Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Sonntag,
der 16. Juni 2019






FDP: Schlachthofentwicklung jetzt

"Die Entscheidung ob etwas und wie etwas realisiert wird obliegt nicht (allein) "der Verwaltung", stellen der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Rathcke sowie der baupolitische Sprecher der FDP-Fraktion Thomas-Markus Leber zum Thema Schlachthofgelände fest.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der FDP-Fraktion im Wortlaut:

(")Die jüngsten Einlassungen der Verwaltung zur Zukunft des Schlachthofgeländes – sollten sie denn richtig wiedergegeben worden sein – ignorieren politische Entscheidungen, Investoreninteressen und Anwohnerbedürfnisse gleicher Maßen. Seit Jahren wird die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes auf der Industriebrache von der SPD abgelehnt beziehungsweise torpediert. CDU und Grüne positionierten sich bislang nicht durchgängig einheitlich zu dem Projekt. Mal wurde es befürwortet, mal abgelehnt. Unzählige Gutachten wurden in Auftrag gegeben, dazu einige politische Taschenspielertricks bemüht um das Projekt auszubremsen beziehungsweise zu konterkarieren. Mal waren es die Zufahrtswege, dann der Denkmalschutz zuletzt die Wohnungsnot. Anfang des Jahres keimte mit dem Kooperationspapier von CDU und SPD ein wenig Hoffnung auf, dass es doch bald losgehen könnte. Nun dieser Rückschritt.

Eine reine Wohnbebauung ist für Investoren nicht darstellbar. Das schwierige Areal und An-forderungen des Denkmalschutzes erweisen sich als besondere Kostentreiber. Wenn die reine Wohnbebauung so interessant wäre, hätte es doch längst jemand gemacht.

Das aktuelle Konzept der Investoren sieht neben der erneut reduzierten Fläche für den Verbrauchermarkt nunmehr 130 Wohnungen vor. Mindestens 30 Prozent davon wären Sozialwohnungen. In diesen 130 Wohnungen hätten schon längst viele Menschen ein schönes neues Zuhause finden können. Konzept, Pläne und die Finanzierung stehen. Es scheint aber nicht gewollt zu sein. Das Vorgehen der Verwaltung trägt jedenfalls nicht zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei. Stattdessen wird mit riesigem Aufwand und zweifelhaften Erfolgsaussichten versucht Wohnraum in den Ferienwohnungen der Altstadtinsel zu schaffen. Die Frage nach der richtigen Prioritätensetzung muss gestellt werden.

Die FDP-Fraktion wird diesem Treiben nicht tatenlos zusehen. Ein entsprechender Antrag in der Juni-Sitzung muss endgültig Klarheit schaffen – für beide Seiten. Der Verantwortung kann sich auch die Verwaltung nicht entziehen. Abermals zeigt sich diese nicht nur investorenfeindlich, sondern auch ignorant den politischen Beschlüssen gegenüber. Das muss sich ändern. Zudem müssen sich CDU und SPD klar zu dem im Kooperationspapier benannten Ziel bekennen, das Schlachthofgelände im bisherigen Sinne mit einem Verbrauchermarkt positiv zu entwickeln.(")

FDP-Fraktionschef Thomas Rathcke stellt die Frage nach den Prioritäten in der Verwaltung.

FDP-Fraktionschef Thomas Rathcke stellt die Frage nach den Prioritäten in der Verwaltung.


Text-Nummer: 130712   Autor: FDP   vom 06.06.2019 14.40

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über Kontaktformular

Text ausdrucken. +++ Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare sind am Wochenende leider nicht möglich.

HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.