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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 22. Mai 2019






Lübecker Appell: Regionalflughäfen fordern Unterstützung

Mit einem „Lübecker Appell“ endete am Mittwoch, 15. Mai, die zweitägige Mitgliedertagung der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF) in Lübeck. Darin fordern die rund 140 Teilnehmer Politik und Wirtschaft auf, die Bedeutung des jeweiligen Airports für seine Region zu erkennen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Überleben von Regionalflughäfen ermöglichen.

"Regionale Flugplätze sind das Eintrittstor zur Mobilität und ein Teil der Daseinsvorsorge", betont IDRF-Vorsitzender Ralf Schmid, seit über einem Jahrzehnt Geschäftsführer des erfolgreichen Allgäu Airport im bayerischen Memmingen. Die Luftverkehrskonzepte der Länder müssten den Mobilitätsbedarf vor Ort widerspiegeln und sich nicht nur an den Zielvorgaben der Fluggesellschaften orientieren. "Gerade die mittelständische Wirtschaft in der Fläche benötigt schnelle Anschlüsse", betont IDRF-Geschäftsführer Thomas Mayer.

Deshalb, so der Mitautor des Appells und Lübecker Flughafen Geschäftsführer Prof. Dr.-Ing. Jürgen Friedel, sollten Rahmenbedingungen geschaffen werden, "die das Überleben der Regionalflughäfen ermöglichen." Sie fördern, ergab eine Studie zum Thema dezentraler Luftverkehr in Deutschland, die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen und stärken das Wachstum der regionalen Wirtschaft. Und sie können zur Entlastung der stark frequentierten Hauptflughäfen beitragen. Zudem vermindern sie lange Anfahrtswege und bieten Potential im Ausbau neuer Formen urbaner Mobilität.

An Politik und Wirtschaft appellieren die IDRF-Mitglieder auch, kleinen Fluggesellschaften zu helfen, die Lücke zu schließen, die durch den Rückzug großer Airlines aus der Fläche entstanden sei. "Zurzeit sind die Betriebs- und Vertriebsmodelle der großen Gesellschaften für den regionalen Einsatz nicht geeignet", betont IDRF-Geschäftsführer Thomas Mayer. Das Angebot müsste wieder stärker am Bedarf der Passagiere ausgerichtet werden. Obendrein komme es nun darauf an "modernes, leises und wirtschaftliches Fluggerät" zu entwickeln, das Regionalflughäfen entgegenkomme. Gerade im Bereich der Regionalflugzeuge mit 20 bis 80 Sitzen hinke die Entwicklung der letzten Jahre jedoch hinterher. Im Gegensatz zu Jets mit 100 bis 200 Sitzen habe es hier in den letzten 35 Jahren kaum Fortschritte gegeben. Gefördert werden soll, so der Appell aus Lübeck, auch der Bereich Innovation. Nachhaltige Flugkraftstoffe, neue Antriebskonzepte und die Möglichkeiten zum autonomen Fliegen sollten entwickelt und weiter ausgebaut werden.

Die Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze e.V. (IDRF e.V.) ist ein im Juli 2005 gegründeter Zusammenschluss von derzeit 74 regionalen Verkehrsflughäfen und Verkehrslandeplätzen und insgesamt 130 Mitgliedern. Als Interessengemeinschaft der Dezentralen Luftfahrt setzt sich die IDRF für die optimale Nutzung der vorhandenen Anlagen und Kapazitäten sowie den bedarfsgerechten Erhalt und Ausbau einer flächendeckenden Luftverkehrsinfrastruktur in Deutschland ein.

Rund 140 Mitglieder des Vereins, der Wirtschaft und der Politik kamen am Lübecker Flughafen zusammen. Foto: Flughafen Lübeck

Rund 140 Mitglieder des Vereins, der Wirtschaft und der Politik kamen am Lübecker Flughafen zusammen. Foto: Flughafen Lübeck


Text-Nummer: 130159   Autor: Flughafen   vom 15.05.2019 14.36

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Kommentare zu diesem Text:

Walter Boller schrieb am 15.05.2019 um 18.23 Uhr:
Eigentlich denken wir zur Zeit darüber nach, wie wir den Umweltschutz voranbringen können.
Regionalflughäfen, die ohne öffentliche Gelder nicht bestehen können, gehören abgeschafft.
Diese Gelder gehören in den Ausbau des Bahnnetzes.

Mit der Bahn fahre ich von einer Innenstadt in eine andere Innenstadt. Damit bleibt auch der Zubringerverkehr gering.

