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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 20. August 2019






Lübeck:

45 Prozent der Lübecker Straßen sind im kritischen Zustand

Im vergangenen Jahr wurde der Zustand der 280 Kilometer Lübecker Hauptverkehrsstraßen und der rund 423 Kilometer langen Nebenstraßen mit einem Spezialfahrzeug untersucht. Jetzt liegt das Ergebnis vor: 45 Prozent liegen über dem Warnwert, bei 33 Prozent müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden. Die Bauverwaltung fordert entsprechendes Geld.


Mit einem speziellen Messfahrzeug wurden im vergangenen Jahr Lübecks Straßen untersucht. Foto: Oliver Klink

Von April bis Mai 2018 hat ein Fahrzeug mit speziellen Kameras mittels komplexer Lasertechnologie Oberflächenschäden, Netzrisse, und Unebenheiten erfasst. Die Ergebnisse liegen nun vor: Rund 45 Prozent der untersuchten Straßen liegen über dem sogenannten Warnwert, etwa 33 Prozent dieser Straßen weisen sogar eine Zustandsnote auf, bei der entsprechende bauliche oder verkehrsbeschränkende Maßnahmen ergriffen werden müssten. Die schadhaften Straßen sind dabei über das ganze Stadtgebiet verteilt und betreffen sowohl das Hauptverkehrs- als auch das Nebenstraßennetz.

Um den Verfall der Straßen aufzuhalten und abzubauen, beantragt die Verwaltung daher ab dem Haushaltsjahr 2021 für die Dauer von zunächst fünf Jahren ein festgelegtes jährliches Budget für die Hauptverkehrsstraßen sowie für das Nebenstraßennetz. Nach fünf Jahren wird eine erneute Befahrung der Straßen vorgenommen, um wieder einen aktuellen Sachstand über das Gesamtstraßennetz zu erhalten.

Da das Thema Radwege eine immer höhere Priorität in der Hansestadt einnimmt, hat die Bürgerschaft beschlossen, ab dem Haushaltsjahr 2020 jährlich zwei Millionen Euro zusätzlich für den Um- und Ausbau von Radwegen bereitzustellen. Damit hierfür eine verlässliche Planung von Maßnahmen erfolgen kann, ist es notwendig, auch hier vorab eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Dazu soll noch im Jahr 2019 eine Entscheidung fallen.

Bis für den Radverkehr eine Erhaltungs- und Ausbaustrategie aufgestellt wurde, sollen die vorhandenen Hauptstrecken im Bestand saniert werden. Das heißt: Es werden Maßnahmen ergriffen, um die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort zu erhöhen sowie Schadstellen ausgebessert. Größere Um- und Ausbauten können dann nach den Ergebnissen und nach Aufstellung eines entsprechenden Bauprogrammes ab dem Jahr 2022 realisiert werden.

Der Bereich Stadtgrün und Verkehr wird die Ergebnisse dem Bauausschuss am Montag, 3. Juni 2019, berichten. Die jetzt erhobenen Daten bilden die Grundlage für die Aktualisierung des "Masterplans Straßen" aus dem Jahr 2013. Hintergrund ist der Beschluss der Bürgerschaft den Masterplan für den Ausbau und die Sanierung von Straßen für die kommenden fünf Jahre fortzuschreiben.

Bei 33 Prozent der Lübecker Straßen muss schnell gehandelt werden. Foto: JW/Archiv

Bei 33 Prozent der Lübecker Straßen muss schnell gehandelt werden. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 130464   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 28.05.2019 09.02

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