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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 18. Oktober 2019






Lübeck:

GAL: Dringender Nachbesserungsbedarf bei Kita-Reform

Derzeit wird die schleswig-holsteinische KiTa-Reform, die im August 2020 in Kraft treten wird, auf Landesebene erarbeitet. Dabei stehen zwar noch nicht alle Details fest, aber die Novellierung sieht vor, dass eine Geschwisterermäßigung in Höhe von 50 Prozent für das zweite Kind und 100 Prozent ab dem dritten Kind geleistet wird, die gleichzeitig in Betreuung sind. Die GAL sieht hier Nachbessungsbedarf.

Grundsätzlich sei diese Novellierung zu begrüßen – jedoch nur, wenn sie sich nicht, wie vorgesehen, ausschließlich auf den vorschulischen Bereich beziehe, so die GAL. Denn die Betreuungskosten für Schulkinder sollten nicht unter die Geschwisterermäßigung fallen.

Die GAL kritisiert die Planung und verlangt die Überarbeitung der Gesetzesvorlage. Bisher sei die Geschwisterermäßigung gesetzlich über § 25 Abs. 3 KiTaG geregelt und gelte für Kinder in Kindertageseinrichtungen bis einschließlich 14 Jahre. "Das muss beibehalten werden", fordert Juleka Schulte-Ostermann, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GAL.

Juleka Schulte-Ostermann führt weiter aus:

(") Die GAL stellt daher in der kommenden Bürgerschaft einen Antrag, die Landesregierung zu einer Änderung der Vorlage aufzufordern. Solange CDU, FDP und Grüne im Land nicht bereit sind, das Gesetz in diesem Punkt zu verbessern, soll die Hansestadt Lübeck weiterhin die Geschwisterermäßigung wie bisher auch für Schulkinder gewähren.

Die Jamaika-Landesregierung belastet mit ihren Plänen weiter die Städte und Kommunen, wenn diese - wie in Lübeck - auch für Schulkinder Geschwisterermäßigung leisten. Übernehmen Kommunen diese Leistung zukünftig nicht freiwillig, bedeutet dieser Punkt der Novellierung für Eltern eine Belastung. Denn im Durchschnitt liegen knapp 4 Jahre Altersabstand zwischen Geschwisterkindern in Schleswig-Holstein, das dritte Kind kommt häufig zur Welt, wenn die älteren Geschwister schon zur Schule gehen oder kurz vor der Einschulung stehen. So hört sich eine 100-prozentige Ermäßigung ab dem dritten Kind prima an, kommt jedoch in der Praxis kaum vor

Angenommen Eltern lassen zwei Kinder im Hort und das dritte Kind im Kindergarten betreuen, dann erhalten sie heute für das zweite und dritte Kind eine Ermäßigung. Nach der Novellierung aber zahlen sie für jedes Kind 100 Prozent der Elternbeiträge – über 500 Euro pro Monat, wenn die Kommune nicht freiwillig Geschwisterermäßigung für die Hortplätze gewährt. Das kann so nicht bleiben (").

Juleka Schulte-Ostermann, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GAL fordert Nachbesserung bei der KiTa-Reform. Foto: GAL.

Juleka Schulte-Ostermann, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GAL fordert Nachbesserung bei der KiTa-Reform. Foto: GAL.


Text-Nummer: 130619   Autor: Katja Mentz   vom 04.06.2019 11.21

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