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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 24. Juli 2019






Krähenteich: Hilferuf der Bürgerinitiative

Seit Jahren gibt es Diskussionen über die offene Drogenszene am Krähenteich. Die Stadt baute eine Toilette, baute sie wieder ab. Es gab viele Ankündigungen der Stadt. Die Situation habe sich nicht verbessert, teilt die "Bürgerinitiative Krähenteich" in einem "Notruf" an die Mitglieder der Bürgerschaft mit.



Die Bürgerinitiative hat am Donnerstag eine 36-seitige "Lagebewertung" an die Politik geschickt. Die Lage habe sich trotz vieler Ankündigungen in den letzten Monaten nicht verbessert. Anwohner würden provoziert und angepöbelt. Viele hätten Angst und würden auch nicht mehr die Polizei rufen, da sich ohnehin nichts ändern würde.

Die Bürgerinitiative ist vor allem auf die Stadtverwaltung sauer. Den letzten Kontakt mit Innensenator Ludger Hinsen habe es im Dezember 2018 gegeben. Nicht einmal das Versprechen, die Hecken rund um den Platz zu kürzen, sei eingehalten worden. Es gebe im gesamten Umkreis Drogenverstecke, benutzte Spritzen und Diebstähle. Unverständlich ist für die Bürgerinitiative, dass der Platz täglich von der Stadt gereinigt werde. Das zahle der Bürger.

Verärgert sind die Anwohner auch über den Umgang der Stadt mit den Beschwerden. So stellte am 28. Februar eine Anwohnerin in der Bürgerschaftssitzung eine Frage zu der Entwicklung. Im Protokoll der Sitzung steht: "Frau Vinzing verliest ihre Frage. Herr Senator Hinsen beantwortet die Frage. Frau Vinzing stellt eine Nachfrage. Frau Senatorin Hagen beantwortet die Nachfrage."

Die Vertreter der Anwohner stellen klare Forderungen: Verstecke und den Sichtschutz durch Sträucher entfernen, Beleuchtung und eine Kameraüberwachung, Abbau der Umzäunung und langfristig eine Verlagerung der offenen Drogenszene auf die andere Seite der Rehderbrücke.

Eine erste Stellungnahme gibt es bereits. Der BfL-Vorsitzende und Bürgerschaftsmitglied Lothar Möller: "So wie es ist kann es auf gar keinen Fall weitergehen. Vorbereitende Maßnahmen reichen da nicht mehr aus. Und auch ein paar Streetworker zusätzlich werden die mehr als bedenkliche Entwicklung nicht regeln. Hier muss der Rechtsstaat ein Zeichen setzen und energisch durchgreifen. Die organisierte Kriminalität kann und darf nicht toleriert werden."

Stellungnahmen der Stadt und der Polizei stehen noch aus.

Die Bürgerinitiative Krähenteich hat einen Notruf an die Mitglieder der Bürgerschaft geschickt. Fotos: Archiv

Die Bürgerinitiative Krähenteich hat einen Notruf an die Mitglieder der Bürgerschaft geschickt. Fotos: Archiv


Text-Nummer: 130189   Autor: VG   vom 16.05.2019 14.31

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