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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Donnerstag,
der 14. November 2019






Lübeck:

Verhüten bleibt in Lübeck kostenlos

Über Jahre lang war Lübeck eine bundesweite Modellstadt: Der Bundesverband von pro familia testete hier das Projekt ""BIKO – Beratung, Information und Kostenübernahme von Verhütungsmitteln". Die Testzeit ist beendet, kostenlose Verhütungsmittel soll es in Lübeck aber weiterhin geben. Dafür gibt es eine breite Mehrheit in der Politik.

Wenn im Sommer das Projekt "BIKO" endet, sollen in Lübeck trotzdem "ärztlich verordnete Verhütungsmittel" kostenfrei bleiben. Allerdings nur für Frauen ab 22 Jahren, die Sozialleistungen beziehen oder mit einem Einkommen unter der "Armutsgrenze" leben. Eine weitere Forderung: Die Frau muss ihren Wohnsitz in Lübeck haben.

SPD, CDU und Freie Wähler sind sich allerdings einig, dass es einen direkten Übergang des Programms nicht geben wird. Für das zweite Halbjahr 2019 wird mit Kosten von 40.000 Euro gerechnet. Der Bürgermeister solle erst einmal sehen, wo er diesen Betrag an einer anderen Stelle einsparen kann.

Auch für die kommenden Jahre, wenn jeweils 80.000 Euro benötigt werden, muss noch ein Deckungsvorschlag im städtischen Haushalt gefunden werden. Und die Kosten sollen sinken, so der Vorschlag der drei Parteien: Jedes Jahr wird der Betrag um fünf Prozent reduziert. Pro familia sei dann aufgefordert, andere Finanzierungen zu finden, zum Beispiel die Lübecker Stiftungen.

Lümmel-Tüten gibt es weiterhin nicht gratis, aber Frauen mit wenig Geld sollen weiterhin kostenlose Verhütungsmittel bekommen. Foto: JW/Archiv

Lümmel-Tüten gibt es weiterhin nicht gratis, aber Frauen mit wenig Geld sollen weiterhin kostenlose Verhütungsmittel bekommen. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 130631   Autor: VG   vom 04.06.2019 15.12

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