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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 20. Juni 2019






Eichholz: Bausenatorin informierte im Mehrgenerationenhaus

Informationen direkt von der Bausenatorin zu wichtigen Baumaßnahmen im Stadtteil Eichholz erhielten rund 100 interessierte Einwohner vergangene Woche bei einer Veranstaltung des SPD Ortsvereines St. Gertrud Süd im Mehrgenerationenhaus.

Bei dieser fast zwei stündigen Veranstaltung referierte Frau Senatorin Hagen neben dem Hauptthema, die Bebauung des Johannes Kepler Quartieres (JKQ), auch über die Themen Ausbau bzw. Erneuerung der Brandenbaumer Landstraße (BL) und der Straße An den Schießständen (AdS), über den Abbau eines Spielplatzes in der Straße Im Musennest, über den schlechten Zustand des Fuß- und Fahrradweges entlang der Bahnschienen nach St. Jürgen sowie über die Passiermöglichkeiten der Brücke über die Wakenitz.

Die seit 2 Jahren im Amt befindliche Senatorin erklärte anschaulich, stellte sich allen Fragen und nahm auch Anmerkungen und Anregungen der Anwesenden auf.

JKQ: Es entstehen 170 Mietwohnungen, 42 Reihenhäuser, ein Doppelhaus sowie eine Kindertagesstätte mit mindestens 4 Gruppen. Die ersten Ausschreibungen zum Geschoßwohnungsbau sind getätigt (Vergabe von 3 Losen), die KITA ist schon in Bau (Betreiber Kinderwege, Eröffnung im 4. Quartal 2019) und die Ausschreibung der Baugrundstücke zum Reihenhausbau soll im 3ten oder 4ten Quartal 2019 erfolgen. Fragen der Anwesenden bezogen sich auf die Themen, Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder in den Wohnblocks, E-Tankstellen für PKWs, Stellplätze allgemein, Ausfahrt aus dem Quartier auf die Brandenbaumer Landstraße (nach der Einholung eines Gutachtens, ist keine Signalanlage vorgesehen), mögliche Überlastungen der Straßen Blütenweg und Am Ährenfeld.

Brandenbaumer Landstraße: Ihr Vorgänger im Amt, Herr Bausenator Boden hatte einen Ausbau der Straße im Jahre 2011 geplant. Fuß- und Radweg beidseitig der BL sowie die Einbeziehung des Baumbestandes im Charakter einer "Landstraße" sollten die Straße prägen. Eine Kostenschätzung belief sich damals auf 8 Millionen Euro. Aufgrund dieser geschätzten hohen Kosten wurde die "Reißleine gezogen" und ein möglicher Ausbau zu Gunsten anderer Baumaßnahmen verschoben. Zur Zeit ist mit einem Ausbau nicht zu rechnen, es sei denn die Politik beauftrage den Fachbereich mit der Durchführung. "Immerhin" werden gerade die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut.

An den Schießständen: Der Moderator des Abends, Frank Zahn, führte aus, dass bereits für das Jahr 2000 ein Ausbau der Straße mit einem durchgehenden Rad- und Fußweg von der BL bis zur Schlutuper Straße vorgesehen war. Immer wieder wurde diese Maßnahme geschoben obwohl der vorhandene, sehr enge Sandweg entlang des Bahndammes eine Zumutung und Gefahrenquelle darstelle. Frau Hagen erläuterte, dass zunächst die Kantstraße unter sehr großen Schwierig-keiten erneuert wurde (Munitionsfunde, Zugänge zu den Märkten, Straßenausbau-gebühren). Beides auf einmal war nicht zu bewerkstelligen. Doch die gute Nachricht an alle Anwesenden, "der Straßenausbau wird noch in diesem Jahr (2019) geplant und in 2020 ausgebaut, - ganz sicher!".

Spielplatzabbau: Sozusagen bei "Nacht und Nebel" wurde der kleine Spielplatz von der Verwaltung abgebaut und der vorhandene Spielplatzsand mit einer Mutter-bodenschicht überdeckt, - es wurden Fakten geschaffen! Diese Demontage der Spielgeräte, die Stilllegung des Spielplatzes (nach etwa 70 Jahren) kam für alle Anwohner überraschend und ohne eine Vorankündigung. Selbst der zuständige Bauausschuss hatte im Vorweg keine Kenntnis. Wurzelwerk und fehlender Schutzzaun waren die Hauptgründe für diese Maßnahme, denn die vorgeschriebene Verkehrssicherungspflicht war nicht mehr gewährleistet. 250 Bolz- und Spielplätze gibt es in Lübeck und der nächste große Spielplatz befindet sich in nur 350 Metern Entfernung. Insofern muss das vorhandene städtische Budget zielgerichtet eingesetzt werden. Das Unverständnis über die "Art der Durchführung dieser Maßnahme" bekam die Senatorin dann auch "mit auf den Weg".
Ein Fragenkatalog wurde über die SPD Fraktion an den Bauausschuss gerichtet, der den Unmut des Stadtteils zum Ausdruck bringt und um Klärung bittet.

Fuß- und Fahrradweg entlang der Bahnlinie: Frau Hagen erläuterte, dass es diesen Weg eigentlich gar nicht gibt und es sich "nur" um einen Versorgungsweg der Bahn handelt. Insofern gibt es keine direkte Einflussnahme der HL. Trotzdem bemüht sich die Senatorin schon seit längerem, eine Wegeverbesserung herbei zu führen, bat aber um etwas Geduld. Die über die Wakenitz führende Brücke kann leider aufgrund fehlender Statik nicht verbreitert werden. Erst wenn ein Neubau erforderlich wird, kann diese berechtigte Forderung in die Planungen einfließen.

Unter dem Punkt Verschiedene wurden dann noch Fragen zur Ausstattung des MGH, zur Kantstraße, zum baulichen Zustand und zum Winterdienst auf Fahrradwegen vorgetragen. Anstehenden Asphaltierungsmaßnahmen werden von Mai bis August in den Straßen Kantstraße, Utechter Weg, Am Teufelsmoor, Seerosenstraße, Im Brandenbaumer Feld, Dieselstraße, Daimlerstraße und Benzstraße durchgeführt. Der Vorsitzende des SPD OVs Herr Peter Klaffs forderte alle Anwesenden auf an der wichtigen Europawahl teilzunehmen um "Flagge" zu zeigen. Resümee des Abends, eine gute Veranstaltung mit gut "aufgelegten Gästen" und einer kompetenten Senatorin.

Bausenatorin Hagen informierte in einer fast zweistündigen Veranstaltung zu unterschiedlichen Projekten. Foto: Frank Zahn.

Bausenatorin Hagen informierte in einer fast zweistündigen Veranstaltung zu unterschiedlichen Projekten. Foto: Frank Zahn.


Text-Nummer: 130242   Autor: Frank Zahn   vom 20.05.2019 08.55

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