Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 25. Juni 2019






Bei Gollan entsteht die Verkörperung einer Stadt

Für einen Recyclingbetrieb sind es Wert- und Werkstoffe, für einen Künstler sind es wahre Schätze: Die Malerin Janine Gerber hat sich auf dem Recyclinghof der Gollan-Gruppe von den "Funden" zu einer Skulptur inspirieren lassen. Für das Projekt "KunstBetriebe3" erstellt Gerber das Kunstwerk "Verkörperung einer Stadt".

"Es ist eine Plastik aus verschiedenen Materialien, die auch für etwas anderes stehen könnten", so Gerber. "Der Titel legt aber nahe, dass es um ein Gebilde geht, das wie ein Ausschnitt einer Stadt gesehen werden kann." Die Künstlerin lädt jeden Betrachter ein, in ihre Skulptur einzutauchen und sie zu erleben. "Alle Brüche und Übergänge der einzelnen Materialien tragen Spuren und lassen Geschichten aus ihrem Vorleben erahnen", sagt die Künstlerin, die in 2018 auch den Kunstpreis der Possehl-Stiftung erhalten hat.

"Janine Gerber ist mit voller Begeisterung durch unseren Recyclinghof gelaufen und hat nur so gesprüht vor Ideen", beschreibt Thilo Gollan, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Gollan die erste Begegnung mit der Künstlerin. Gerber ist Malerin, arbeitet aber für "KunstBetriebe" bereits zum zweiten Mal mit den Materialien des Betriebes, in dem sie tätig ist. Ebenso wie Gollan ist sie zum wiederholten Male Teilnehmerin des Projekts, das auf einer Idee der Lübecker Bildhauerin Bettina Thierig beruht.

"Für uns und unsere Mitarbeiter ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie unsere Werkstoffe für Künstler wahre Schätze sind", betont Thilo Gollan. Ziel des Projektes ist es, Wirtschaft und Kunst zusammenzubringen. Dabei erstellen die Künstler mit den Werkstoffen des Betriebes unter Berücksichtigung der Unternehmensphilosophie ein Kunstwerk. Die Belegschaft kann beim Entstehen zusehen, viele Mitarbeiter unterstützen die Künstler und sehen den eigenen Arbeitgeber und die eigene Tätigkeit hinterher mit ganz anderen Augen.

Hintergrund:

Das Projekt "KunstBetriebe": Der Name ist Programm: Künstler erstellen Skulpturen mit den Werkstoffen von Betrieben. Diese besondere Projektidee von Bettina Thierig startete im Januar 2019 in die dritte Runde. Bis Ende des Jahres werden elf Künstler in elf Betrieben Skulpturen erarbeiten. Das Projekt endet in 2019 mit zwei Abschlussausstellungen. Der Clou bei "KunstBetriebe": Die Arbeiten entstehen während der normalen Öffnungs- beziehungsweise Arbeitszeiten und wecken demzufolge nicht nur Interesse bei den Kunden, sondern vor allem auch bei der Belegschaft der elf teilnehmenden Unternehmen.

Die Künstlerin Janine Gerber stellte zusammen mit Unternehmer Thilo Gollan, Künstlerin Bettina Thierig und Michael Schmerschneider von der Kulturakademie der Vorwerker Diakonie das aktuelle Projekt vor. Foto: IHK

Die Künstlerin Janine Gerber stellte zusammen mit Unternehmer Thilo Gollan, Künstlerin Bettina Thierig und Michael Schmerschneider von der Kulturakademie der Vorwerker Diakonie das aktuelle Projekt vor. Foto: IHK


Text-Nummer: 130373   Autor: IHK   vom 23.05.2019 15.32

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.