Peter Schöttler schrieb am 15.05.2019 um 19.38 Uhr:
joelleWelch ein Unfug!
Beispielsweise:
"Regionale Flugplätze [...] sind ein Teil der Daseinsvorsorge"
Klar doch; Apotheken gibt's nicht mehr vor Ort, egal, Hauptsache Flughafen. Keine Pflege- und Seniorenheime? Egal, Hauptsache Fliegen. Der letzte Supermarkt macht dicht? Dann fliegt doch zum Einkaufen. Der letzte Allgemeinarzt geht in Ruhestand und findet keinen Nachfolger? Dann fliegt doch, die Reisekrankenversicherung ist doch sowieso billiger als eine private KV. Liebe Au(a)toren vom Flughafen, wo habt ihr den Begriff "Daseinsvorsorge" her? Aus der Diskussion um die SIE der Stadt Lübeck?
Noch 'ne Lachnummer:
"[...] Lücke [...], die durch den Rückzug großer Airlines aus der Fläche entstanden sei"
Ja klar. Früher konnte man mit der Lufthansa aus jedem Kuhdorf abfliegen; glaub' ich sofort, bestimmt, Ja, wirklich!
Und "autonomes Fliegen", ja, das klappt bestimmt besser als autonomes Autofahren.
Eine "Studie zum Thema dezentraler Luftverkehr in Deutschland"? Äh, wer hat die in Auftrag gegeben?

Mal ehrlich: Die DBResearch hat schon vor 10 Jahren wissenschaftlich fundiert voraus gesagt, daß Regionalflughäfen nicht funktionieren, und sie haben Recht behalten. Und in Zeiten, in denen der Klimawandel wohl das wichtigste Thema überhaupt ist, über eine politische Förderung von Regional-Flughäfen zu träumen, ist doch wohl der allergrößte Witz überhaupt.

Klaus Gunder schrieb am 15.05.2019 um 20.15 Uhr:
Nach den zig Millionen die bereits flossen wird jetzt also nach weiterem Geld gerufen. Wie wäre es ,einfach mal zu zeigen das man es alleine schafft so wie es allgemein marktwirtschaftlich üblich ist ? Das Geschäftsmodell Leben von Steuergeld kann nicht die Zukunft sein.

Klaus Hinrich Rohlf schrieb am 15.05.2019 um 20.41 Uhr:
Das Finden des richtigen Geschäftsmodells für den Lübecker Flughafen geht in die richtige Richtung! Vom Fleiss und Tatendrang weniger, profitiert der Rest.

Hans-pampe schrieb am 15.05.2019 um 21.05 Uhr:
Und wieder einmal betteln für diesen Flughafen! Baut bezahlbare Wohnungen in Lübeck, für jung und reich, alt und pleite. So können wir die Generationen evtl. wieder zusammen führen! Aber erneut Kohle geht gar nicht, Sorry!!!

Brillenträger schrieb am 16.05.2019 um 08.24 Uhr:
Liest hier eigentlich irgend jemand die Artikel, bevor er/sie gleich lospoltert?
In dem Bericht habe ich jedenfalls kein Wort davon gelesen, dass der Flughafen Lübeck um Steuergelder bettelt.
Es sei denn, alle 74 Regionalflughäfen gehören mittlerweile Herrn Stöcker (den ich für seinen Mut und Engagement bewundere).
Erst lesen, versuchen zu begreifen, was da steht...dann meckern.
Das dürfte bei einigen Kommentatoren aber etwas zu viel verlangt sein.

Andreas Asylanti schrieb am 16.05.2019 um 10.52 Uhr:
1.000.000.000

1000 Millionen Euro
und mehr aus Firmenverkauf Euroimmun

Bitte an alle Lübecker:

Finanzhilfe unterstützen🙃

Christiansen (eMail: chrischan333@outlook.de) schrieb am 16.05.2019 um 11.59 Uhr:
Der einzige Kommentar, der zu diesem Thema sachlich ist, ist der von "Brillenträger".
Alles andere ist Schrott!

Otto Schneider schrieb am 17.05.2019 um 13.52 Uhr:
"Regionale Flugplätze sind (...) ein Teil der Daseinsvorsorge"

Das ist wirklich dick aufgetragen!

Niemand braucht einen Regionalflughafen, um zu existieren, heißt um die Grundbedürfnisse für sich abzudecken, außer denen, die dort arbeiten, aber das wäre ja Selbstzweck.

Ergo reiner Luxus!


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