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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonnabend,
der 20. Juli 2019






Heiligen-Geist- Hospital fehlen die Fluchtwege

Im Jahr 1268 wurde das Heiligen-Geist- Hospital in Lübeck eröffnet. Es ist eine der ältesten Sozialeinrichtungen der Welt. Noch immer leben dort 80 ältere Menschen. Jetzt muss Lübeck schnell erhebliche Mittel aufbringen: Das alte Gebäude entspricht nicht den aktuellen Bestimmungen des Brandschutzes. Eine sofortige Räumung konnte nur im letzten Moment verhindert werden.

Ein Teil des Gebäudes ist seit 1970 nur noch Museum, die Kabäuschen, in denen früher Menschen wohnten, sind immer noch ein beliebtes Fotomotiv. In den Gebäudeteilen zur Großen Gröpelgrube befindet sich aber immer noch ein städtischen Altenheim mit 80 Bewohnern.

Am 18. April schaute sich die Feuerwehr das Altenheim genauer an. "Das Protokoll beinhaltet eine umfangreiche Mängelliste, die Sofortmaßnahmen im Bereich der Bauunterhaltung und der Bewirtschaftung der Grundstücke erfordern", berichtet der städtische Bereich Liegenschaften.

Eine Schließung konnte nur durch Notmaßnahmen verhindert werden. So stehen jetzt Nothauben für Bewohner und Mitarbeiter bereit, um sich auch im giftigen Rauch ins Freie retten zu können. Außerdem gibt es jetzt in allen Räumen Rauchwarnmelder.

Das reicht aber bei weitem nicht aus. So fehlt in den meisten Gebäudeteilen ein zweiter Fluchtweg. Deshalb wird jetzt erst einmal ein Gerüst am Gebäude aufgebaut, dass im Notfall genutzt werden kann.

Jetzt kommen hohe Kosten auf die Stadt zu: Ein Feuerwehrfahrstuhl wird 180.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer plus Einbau kosten. Das ist aber längst nicht alles. Daneben werden weitere 550.000 Euro für Sofortmaßnahmen benötigt. Alle weiteren Umbaumaßnahmen werden sind noch nicht veranschlagt und werden erst für den städtischen Haushalt im kommenden Jahr angemeldet. Der Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft hat den Maßnahmen für dieses Jahr bei einer Enthaltung zugestimmt.

Beim Bau vor über 750 Jahren haben die Planer noch nicht an einen zweiten Fluchtweg für die Bewohner gedacht. Foto: JW

Beim Bau vor über 750 Jahren haben die Planer noch nicht an einen zweiten Fluchtweg für die Bewohner gedacht. Foto: JW


Text-Nummer: 130101   Autor: VG   vom 13.05.2019 19.00

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