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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 21. Mai 2019






Grüne: Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs mit Augenmaß

Die Planungen zur Bebauung des ehemaligen Güterbahnhofs laufen seit über zwei Jahren. In der Zwischenzeit ist es noch schwieriger geworden in Lübeck eine Wohnung zu finden; die Nachfrage nach Wohnraum ist stärker gewachsen als das Angebot. Vor allem im unteren und mittleren Preissegment ist der Wohnungsmarkt leergefegt. Gleichzeitig herrscht speziell in St. Lorenz ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen.

Die Grüne Bürgerschaftsfraktion hat sich nun zu der geplanten Bebauung positioniert und einen entsprechenden Antrag im Bauausschuss eingebracht, der zu großen Teilen angenommen wurde. Er zielt auf einen Kompromiss zwischen dem Mangel an Wohnraum und dem Mangel an Grünflächen ab, das heißt eine "Bebauung mit Augenmaß".

Dazu Arne-Matz Ramcke, baupolitischer Sprecher der Grünen Fraktion:
(")Die Fläche des ehemaligen Güterbahnhofs in St. Lorenz Süd ist aus städtebaulicher Sicht vor allem wegen ihrer zentralen Lage sehr interessant. Derzeit liegen weite Teile dieser Fläche brach. Wir möchten, dass sowohl der Mangel an Grün- und Erholungsflächen als auch der Mangel an Wohnraum bei dabei berücksichtigt werden. Eine Priorität für uns ist die Einhaltung der 30 Prozent-Quote für Sozialwohnungen. Ein Großteil des Bestands von Sozialwohnungen fällt in den kommenden Jahren aus der Bindungsfrist. Deshalb ist es wichtig, bei jedem Bauvorhaben sicherzustellen, dass zumindest diese Quote Anwendung findet. Das war in diesem Fall nicht gegeben.

Außerdem ist für das dicht bebaute Quartier rund um den Güterbahnhof schon heute der hohe Parkdruck ein Problem. Deshalb ist es uns wichtig, dass der Vorhabenträger Parkraum schafft, was nur durch eine Tiefgarage sinnvoll umsetzbar ist. Das mag sich negativ auf die Rendite auswirken, aber ohne geht es nicht. Dabei haben wir auch die Berücksichtigung von E-Ladestationen und ausreichend Platz für Fahrräder und Kinderwägen mitbeschlossen. Auch freuen wir uns, wenn in den alten Lagerhäusern alternative Konzepte Raum und Platz zu preisgünstigen Konditionen finden.(")

Silke Mählenhoff, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion ergänzte:
(") Grünflächen machen ein Quartier erst lebenswert. Sie bieten Mensch und Natur Rückzugsflächen und wirken Pressemitteilung Pressemitteilung Pressemitteilung Pressemitteilung Lübeck, 14.05.2019 sich positiv auf das Stadtklima aus. Deshalb haben wir den Vorhabenträger mit unserem Antrag verpflichtet, Grünflächen im Quartier anzulegen und die Stadt, diese zu pflegen; und zwar sowohl im Bereich der neuen Bebauung westlich der Sankt-Lorenz-Brücke als auch östlich der Sankt-Lorenz-Brücke. Das Thema Lärmschutz ist vor dem Hintergrund der möglichen Feste-Fehmarn-Belt-Anbindung auch sehr wichtig für das neue Quartier. Wir werden dieses Thema im Verlauf der weiteren Planungen der Anbindung sowohl für dieses Quartier als auch die ganze Region weiter mit begleiten.(")

Der Antrag der Grünen Fraktion ist im Wortlaut unter der Vorlagennummer VO/2019/07475 im Ratsinformationssystem der Stadt Lübeck öffentlich einsehbar.

Arne-Matz Ramcke, baupolitischer Sprecher der Grünen Fraktion, möchte dass der Vorhabenträger Parkraum schafft.

Arne-Matz Ramcke, baupolitischer Sprecher der Grünen Fraktion, möchte dass der Vorhabenträger Parkraum schafft.


Text-Nummer: 130104   Autor: Grüne Lübeck/Red.   vom 14.05.2019 10.11

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Kommentare zu diesem Text:

Dirk Schulz schrieb am 14.05.2019 um 12.13 Uhr:
Die Entwicklung von Quartieren geht nur noch mit der Verpflichtung von Tiefgaragen, damit Autos endlich von der Oberfläche kommen und darüber mehr Wohnraum und/oder mehr Grünflächen und Nutzflächen...

Diese Gegend wird zudem noch deutlich zugeparkt, wenn erst mal der Beitritt zum HVV ab dem Hauptbahnhof kommt...

Burkhard Pansen schrieb am 14.05.2019 um 12.50 Uhr:
Und wieder die bekannte Leier: Lübeck braucht mehr geförderten, bzw. mietpreisgebundenen Geschosswohnungsbau! Städtische Gesellschaften und Genossenschaften sind gefordert. Auch vier-geschossige Bauweise, auch einzelne "Hochhäuser" am Rand, um die Grundstücke besser zu nutzen. Vorhandene Grünflächen müssten besser entwickelt werden.

Burkhard Pansen schrieb am 14.05.2019 um 13.57 Uhr:
Das Parkraumdefizit in dem Gebiet könnte man z.B. mit einem Parkhaus direkt neben der Bahnsteighalle des Hbf. "Beim Retteich" lösen. Insbesondere für Kurzzeitparker gibt es im Bahnhofsbereich kaum Haltemöglichkeiten. Sehr ärgerlich! Insgesamt sind die Übergangs- und Wechselmöglichkeiten, sowie die Fahrplananpassung zwischen Bus, (Auto) und Schienenverkehr in Lübeck mangelhaft entwickelt. Der ÖPNV-SPNV Nutzeranteil wird zukünftig steigen.

Walter Koch schrieb am 14.05.2019 um 15.40 Uhr:
Die Planungen laufen seit über 2 Jahren? Alles ist relativ. Über 2 Jahre stimmt. Allerdings dürften es jetzt schon weit über 10 Jahre sein. Fragen sie doch mal einen der Oldies im Bauzuschuß z. B. Herrn Pluschkell oder Herrn Howe warum auf dem Areal seit Jahren nichts in die Gänge kommt.

Geplant waren schon vor langer Zeit Grünflächen zur Bahn hin, die einen Rundweg zwischen Sankt-Lorenz-Brücke und Kamelbrücke ermöglichen mit entsprechendem Lärmschutz für die Wohnbebauung.

Mit dem Schlachthofareal steht es ja ähnlich. Immer die gleichen Lokalpolitiker die Argumente finden wer, warum und was nicht in IHREN Plan paßt.

Lindenplatz ehemaliges Lorenzen Gebäude - hätte schon längst mit kleinen Wohnungen oder Appartements bebaut sein können. Nur wollten das bestimmte Politiker partout verhindern, weil ihnen die Sichtachsen auf die Stadt (aus den vorbei fahrenden Fahrzeugen?) wichtiger sind.

Bebauung Wallhalbinsel - gleiches Thema.

Durchgewunken werden nur Projekte, die auch der politischen Mehrheit in den politischen Gremien paßt. Plus Gestaltungsbeirat und Denkmalschutz.


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