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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Dienstag,
der 20. August 2019






Lübeck:

ASG zum Krähenteich: Hilfe statt einfacher Parolen

Letzte Woche forderte Lothar Möller von den Bürgern für Lübeck (BfL) "hartes Durchgreifen" gegenüber den Drogendealern am Krähenteich und warf der Politik "soziale Verklärung" vor. Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) setzt dagegen auf soziale Verantwortung statt einfacher Parolen.

Ingo Schaffenberg zu Wort, Vorsitzender der ASG der SPD Lübeck:

(")Der Platz am Krähenteich ist ein zentraler Ort in der Stadt und ein attraktiver Freizeittreffpunkt für viele Lübeckerinnen und Lübecker. Diese Attraktivität gilt es zu erhalten, sodass es zunächst einmal völlig richtig ist, umfassende Sicherheitsmaßnahmen zu fordern. Die Entscheidung, die als `Drogenklo` bekannte Toilette abzubauen, sowie die Entscheidung, verstärkte Kontrollen durchzuführen, waren goldrichtig und tragen bereits zu einer Erhöhung der Sicherheit von Besuchern und Anwohnern bei.

Die rein populistischen Rufe der BfL nach Law and Ordner lassen erkennen, dass sie die Komplexität der Situation nicht erfasst haben.

Denn: Drogenabhängige Menschen sind ein Teil unserer Gesellschaft. Sie sind Söhne und Töchter, Brüder und Schwestern. Reicht es, sich auf die strafrechtlichen Konsequenzen zu konzentrieren? Bestrafung zu fordern, ohne die Einzelschicksale mitzudenken, die hinter jeder Drogenabhängigkeit stehen? Aus unserer Sicht reicht das nicht!

Wir fordern eine rasche und umfassende Prüfung, welche weiteren Maßnahmen und Hilfsangebote für Drogenabhängige bereitgestellt werden können. Wir wollen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller freien Träger in Sachen Sucht und Abhängigkeit in enger Abstimmung mit den Ordnungsbehörden. Wir wollen ein Drogenberatungsmobil für ganz Lübeck und hoffen dahingehend auf eine breite Mehrheit. Denn: Die Lübecker Drogenszene ist keineswegs auf den Krähenteich zu beschränken. Auch hier erkennen wir wieder die verkürzte Sichtweise der BfL. Wir möchten die Prävention wirksam und stadtweit gestalten. Dabei setzen wir auf "sowohl als auch", wirksame Ordnungspolitik und die Übernahme sozialer Verantwortung. Denn in Zeiten von Haushaltsüberschüssen sollte genügend Geld da sein, um die Menschen am Rand unserer Gesellschaft zu unterstützen und zwar umfassend. Denn wir sollten in dieser Diskussion immer mitdenken: Es könnte das eigene Kind sein!(")

Ingo Schaffenberg fordert unter anderem Beratungsmobil für Drogenabhängige.

Ingo Schaffenberg fordert unter anderem Beratungsmobil für Drogenabhängige.


Text-Nummer: 130530   Autor: ASG/red.   vom 31.05.2019 10.16

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