seine Arbeit aufnahm. Gegen 16 Uhr strömte es nur so in den Schuppen 6: zahlreiche Gäste, Kommunal- und Landespolitiker ebenso wie vielfältige und unterschiedliche Kooperationspartner folgten der Einladung des Frauenbüros zu "Frauenbüro 4.0".

Gleichstellungsbeauftragte Elke Sasse, die bereits seit 20 Jahren in dieser Funktion engagiert ist, betonte: "Wir wollen deutlich machen: Wir sind nicht nur auf dem Weg ins vierte Jahrzehnt – sondern sind und bleiben in Bewegung – auf dem Weg ins digitale Zeitalter."

Als einige der zu diesem Thema zu bearbeitenden Facetten nannte sie digitale Gewalt, aber auch mobiles Arbeiten als Vereinbarkeitsmodell einerseits aber auch als Gefahr der "Rund-um-die/Uhr-Verfügbarkeit" für die Firma. Augenzwinkernd verwies Sasse auf den Hampelmann, der dem Frauenbüro zum Start vor 30 Jahren von der damaligen Frauenministerin Gisela Böhrk überreicht wurde mit dem Hinweis, dass dies ist auf absehbare Zeit der einzige Mann sei, der sich sofort bewege. "Bewegung und Dynamik hat das Frauenbüro immer wieder erzeugt – und dies werden wir auch weiterhin tun", versprach sie.

Die als Festrednerin geladene Anne Wizorek aus Berlin, Initiatorin der #aufschrei-Debatte 2013, die bundesweit große Beachtung fand, berichtete über Feminismus im Netz – und ob und wie dies für die Frauenbewegung genutzt werden könne.

Für Bürgermeister Jan Lindenau gehört das Frauenbüro zu Lübeck einfach dazu: "30 Jahre Frauenbüro sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich bin damit aufgewachsen." Und er gesteht: "Ich war lange kein Freund von Quoten. Inzwischen bin ich aber überzeugt, dass man einige Dinge mit Quoten regeln muss, nicht nur in den Parteien, auch in den Aufsichtsräten." Optimistisch hofft er, dass die Ziele des Frauenbüros nicht erst in 30 Jahren erreicht seien – und schlägt eine Feier in 15 Jahren vor – wenn alle Ziele erreicht seien.

Der launige Beitrag "Eigentlich bin ich auch ganz frauenbewegt" von der Lübecker Wortwerkerin HannaH Rau "für alle unterm Gender-Stern" brachte immer wieder Schmunzeln in die Gesichter der Gäste, die danach gemeinsam feierten.

Elke Sasse konnte über 200 Gäste begrüßen. Foto: Frauenbüro

Elke Sasse konnte über 200 Gäste begrüßen. Foto: Frauenbüro


Text-Nummer: 130052   Autor: Frauenbüro/red.   vom 12.05.2019 10.55

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