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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Mittwoch,
der 21. August 2019






Lübeck:

Erfreulicher Trend: Rotavirus-Infektionen in Lübeck rückläufig

In Lübeck ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Rotavirus-Fälle im Jahr 2018 wieder gesunken. Insgesamt wurden 28 Infektionsfälle gemeldet, in 2017 waren es noch 65 Fälle. Das teilte die AOK Nordwest jetzt auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

Trotz des Rückgangs, sollten Rotaviren ernst genommen werden. "Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher raten wir allen Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern vorzunehmen und auf bestimmte Hygieneregeln zu achten", so AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Rotaviren verursachen Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Da es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, werden nur die Beschwerden gelindert. Besonders wichtig ist es, genügend Flüssigkeit zuzuführen. Denn wenn der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand lebensbedrohlich werden.
Neben Kleinkindern, die häufig die Hände oder Sachen in den Mund nehmen, sind aber auch Senioren und Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem gefährdet.

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher rät auch die AOK in Lübeck zur Impfung und besonderer Hygiene. Foto: AOK/hfr.

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher rät auch die AOK in Lübeck zur Impfung und besonderer Hygiene. Foto: AOK/hfr.


Text-Nummer: 130724   Autor: AOK/Red.   vom 07.06.2019 10.02

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